Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz ist bereits seit vielen Jahren im deutschen Filmgeschäft tätig, erst seit seiner Verkörperung des charismatisch-fiesen Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Kinohit "Inglourious Basterds" kennt ihn die ganze Welt. Der Oscar-nominierte Waltz wird nun öfter in Blockbustern zu sehen sein, den Anfang machen "The Green Hornet" und "Water for Elephants."

Dank "Inglourious Basterds" gelang Waltz der Durchbruch in Hollywood.

In Regisseur Seth Rogens Superheldenfilm "Green Hornet" ist Waltz für Nicolas Cage eingesprungen, der ursprünglich die Rolle des Oberschurken übernehmen sollte. Außerdem wurde enthüllt, dass der Österreicher auch Sean Penn in "Water for Elephants" ersetzen soll; Waltz wird dort neben Reese Witherspoon und Robert Pattinson zu sehen sein.

Die Story von "Water for Elephants" basiert auf dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Sara Gruen, dessen Handlung sich um einen Veterinärstudenten (Robert Pattinson) dreht, der die Universität verlässt und als Tierarzt im Zirkus der Benzini Brothers anfängt, nachdem seine Eltern getötet wurden. Witherspoon spielt die große Star-Darstellerin des Zirkus, in die sich der Student verliebt. Waltz wird als ihr Vater zu sehen sein, ein gefährlicher, paranoider und schizophrener Dompteur, der sowohl zu seiner Frau als auch zu den Tieren außerordentlich gemein ist.

Regisseur ist Francis Lawrence (I Am Legend), das Drehbuch stammt von Richard LaGravenese (Beloved). Im Juni soll die Produktion starten. "The Green Hornet" soll im Dezember diesen Jahres in amerikanischen Kinos anlaufen.