Im Kielwasser des wiedererstarkten Westerns treiben auch einige Neo-Western mit. So auch Regisseur David Mackenzies Hell or High Water nach einem Drehbuch von Sicario-Autor Tyler Sheridan.

Vor einiger Zeit äußerten große Regisseure wie Steven Spielberg die Angst, dass die Studios den typischen 60-Millionen-Dollar-Film zwischen all den Low-Budget-Filmen und High-Budget-Blockbustern gänzlich vergessen könnten. Dabei müssten sie nur mal auf Filmemacher wie David Mackenzie oder Denis Villeneuve schauen, die mit ihren Filmen nicht nur das Actionthriller-Segment bedienen, das mittlerweile zumeist ein Nischendasein im VoD-Bereich fristet, sondern auch das totgeglaubte Genre des Westerns, hier Neo-Western, wiederbeleben.

Ben Foster und Chris Pine auf Raubzug

Die Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) könnten ungleicher nicht sein. Der eine ein gesetzestreuer Familienvater, der andere ein Ex-Knacki. Doch die drohende Zwangsräumung der Farm ihrer Mutter eint die beiden. Gemeinsam planen sie, mehrere Banken auszurauben, um Geld aufzutreiben. Und das bringt Texas-Sheriff Marcus (Jeff Bridges) auf ihre Fährte.

In den USA startet der Film am 12. August.