20th Century Fox hat einen neuen Trailer zu James Cameron und Robert Rodriguez' Animeverfilmung Alita: Battle Angel veröffentlicht.

Alita: Battle Angel sorgte mit seinem Design für Diskussionen

Als der allererste Trailer zur Verfilmung von Yukito Kishiros Vorlage mit dem Titel Alita: Battle Angel erschien, spaltete das Design der titelgebenden Protagonistin die Meinungen in zwei Lager: Die einen hielten das Vorgehen für mutig und einen echten Schritt in die richtige Richtung in Sachen Animeverfilmung, die anderen fanden gerade die Anlehnung an die Animewurzeln mit Alitas riesigen Kulleraugen zu extrem und befürchten, die Immersion könne darunter leiden.

Dabei handelt es sich um eines der Herzensprojekte von Produzent James Cameron, der nur deswegen die Regie an Robert Rodriguez weiterreichte, weil er sich nur noch auf seine Avatar-Sequels konzentrieren möchte. Rodriguez selbst hat bereits seinen Grund für diese Entscheidung genannt: Alita soll realistisch, aber nicht menschlich wirken. "Die Manga- und Anime-Augen, die wir seit den 1930-er Jahren und Astro Boy sehen, wurden bislang noch niemals auf fotorealistische Weise umgesetzt", so der Filmemacher. "Wenn wir also in der Regel eine Anime-Umsetzung sehen, fühlt es sich nicht an wie eine. Bei den frühen Artworks von James Cameron, die ich gesehen habe, war das der Fall noch bevor es technisch überhaupt möglich war. Es war so einschneidend und fesselnd, dass ich mir dachte, 'Mein Gott, wir müssen das so umsetzen. Wir müssen die Ersten sein, die einen Manga- und Anime-Charakter wirklich zum Leben erwecken'."

Man kann also davon ausgehen, dass Alita: Battle Angel entweder ein Hit wird, oder ein Flop. Auch hier wird es wohl keinen Mittelweg geben. Übrigens startet Alita: Battle Angel hierzulande am selben Tag wie Warner Bros. und DC Films' Aquaman. Das wird also ein ganz besonderer Showdown. Und interessanterweise befindet sich James Wans Aquaman in einer nicht unähnlichen Lage, denn der DC-Superheld Arthur Curry spaltet nicht minder die Fanlager.

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Synopsis

Die visionären Filmemacher James Cameron (Avatar - Aufbruch nach Pandora) und Robert Rodriguez (Sin City) haben mit Alita: Battle Angel eine bahnbrechende neue Heldin erschafften, eingebettet in einer actionreichen Geschichte voll Hoffnung, Liebe und Stärke. In einer fernen Zukunft, viele Jahrhunderte nach unserer Zeit, wird die weggeworfene Alita (Rosa Salazar) auf einer Müllhalde in Iron City von Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz), einem leidenschaftlichen Cyber-Doktor, gefunden, der die bewusstlose Alita in seine Klinik schafft. Als sie erwacht, hat sie keine Erinnerung mehr daran, wer sie ist noch erkennt sie die Welt wieder, in der sie sich befindet. Alles ist neu für Alita, jede Erfahrung eine erste. Während sie lernt, sich in ihrem neuen Leben und in den heimtückischen Straßen Iron Citys zurechtzufinden, versucht Dr. Ido, sie vor ihrer mysteriösen Vergangenheit fernzuhalten, während ihr neuer Freund Hugo (Keean Johnson) ihr dabei hilft, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen.

Als sich langsam eine Zuneigung zwischen den beiden entwickelt, kommen tödliche Mächte auf sie zu und bedrohen ihre neuen Freundschaften. Erst da erkennt Alita, dass sie über unglaubliche Kampffertigkeiten verfügt, mit denen sie ihre Freunde retten kann, die sie so ins Herz geschlossen hat. Entschlossen, die Wahrheit hinter ihrer Herkunft zu enthüllen, begibt sich Alita auf eine Reise, die sie in die dunkle, korrupte Welt hineinträgt, und entdeckt, dass eine junge Frau die Welt verändern kann, in der sie lebt.

In Regisseur Robert Rodriguez und Produzent James Camerons Alita: Battle Angel spielen neben Rosa Salazar, Keean Johnson und Christoph Waltz noch Jennifer Connelly, Michelle Rodriguez, Jackie Earle Haley, Jeff Fahey, Ed Skrein, Casper Van Dien, Mahershala Ali und Eiza González mit.

Deutscher Kinostart ist der 20. Dezember 2018.