Auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens planten Regisseur Tim Burton und Noveau Shamaniac Nicolas Cage einen Superman-Streifen, der das Superhelden-Genre lange vor X-Men wiederbeleben hätte können. Doch warum scheitere Superman Lives? Das will Jon Schnepp mit seiner Doku The Death of Superman Lives: What happened? ergründen.

Kino News - Doku zeigt, was aus dem 'Tim Burton'- / 'Nicolas Cage'-Superman wurde

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Seltene Aufnahmen von Nicolas Cage im Prototyp-Anzug (Bild von veooz.com)
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Dokumentarfilmer Jon Schnepp plant mit The Death of Superman Lives: What happened eine Doku über die Geschehnisse rund um Tim Burtons Superman Lives Projekt, das leider nie das Licht der Welt erblickte. Dabei hätte der Film das Superhelden-Genre weitaus früher wiederbeleben können als Bryan Singers X-Men aus dem Jahr 2000.

In Interviews mit vielen Beteiligten, darunter Regisseur Tim Burton, versucht Schnepp herauszufinden, was beim geplanten Superman Lives schiefgelaufen ist. Interessanterweise sieht Burton heute fast so aus wie Cage selbst. Superman Lives hätte auch auf dem bis dato größten Superman-Ereignis aufbauen sollen.

1992 erschien The Death of Superman, ein Comic, der die Welt dermaßen schockte, dass selbst seriöse Zeitungen wie New York Times darüber berichteten, schließlich starb Superman durch die Faust, oder besser Pranken von Doomsday.

Und diese Geschichte wollten Regisseur Tim Burton und Nicolas Cage in Superman Lives aufgreifen. Pläne wurden gemacht, Designs wurden bereits erstellt, darunter Cages Superman-Kostüm. Sogar ganze fünf Drehbuch-Versionen wurden für Superman Lives erstellt. Darunter eine von Kevin Smith. Superman sollte in seiner Version von Brainiac und Doomsday besiegt werden, wobei letzterer im Kampf gegen Superman ebenfalls verstarb. Brainiac verdunkelte auch die Sonne, um Superman zu schwächen. Nach seinem Tod wäre Superman dann vom Eradicator wiederbelebt worden, um Brainiac zu besiegen.

In späteren Drehbuch-Versionen von Burton und Drehbuchautor Dan Gilroy wären Luthor und Brainiac sogar miteinander verschmolzen, um einmal Luthiac und einmal Lexiac zu ergeben.

Irgendwie also kein Wunder, dass Superman Lives niemals zustande kam. Dabei ist Nicolas Cage einer der größten Comic-Fans unter Hollywoods Stars und Sternchen. Cage besitzt / besaß eine beeindruckende Comic-Sammlung, in der viele Erstauflagen und seltene Ausgaben sind. Für Aufsehen sorgte auch ein Einbruch in Cages Anwesen, bei dem Cages Action Comics #1 gestohlen wurde. Cage hätte sich also erst gar nicht in die Rolle des Superman / Clark Kent einlesen müssen, er hatte sie bereits im Blut. Burton war überzeugt, dass Nicolas Cage der erste Darsteller sein könnte, der den Menschen tatsächlich weismachen könne, als Clark Kent nicht enttarnt zu werden. Noveau Shamaniac sei dank. Leider konnte er das nicht mehr unter Beweis stellen.

Nach finanziellen und kreativen Differenzen sprang 1998 erst Burton, dann Cage im Jahr 2000 ab.

Wer also wissen will, was da wirklich schiefgelaufen ist, der kann über Fanbacked zum Funding beitragen.

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