Dass Quentin Tarantino ursprünglich drei Filme zu Kill Bill im Sinn hatte, ist bekannt. Im Podcast mit Nerdist kam er unter anderem auf dieses Thema zu sprechen und verriet, dass zwei weitere Filme geplant waren.

"Als ich Kill Bill schrieb, wollte ich eine Trilogie machen. Ich hätte erst einen Film gedreht, einen weiteren mit Uma Thurmans Figur 10 Jahre später. Und dann hätte ich einen dritten Film zehn Jahre danach gemacht", so Tarantino.

Nebenher wollte er außerdem zwei Spin-off-Filme umsetzen, darunter einen als Anime über die Abenteuer der Braut. Damit sollten Szenen realisiert werden, die man in Live-Action-Filmen nur schwierig hätte umsetzen können. Das zweite Spin-off sollte unterdessen zahlreiche Anspielungen auf Star Wars enthalten.

Kill Bill Anime mit 'Star Wars'-Flair

Was den Anime-Filme betrifft, so sollte dieser wiederum die Origin-Wurzeln von Bill aufgreifen und zeigen, wie er zur "dunklen Seite" wechselte. Dort wären zudem drei verschiedene Vaterfiguren aufgetaucht: Hattori Hanzo, Pai Mei und Esteban Vihaio.

Tarantino beschreibt Hanzo als Obi Wan Kenobi der Reihe, während Pai Mai hingegen Darth Vader sei. Doch warum hatte Tarantino seine Pläne nie umgesetzt? Wie der Regisseur erklärte, sei es einfach, während der frühen Planungsphasen eine gewisse Begeisterung mitzubringen. Aber nachdem man einen großen Film abgedreht und diesen am Ende in zwei Streifen geschnitten habe, wolle man kreativ gesehen manchmal einfach weitergehen.

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