Diese Woche startet Kingsman: The Golden Circle. Und Regisseur Matthew Vaughn hat bereits Pläne für einen dritten Teil, Spin-offs und hätte aus The Golden Circle fast zwei separate Filme gemacht.

Kill Bill 1 und 2, Die Tribute von Panem Mockingjay Teil 1 und 2, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 und 2... nicht wenige Filme wurden, teilweise aus lukrativen Gründen, in zwei separate Filme aufgeteilt. Und dieses Schicksal hätte fast auch Regisseur Matthew Vaughns erstes Sequel zu einem seiner Filme überhaupt, Kingsman: The Golden Circle, ereilt. Der Grund: Vaughns Schnittfassung hatte eine Laufzeit von drei Stunden und 40 Minuten.

"Ich hielt sie für sehr sehenswert", so Vaughn. "Das hat es mit Sequels so auf sich, dass man die Disziplin verliert. Man ist mit Freunden und denkt sich, 'Oh, das ist eine gute Idee.' Und es war eine gute Idee, aber alles wurde länger und länger und länger. Und dann kam der Moment, wo das Studio sagte, 'Hey, sollen wir aus Kingsman: The Golden Cirlce nicht besser zwei Teile machen?' Und ich so, 'Das werden wir auf keinen Fall machen. Das ist The Golden Circle!'"

Nach intensiver Schnittarbeit fielen rund eine Stunde und 20 Minuten aus dem Film raus. Und weil das wirklich eine Menge ist, überlegt sich der Regisseur, ob er aus ihnen nicht eine alternative Schnittfassung für die Heimauswertung machen soll. "Einiges von dem, was wir rausschneiden mussten, war so gut, dass es mich traurig machte. Normalerweise fliegt das Zeug, das nicht funktioniert, beim Schnitt ziemlich schnell raus und am Ende bleibt eine gute Länge übrig. Man denkt sich einfach, 'Das funktioniert nicht'. Dieses Mal dachte ich mir häufig, 'Das funktioniert wirklich gut'."

Trilogie und Spin-offs

Doch aus der Kingsman-Reihe könne durchaus noch eine Trilogie werden. Mehr noch ist das genau der Plan von Vaughn. "Ich denke, in meinem Kopf befindet sich noch eine Geschichte. Und danach kann ich mir gut Statesman-Filme vorstellen, genauso wie Spin-offs zu einzelnen Charakteren. Das Universum könnte mit anderen Agenten fortgeführt werden. Es gibt soviele Möglichkeiten. Andererseits denke ich, dass man nicht zu gierig sein sollte."

Rückkehr von Colin Firth noch vor Teil eins geplant

Dass Colin Firths Charakter von den Toten aufersteht ist eine der Überraschungen in KIngsman: The Golden Circle. Aber keine, die nicht schon in den Trailer verraten wurde. Dass er überhaupt zurückkehren würde, das war lange vor Teil eins in Stein gemeißelt worden, wie Firth erzählt. So sei bereits bei der Pressetour von Kingsman: The Secret Service zwischen ihm und Regisseur Vaughn klar gewesen, dass Firths Charakter zurückkehren müsse. Und wie, das sieht man dann ab dieser Woche im Kino.

Synopsis

Kingsman: The Secret Service offenbarte die Welt von Kingsman - ein unabhängiger und internationaler Geheimdienst, der unter absoluter Diskretion operiert und dessen ultimatives Ziel es ist, die Welt zu beschützen. In Kingsman 2: The Golden Circle müssen unsere Helden neue Herausforderungen meistern. Als ihre Zentrale zerstört wird und die Welt in Geiselnahme gerät, führt sie ihre Reise in die Vereinigten Staaten zu einer verbündeten Spionage-Organisation namens Statesman. In einem neuen Abenteuer, das ihnen all ihre Agentenstärken abverlangt und ihren Verstand an seine Grenzen bringt, müssen sich diese beiden Geheimorganisationen zusammentun, um einen gemeinsamen, erbarmungslosen Feind zu besiegen, damit die Welt in Sicherheit ist - etwas, das so langsam aber sicher zur Gewohnheit für Eggsy wird.

Neben Taron Egerton und Colin Firth werden auch Channing Tatum, Pedro Pascal, Jeff Bridges, Halle Berry, Julianne Moore, Mark Strong, Vinnie Jones, Sophie Cookson und selbst Elton John in Regisseur Matthew Vaughns Sequel zu einem der Überraschungshits 2014 mit von der Partie sein. Das allein verspricht nichts anderes als puren Spaß.

Kinostart von Kingsman: The Golden Circle ist der 21. September 2017.