Die Comic-Verfilmung „Kick-Ass“ sorgt vielfach für Begeisterung, löste aber aufgrund der überzogenen Gewalt-Darstellung auch Diskussionen und Kritik aus. gamona traf die beiden jungen Hauptdarsteller Chloë Moretz (13) und Aaron Johnson (19). Im Interview erzählen sie über den Dreh, die Gewalt, ihre Rollen und die Comic-Vorlage.
„Es ist nur eine Rolle!“: Im Gespräch mit Chloë Moretz
Im Film spielt sie eine Elfjährige, im wahren Leben ist sie 13, spricht aber abgeklärt wie eine Erwachsene: Chloë Meretz, Darstellerin von Hit-Girl und eigentlicher Star des Filmes, über ihre recht brutale Rolle und die Gewalt-Diskussion, die sie ausgelöst hat.
gamona: Bei „Kick-Ass“ geht es ja ordentlich zur Sache. Hattest du jemals Zweifel, die Rolle anzunehmen?
Im Film dreht sie richtig auf: Chloe Moretz avanciert derzeit als HitGirl zur Kultfigur.Chloë Moretz: Nein. Als ich das Drehbuch gelesen habe, habe ich sofort erkannt, worum es geht. Eigentlich hat es meine Mutter zuerst in der Hand gehabt und sie meinte: „Schau dir das mal an.“ Das tat ich dann und da wusste ich, dass ich unter allen Umständen Hit-Girl spielen will.
gamona: In „Kick-Ass“ gibt es etliche Action-Szenen. Wie anstrengend war die Rolle für dich?
Chloë Moretz: Ich habe im Wesentlichen alles selbst gemacht – außer Akrobatik. In der Korridor-Szene etwa bin ich die meiste Zeit zu sehen, nur beim Rennen auf der Wand nicht. Vor dem Beginn der Dreharbeiten musste ich zwei Monate lang den Umgang mit Messern und Schusswaffen trainieren. Vor allem stand aber Sicherheit im Vordergrund. Man muss eine Waffe respektieren, selbst wenn sie nicht echt ist.
gamona: Die Sprache in „Kick-Ass“ ist, sagen wir es vorsichtig, recht blumig. Gab es Dialoge, bei denen du dir dachtest: „Muss ich das jetzt wirklich sagen?“
Ganz brav: Chloe und Aaron bei der Kick-Ass-Premiere.Chloë Moretz: Nein. Es ist ja nur eine Rolle und nicht das echte Leben. Ich würde so etwas natürlich nie sagen. Sobald ich aber im Kostüm stecke, die Perücke aufhabe und „Action!“ gerufen wird, bin ich Hit-Girl. Wenn es dann aber „Cut!“ heißt, bin ich wieder die ganz normale Chloë. Das ginge ja auch gar nicht anders: Meine Mutter ist sehr streng, ich bekomme ja schon zwei Monate Hausarrest, wenn ich zu lange am Computer sitze.
gamona: Was ist deine Meinung zu der Gewalt-Debatte, die der Film – auch in den USA – ausgelöst hat?
Chloë Moretz: Naja, es ist ein Film und nicht die Realität. Deswegen heißt es auch „Kick-Ass – Der Film“, oder „Kick-Ass – Das Comic“. Und es geht um Superhelden. Es ist offensichtlich, dass ein elfjähriges Mädchen in der Wirklichkeit nicht gegen zwei Meter große Muskelpakete kämpfen könnte. Es ist auch klar, dass ich in einer Million Jahren niemandem empfehlen würde, Hit-Girl nachzuahmen.
gamona: Was konntest du von Nicolas Cage, der in im Film deinen Vater spielt, lernen?
Chloë Moretz: Puh, wo soll ich anfangen? Es war schon spannend, ihm die ganze Zeit beim Schauspielen zusehen zu können. Wenn man ihn in einem Film erlebt, spielt sich seine Leistung nicht nur im Gesicht ab, man kann quasi hinter seine Augen blicken. In „Kick-Ass“ auch: Da sieht man nicht den Darsteller Nic, sondern die Figur Damon.




























hab das interview auf youtube gesehen.. habt ihr einfach abgestimmt... yay das nenn ich geil
komisch komisch dabei würden hier die leute wieder sagen das dass so sein muss :p
ein klasse film mit gut gewählten schauspielern