Anne Hathaway in einem Film, der als Transformers meets Godzilla meets Adaption meets Being John Malkovich bezeichnet wird? So skurril das auch klingen mag, aber als genau das wird Regisseur Nacho Vigalondos Film Colossal bezeichnet.

Gareth Edwards' Godzilla hat bewiesen, dass Kaiju-Filme bei guter Inszenierung auch im Kino funktionieren können. Guillermo del Toros Pacific Rim ließ sich ein Jahr zuvor ja nur durch ein massives Einspielergebnis in China noch über die Ziellinie retten. Durch diese Filme angespornt und ermutigt, wagen sich nun wohl auch weitere Studios an die Thematik. Skull Island beschäftigt sich mit King Kongs Heimat und nun steigt sogar Charakterdarstellerin Anne Hathaway bei einem solchen Projekt mit ein.

In Regisseur Nacho Vigalondos Colossal, dessen Drehbuch er ebenfalls verfasst hat, spielt Hathaway Gloria, eine ganz gewöhnliche Frau, die vom Pech verfolgt wird. Erst verliert sie ihren Job, dann verlässt sie ihr Verlobter. Dann tauchen Berichte von einer riesigen Echse auf, die, wie sollte es auch anders sein, Tokyo verwüstet. Und als ob die Berichte nicht schon seltsam genug wären, spürt Gloria eine Verbindung mit den Ereignissen am anderen Ende der Welt. Ist sie der Grund allen Übels?

Vigalondo, der Colossal gemeinsam mit Voltage Pictures inszeniert, erhielt 2005 für seinen Kurzfilm 7:35 in the Morning eine Oscarnominierung. Als Regisseur zeichnete er sich unter anderem für die Filme Timecrimes - Mord ist nur eine Frage der Zeit und Open Windows aus. Anne Hathaway und so ein kreatives Team zu haben, sei für Vigalondo mehr als alles, was er sich hätte wünschen können.

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