Bruce Willis wird vom sanften Ärztepapa zum knallharten John McClane in Horrorpapst Eli Roths Remake des Klassikers Ein Mann sieht rot. Und es könnte Willis' beste Darbietung seit Jahren sein, wenn man Roth glauben darf.

Ein Mann sieht rot - Erste Bilder von Bruce Willis als Action-Opa

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Opa Willis hat seine Knarre vergessen - der Finger tuts auch!
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62 Jahre ist der einstige Actionheld Bruce Willis mittlerweile alt und damit nur drei Jahre jünger als der amtierende Geriaction-König Liam Neeson. Doch mit Eli Roths Remake des 1974er Charles-Bronson-Klassiker Death Wish beziehungsweise Ein Mann sieht rot könnte Willis Neeson den Rang ablaufen.

Bruce, wie er leibt und lebt

Dabei geht es Roth gar nicht so sehr darum, dem Bronson-Klassiker nahe zu kommen, der selbst eine Romanverfilmung darstellt, sondern Bruce Willis so in Szene zu setzen, wie man ihn zu seinen besten Zeiten kannte.

"Wir wollten diesen großartigen und klassischen Bruce Willis, den wir alle lieben und kennen, zurückbringen und einfach ein unterhaltsames und cooles Update zu einem geliebten Klassiker produzieren", erklärt Roth im Interview. "Ich möchte Willis dahin zurückbringen, wo er mit das Fünfte Element, Unbreakable und Stirb Langsam Erfolge feierte und ihm dazu verhelfen, eine weitere Glanzleistung zu vollbringen. Und ich glaube, er hat es tatsächlich geschafft. Ich meine, ich glaube, das hier kann sein persönlicher 96 Hours-Moment sein. Es macht Spaß, ihm beim Durchdrehen zuzusehen und dabei zu beobachten, wie er langsam aber sicher seine Moralvorstellungen verändert."

Ähnlich wie James Wan kommt Roth ursprünglich aus dem Horror-Bereich. Gut möglich, dass es dem Torture-Porn-Filmemacher genauso wie seinem Kollegen gelingen wird, dem Action- und Thrillergenre neue Impulse zu geben. Als Vorbilder nennt Roth sodann auch Genreklassiker wie A History of Violence, Eastern Promises, Erbarmungslos, Sicario, 96 Hours und Man on Fire.

"Das Besondere an Ein Mann sieht rot ist die Tatsache, dass es kein CIA-Agent ist, der aus dem Ruhestand zurückkehrt, er ist auch kein John Wick, er ist kein professioneller Killer. Er ist ein ganz normaler Kerl, ein Chirurg, ein Vater, und er hat noch nie in seinem Leben eine Waffe angerührt", erklärt Roth den Charakter des Paul Kersey, den Willis verkörpert. "Dieser Mann lernt mithilfe von Youtube-Videos, wie man mit Waffen umgeht und wird an einem Punkt fast von seiner eigenen Kugel getroffen, die abprallt."

Doch mit jedem Opfer kommt er den Personen näher, die seine Frau und seine Tochter misshandelt haben. Er wird so gut, dass er am Ende des Films, wie es Roth beschreibt, zum John McClane wird. Ein Willis, der mal nicht des Geldes wegen vor der Kamera steht? Das hat es auch schon lange nicht mehr gegeben.

Neben Bruce Willis spielen noch Vincent D'Onofrio, Elisabeth Shue, Jack Kesy, Dean Morris, Kirby Bliss Blanton und Len Cariou in Regisseur Eli Roths Remake mit.

US-Kinostart ist der 22. November 2017.

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