Manchen Leuten steigt der Erfolg anscheinend schneller zu Kopfe als man denkt. So läge der Grund für die Verzögerung der Produktion des Verblendung-Sequels Verdammnis weder im auferlegten Sparkurs noch bei Regisseur David Fincher. Stattdessen hätte Daniel Craig trotz des Sparkurses auf eine Erhöhung seiner Gage bestanden.

Kino News - Daniel Craig verlangt soviel Gage für Verblendung-Sequel, dass Sony ihn rausschreiben will

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Fürwahr verblendet: Daniel Craig
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Obwohl Sony Pictures aufgrund des moderaten Einspiels von 233 Millionen Dollar den Rotstift ansetzt, um die Kosten für die geplanten Sequels so niedrig wie möglich zu halten, hat sich Daniel Craig quergestellt und ist nicht gewillt, eine Gagenkürzung hinzunehmen. Ganz im Gegenteil, so verlange er aufgrund des gigantischen Erfolges vom 23. Bond-Streifen Skyfall mit über 1 Milliarde Einspiel, eine Erhöhung seiner Gage. Wahrscheinlich denkt sich der Gute, dass er maßgeblich an Sony Pictures' Spitzenplatzierung unter den Top-Studios 2012 beteiligt sei. Das mag zwar teilweise stimmen, doch werden die Leute wohl kaum wegen ihm ins Kino gegangen sein. Schließlich waren zwei seiner letzten drei Filme Flops.

Sony Pictures sei mit seiner Forderung allerdings nicht einverstanden und Quellen besagen, dass die Verantwortlichen sogar in Erwägung ziehen würden, Daniel Craigs Rolle des Journalisten Mikael Blomkvist komplett aus dem Drehbuch herauszuschreiben zu lassen, sollte der Star weiterhin auf die erhöhte Gage bestehen. Es wäre auch nicht gänzlich unmöglich, seine Rolle zu entfernen, da sich Verdammnis mehr auf die geniale Hackerin Lisbeth Salander konzentriert.

Dennoch wäre es dem Studio lieber, Steven Zaillans Drehbuch nicht noch einmal umschreiben zu müssen. Zumal nicht mal feststünde, ob der Autor zur Verfügung stehen könne, da er derzeit mit der HBO-Serie Criminal Justice beschäftigt ist.