Vor ein paar Monaten haben wir bereits berichtet, dass das traditionelle Produktionsstudio MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) der Pleite nahe ist. Der Verkauf des Medienunternehmens ist nur noch eine Frage der Zeit, das hat natürlich auch einen Einfluss auf die Arbeiten diverser Filme.

Zu diesen Projekten gehört u.a. das Remake von Robocop, das schon vor Jahren angekündigt wurde. Wegen MGM's finanzieller Probleme hat sich bei dem Sci-Fi-Streifen im Laufe der Zeit nicht viel getan, außerdem wollte einer der Filmemacher das Remake unbedingt in 3D drehen, vor allem nach dem Erfolg von "Avatar". Regisseur Darren Aronofsky bevorzugt wiederum einen Dreh ohne solche Gimmicks und würde die Robocop-Franchise am liebsten gänzlich neustarten. Aronofsky hat sich entschieden vorerst an "Black Swan" zu arbeiten, die Neuinterpretation des Polizisten aus der Zukunft ist somit vorerst gestoppt, MGM wird aber auf den Regisseur warten, statt einen neuen anzuheuern.

"Der Hobbit" gehört ebenfalls zu den Projekten von MGM und macht wesentlich erfreulichere Fortschritte. Laut Production Weekly werden Peter Jackson und Guillermo Del Toro die 14 Monate langen Dreharbeiten für die Vorgänger von "Der Herr der Ringe" im Juni beginnen – Drehort: Neuseeland. Der erste Film des Fantasy-Epos soll im Dezember 2011 erscheinen; einer der Gründe, weshalb die Filmemacher nicht auf grünes Licht von MGM gewartet haben, aber zuversichtlich sind, dass die neuen Eigentümer des Unternehmens das Vorhaben unterstützen.

In einigen Wochen nimmt MGM Gebote an und wird kurze Zeit später verkauft.