Paramount Pictures hat zur Neuauflage von Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere einen neuen Trailer veröffentlicht, der so einige Änderungen zum Original enthüllt. Und warum, darüber sprechen die Filmemacher.

Die Neuverfilmung unterscheidet sich in einigen Punkten von Mary Lamberts Film von 1989

Horror ist wieder in, auch wenn es im Grunde in all den Jahren gar nicht mehr so wirklich jemals weg war aus den Lichtspielhäusern. Es wechselt nur ständig seine Kleider: Mal sind es Zombies, dann wieder Geister und dann wieder irrsinnige Psychopathen. Nun sind wir aktuell wieder im Bereich des Übernatürlichen mit einem Hauch von Wahnsinn. Da passt auch die Neuauflage von Stehpehn Kings Friedhof der Kuscheltiere ganz gut rein ins Bild. Der neue Trailer zur Neuauflage, dieses Mal vom Regie-Duo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer, unterscheidet sich in einiger Hinsicht von der ersten Verfilmung durch Mary Lambert, die 1989 für wohligen Schauer sorgte. Das zeigt der just veröffentlichte neue Trailer ziemlich genau, wer also weder das Buch noch den ersten Film gesehen hat, sollte unter Umständen mit Vorsicht genießen, denn dieser hat doch so einige Spoiler inne.

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Die wahrscheinliche größte Änderung ist die, dass dieses Mal nicht der kleine Sohn Gage, sondern die große Tochter Ellie ums Leben kommt. "Glaubt mir, wir waren sehr nervös bei dieser Entscheidung", so Produzent Lorenzo di Bonaventura in einem Interview. "Ich bin immer nervös, wenn man ein Remake oder ein Update produziert. Wenn wir dem Publikum geben würden, was es bereits hatte, würden wir dem Materie nicht gerecht. Ich bin da sehr protektiv, was Filme angeht, aber ich will auch jedes Mal etwas Neues erleben und ich denke, die Macher haben diese Entscheidung wohl durchdacht. Das ist eine, bei der wir uns dachten, 'Also gut, lasst es uns durchziehen.'"

Die Entscheidung, dieses Mal nicht den dreijährigen Sohn, sondern die achtjährige Tochter von den Toten auferstehen zu lassen, sei deshalb gefällt worden, weil es unmöglich sei, einen Dreijährigen so zu präsentieren, dass seine Psychospiele, die er in Kings Roman mit den Eltern treibt, realistisch wie schockierend wirkten, so die Regisseure. "Da sind Dinge dabei, die wir wieder eingebunden haben und bei denen die Leute, wenn sie das Buch nicht gelesen haben sollten, denken werden, dass wir sie im Vergleich zum ersten Film abgeändert haben", so Kölsch. "'Warum lassen sie das Mädchen diese Sätze sagen?' Aber wenn man das Buch gelesen hat, weiß man, dass diese Dinge aus dem Buch kommen und es nur nicht in den Film von 1989 geschafft haben, weil sie wahrscheinlich keinen Dreijährigen dazu bringen konnten, sie zu tun."

Mit Ellie als Personifizierung des Bösen könne man laut Produzent di Bonaventura einfach "mehr machen". Nur so sei man in der Lage, den psychologischen Horror glaubhaft darzustellen.

Synopsis

Basierend auf dem bahnbrechenden Horror-Roman von Stephen King, dreht sich Friedhof der Kuscheltiere um Dr. Louis Creed (Jason Clarke), der, nachdem er gemeinsam mit seiner Frau Rachel (Amy Seimetz) und den beiden gemeinsamen Kindern von Boston ins ländliche Maine gezogen ist, herausfindet, dass sich tief in den Wäldern, gleich in der Nähe des ihres neuen Zuhauses, eine mysteriöse Grabstätte befindet. Als das Schicksal zuschlägt, wendet sich Louis an seinen ungewöhnlichen Nachbarn Jud Crandall (John Lithgow) und setzt eine gefährliche Kettenreaktion in Gang, die das unfassbar Böse mit grauenhaften Konsequenzen heraufbeschwört.

In der Neuverfilmung des Regie-Duos Kevin Kölsch und Dennis Widmyer spielen neben Jason Clarke und John Lithgow noch Amy Seimetz, Naomi Frenette, Obssa Ahmed und Sonia Maria Chirila mit.

US-Kinostart ist der 5. April 2019.