Was Hollywood schon lange nicht mehr zu liefern vermag, steht in Hong Kong noch immer auf dem Programm: Knallharte und auf familienfreundliche Freigaben pfeifende Actionkost der härteren Sorte. Und Martial-Arts-Superstar Donnie Yen schickt sich mal wieder an, den bösen Buben reihenweise die Zähne auszuschlagen und die Knochen zu brechen.

Kino News - Donnie Yen bricht in Special ID wieder reihenweise Knochen

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Geht keinem Kampf aus dem Weg: Donnie Yen
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Vorbei sind die Zeiten, als Hollywood noch fleissig kompromisslose A-Actioner in die Kinos jagte, Produzenten der Action wegen ein R-Rating bzw. eine FSK:18 hinnahmen oder gar bewusst sich dafür entschieden haben. Ja, früher galt FSK:18 bei Actionfilmen noch als Gütesiegel.

Aber vor allem mussten Actionfilme aus Hollywood keine riesigen Roboter, Superhelden oder sonstiges an Science Fiction beinhalten, um eine Daseinsberechtigung zu erhalten. Alles was zählte, war genügend Feuerpower. Die Stars hießen Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jean Claude Van Damme, Steven Seagal, Bruce Willis, Mel Gibson und Nicolas Cage, die in Filmen wie City Cobra, Phantom Commando, Sudden Death, Zum Töten Freigegeben, Stirb Langsam, Lethal Weapon und Face/Off - Im Körper des Feindes ihr Magazin entleerten.

Doch beinharte A-Actionkost gibt es noch immer: damals wie heute aus Asien. Und einer, der besonders viel austeilt und dabei auch noch verdammt stylisch aussieht, ist Hong Kongs Martial-Arts-Superstar Donnie Yen, der sich dieses Jahr mit Special ID zurückmeldet.

2005 begründete er mit Sha Po Lang die Renaissance des harten HK-Actionkinos, nachdem die Stars des 'Heroic Bloodshed'-Genres Hong Kong 1997 nach der Rückgabe an China gen Hollywood verließen. In Deutschland erschien der Streifen unter dem brachialen Titel Kill Zone S.P.L.

2007 folgte mit Flash Point ein Quasi-Nachfolger, der in einem fulminanten Finalkampf zwischen Donnie Yen und Collin Chou (Seraph aus Matrix Reloaded und Matrix Revolutions) endete.

Und nun, sechs Jahre später, ist es wieder Zeit für einen 'Donnie Yen'-Vollkontakt-Streifen: Special Idendity, auch bekannt als Special ID.

Der Film scheint sich stilistisch an Sha Po Lang zu orientieren und bietet erfahrene Recken vor und hinter der Kamera. 'Naked Killer'-Regisseur Clarence Fok, Kameramann Peter Pau (The Killer, Shoot 'em Up) und Action-Choreograph Bruce Law (Hard Boiled) kümmern sich um den Look. Die Martials-Arts-Choreographie übernimmt Donnie Yen höchstselbst, der vor der Kamera gemeinsam mit den Martial-Arts-Recken Collin Chou, Andy On und Ken Lo agiert.

Hierzulande wird man wohl nicht mit einer Kinoveröffentlichung rechnen dürfen. Aber Donnie Yens Filme sind auch in Deutschland gefragt, weswegen es fast sicher sein dürfte, dass sich ein hiesiger Publisher die Rechte für den deutschen Markt schnappen wird.

Der Trailer, wohl eher ein Teaser, zeigt schon ganz eindeutig, auf was man sich bei Special ID gefasst machen darf: hyperkinetische, knallharte Fights, rasante Verfolgungsjagden und wahrscheinlich eine Story, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt. Oder sogar in einem Wort: Bäm.

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