Gemeinsam mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, und den Vorstandsmitgliedern Christiane Paul und Burghart Klaußner gab Kulturstaatsminister Bernd Neuman heute auf einer Pressekonferenz die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2011 bekannt.

Der 61. Deutsche Filmpreis wird auf einer festlichen Gala am 8. April 2011 im Friedrichstadtpalast Berlin verliehen, wobei dieser mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2, 855 Millionen Euro dotiert ist.

Gleich sechs Nominierungen konnte Tom Tykwers Werk "Drei" einheimsen, während "Vincent will Meer" und "Wer wenn nicht wir" mit jeweils fünf Nominierungen auf der Liste stehen. Immerhin noch drei bekamen "Das Lied in mir" (Drama mit Jessica Schwarz), "Der ganz große Traum" und "Goethe!"

Anbei haben wir euch eine Liste mit den Nominierungen zusammengestellt.

Bester Spielfilm

- «Almanya – Willkommen in Deutschland»
- «Drei»
- «Der ganz große Traum»
- «Goethe!»
- «Vincent will Meer»
- «Wer wenn nicht wir»

Beste Dokumentation

- «Kinshasa Symphony»
- «Pina»

Bester Kinderfilm

- «Chandani und ihr Elefant»
- «Konferenz der Tiere»

Bestes Drehbuch

- Miraz Dezar für «Mint Dît – Die Kinder von Diyarbakir»
- Florian David Fitz für «Vincent will Meer»
- Nesrim Samdereli und Yasemin Samdereli für «Almanya – Willkommen in Deutschland»

Beste Regie

- Florian Cossen für «Das Lied in mir»
- Tom Tykwer für «Drei»
- Wim Wenders für «Pina»

Beste Schauspielerin

- Bernadette Heerwagen für «Die kommenden Tage»
- Lena Lauzemis für «Wer wenn nicht wir»
- Sophie Rois für «Drei»

Bester Schauspieler

- August Diehl für «Wer wenn nicht wir»
- Alexander Fehling für «Goethe!»
- Florian David Fitz für «Vincent will Meer»

Beste Nebendarstellerin

- Meret Becker für «Boxhagener Platz»
- Katharina Müller-Elmau für «Vincent will Meer»
- Beatriz Spelzini für «Das Lied in mir»

Bester Nebendarsteller

- Vedat Erincin für «Shahada»
- Heino Ferch für «Vincent will Meer»
- Richy Müller für «Poll»

Beste Kamera und Bildgestaltung

- Matthias Fleischer für «Das Lied in mir»
- Daniela Knapp für «Poll»
- Maritn Langer für «Der ganz große Traum»

Bester Schnitt

- Mathilde Bonnefoy für «Drei»
- Ueli Christen für «Wir sind die Nacht»
- Hansjörg Weißbrich für «Wer wenn nicht wir»

Bestes Szenenfilm

- Silke Buhr für «Poll»
- Christian M. Goldbeck für «Wer wenn nicht wir»
- Udo Kramer für «Goethe!»

Bestes Kostümbild

- Monika Jacobs für «Der ganz große Traum»
- Thomas Oláh für «Jud Süß – Film ohne Gewissen»
- Giosia Raspé für «Poll»

Bestes Maskenbild

- Kitty Kratschke und Heike Merker für «Goethe!»
- Björn Rehbein für «Jud Süß – Film ohne Gewissen»
- Susana Sánchez für «Poll»

Beste Filmmusik

- Matthias Klein für «Das Lied in mir»
- Heiko Maile für «Wir sind die Nacht»
- Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil, Baril Isaac Mounsey für «Drei»

Beste Tongestaltung

- Manfrad Banach, Christian Conrad und Taschangis Chahrokh für «Jerry Cotton»
- Ansgar Frerich, Sabine Panossian und Niklas Kammertöns für «Pianomania – Die Suche nach dem perfekten Klang»
- Niklas Kammertöns, Frank Kruse, Matthias Lempert und Arno Wilms für «Drei»