Regisseur Robert Rodriguez und Produzent Jon Landau sprachen darüber, warum sie Alita in der Mangaverfilmung Alita: Battle Angel einerseits möglichst realistisch und andererseits klar distinktiv gestaltet haben.

Alitas Augen sorgen selbst bei Fans des Manga für Uncanny-Valley-Stimmung

Die Verfilmung von Yukito Kishiros Erfolgsmanga Battle Angel Alita steht und fällt mit der titelgebenden Hauptfigur, einem weiblichen Cyborg, die hier von Rosa Salazar dargestellt wird. Und obwohl sie von Regisseur Robert Rodriguez möglichst vorlagengetreu umgesetzt wurde, verstören die riesigen Manga-Augen Fans wie Nichtkenner der Materie. Dabei ist das Absicht.

"Die Technik, um so etwas möglich zu machen, ist eine, an der wir seit dem ersten Avatar gearbeitet haben", sagt Jon Landau. Was man zum Leben erwecken wollte, sei ein Cyborg-Charakter gewesen, nicht etwa jemand, der zu 100 Prozent menschlich sei. Es ging also darum, etwas auf cinematische Art und Weise echt wirken zu lassen und nicht in menschlichen Maßstäben. Um das möglich zu machen, arbeitete das CGI-Team sehr eng mit Regisseur Rodriguez zusammen und studierte Rosa Salazars Darbietung sehr genau, was auch die Ausleuchtung von Kameramann Bill Pope am Set mit einbezog.

"Man kann einen solchen Charakter nicht wie eine Pizza bestellen", betont Rodriguez. "James Cameron war schon bereit, diesen Film in 2005 zu drehen. Er denkt immer jenseits der momentanen Möglichkeiten. Die ganzen Werkzeuge mussten erst im laufenden Prozess entwickelt werden."

Auch jetzt sei das Team ständig dabei, den Charakter Alita immer wieder zu tweaken. Bis zum Kinostart ist noch etwas Zeit, um sie weiter zu perfektionieren. Die Augen indes werden aber bleiben.

Synopsis

Die visionären Filmemacher James Cameron (Avatar - Aufbruch nach Pandora) und Robert Rodriguez (Sin City) haben mit Alita: Battle Angel eine bahnbrechende neue Heldin erschafften, eingebettet in einer actionreichen Geschichte voll Hoffnung, Liebe und Stärke. In einer fernen Zukunft, viele Jahrhunderte nach unserer Zeit, wird die weggeworfene Alita (Rosa Salazar) auf einer Müllhalde in Iron City von Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz), einem leidenschaftlichen Cyber-Doktor, gefunden, der die bewusstlose Alita in seine Klinik schafft. Als sie erwacht, hat sie keine Erinnerung mehr daran, wer sie ist noch erkennt sie die Welt wieder, in der sie sich befindet. Alles ist neu für Alita, jede Erfahrung eine erste. Während sie lernt, sich in ihrem neuen Leben und in den heimtückischen Straßen Iron Citys zurechtzufinden, versucht Dr. Ido, sie vor ihrer mysteriösen Vergangenheit fernzuhalten, während ihr neuer Freund Hugo (Keean Johnson) ihr dabei hilft, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen.

In Regisseur Robert Rodriguez und Produzent James Camerons Alita: Battle Angel spielen neben Rosa Salazar, Keean Johnson und Christoph Waltz noch Jennifer Connelly, Michelle Rodriguez, Jackie Earle Haley, Jeff Fahey, Ed Skrein, Casper Van Dien, Mahershala Ali und Eiza González mit.

Deutscher Kinostart ist der 19. Juli 2018.