Zum Start von “Karate Kid” trafen wir in Berlin die beiden Hauptdarsteller Jackie Chan und Jaden Smith. In deren Begleitung: Die Produzenten Will Smith und Jada Pinkte-Smith. Heraus kam ein urkomisches Interview, in dessen Verlauf sich mehrere Dinge abzeichneten: Einen sympathischeren Darsteller als Jackie Chan wird man kaum finden. Will Smith ist abseits der Filmleinwand sogar ein noch viel größerer Clown. Und der kleine Jaden hat schon jetzt genug Charisma und Witz, um es mit dem berühmten Daddy aufzunehmen.
"Jacke anziehen, Jacke ausziehen."
gamona: Jackie, normalerweise sieht man sie in ihren Filmen wie ein Wirbelwind durch die Szenerie fegen, hier spielen sie jedoch eine sehr emotionale Rolle. Ist es schwer sich so zurückzunehmen?
Jackie Chan: Ganz und gar nicht. Eigentlich ist es sogar sehr viel einfacher für mich, denn die ganze Action erledigt Jaden in diesem Film. Ich muss nicht viel mehr machen, als immer wieder „Jacke anziehen, Jacke ausziehen“ zu sagen . Viel schwieriger ist für mich der Umgang mit der englischen Sprache – ich muss sehr konzentriert sein.
Jackie Chan: "Eines Tages werde ich Pat Morita sicherlich kennenlernen."gamona: Pat Morita, der Darsteller des Mr. Miyagi im Original, ist mittlerweile leider verstorben. Haben sie ihn noch kennengelernt bzw. von seiner Vorstellung inspirieren lassen?
Jackie Chan: Nein, leider habe ich ihn nicht mehr kennengelernt. Eines Tages werde ich ihn sicher treffen [lächelt]. Ich respektiere die Arbeit von Pat Morita, aber es war mir wichtig, mich davon nicht beeinflussen zu lassen, was er in den ersten Filmen gemacht hat. Der Druck, dem man sich dann selbst ausliefert, ist einfach zu hoch. Stattdessen habe ich versucht der Figur des Miyagi meine eigene Handschrift zu verpassen.
gamona: Sie sind ja berühmt-berüchtigt dafür, sämtliche ihrer Stunts selbst auszuführen – obwohl sie sich schon so ziemlich jeden Knochen ihres Körpers gebrochen haben. Wieso begeben sie sich immer wieder in so große Gefahr?
Jackie Chan: Die Sache ist die: Als ich damals mit dem Filmen angefangen habe, gab es die ganzen Tricks und Techniken von heute nicht. Mittlerweile stellt man einen Schauspieler einfach vor die GreenScreen oder hängt ihn an Seile, damals ging das jedoch nicht. Also musste ich die Stunts eben selbst machen. Und als die Technik dann kam, hatten sich die Leute daran gewöhnt, dass Jackie seine Stunts immer selbst macht. Ich kann doch meine Fans nicht enttäuschen.
Jackie Chan: "Zum Glück macht Jaden die ganze Action - so ist es für mich deutlich einfacher."gamona: „Karate Kid“ wirkt nicht nur als Sportlerdrama sondern zu großen Teilen auch als Werbung für die Schönheit Chinas. Wessen Idee war dieser starke Fokus auf die chinesische Kultur?
Jackie Chan: Als man mich ansprach, ob ich die Rolle übernehmen wollte, dachte ich: Das ist die perfekte Chance, der Welt zu zeigen, wie China heute ist. Es ist nicht mehr dasselbe China wie früher: heute ist es hier sehr viel offener. Die Leute lernen durch „Karate Kid“ unsere Kultur vielleicht etwas besser kennen. Das war mir wichtig. Und dank Will Smiths Namen, Sony Pictures im Rücken und der Marke „Karate Kid“ werden die Leute vielleicht aufmerksamer zusehen.


























und warum war bisher
und warum war bisher noch kein journalist so kritisch, um die beteiligten darauf anzusprechen?
ist es besser blöde fragen zu stellen um noch blödere antworten zu bekommen?
will hier nicht nur euch kritisieren(mittlerweile ist es ja standart viel zu reden ohne etwas zu sagen), aber der trend dazu kotz mich schon länger an.
Vielen Dank, ich dachte schon, ich hätte nen wichtigen Part verpasst, indem erklärt wird, warum der Film KARATE Kid heißt und dabei aber Kung Fu gelehrt/gelernt wird.
Sind wir mal ehrlich, er k^hette den Film lieber einen passenden namen gegeben, wie Kung fu child oder was in die richting stadt anzuknüpfen und alles über den haufen zu werfen, Karate hmm
und warum war bisher noch kein journalist so kritisch, um die beteiligten darauf anzusprechen?
ist es besser blöde fragen zu stellen um noch blödere antworten zu bekommen?
will hier nicht nur euch kritisieren(mittlerweile ist es ja standart viel zu reden ohne etwas zu sagen), aber der trend dazu kotz mich schon länger an.
Außerdem hat der Film mir einfach Spaß gemacht und so mochte ich auch immer wieder die etwas ruhigeren Einblicke in die chinesische Kultur.
Ich bin natürlich ein bisschen vorbelastet bzw. ist dem nicht so:
1. Ich bin absoluter "Jackie Chan"-Fan und fand, dass Jackie seine Rolle gut ausfüllte. Und das sollte ein guter Schauspieler, nämlich seine Rolle gut ausfüllen und nicht sich unbedingt sich selber immer wieder darstellen.
In diesem Sinne vorbelastet.
2. Ich bin zu jung, um die ersten "Karate Kid"-Filme gesehen haben zu können (beim Filmstart) und habe das leider auch bisher noch nicht nachgeholt (vielleicht muss ich das mal machen :-)).
Somit habe ich keinen Vergleich zu diesen Filmen und bin in diesem Sinne nicht vorbelastet.
Fazit: Ein sehr solider Film, der in seiner Mischung aus Kultur-, Kampf-, Liebesfilm und Drama den richtigen Weg geht.
Er ist von Anfang bis Ende sehr solide, ist aber natürlich kein klassischer Kampffilm, den vielleicht auch der ein oder andere erwartet hätte.
Mal 'ne Frage zu den Interviews, wer führt diese eigentlich durch? Gamona selbst? Wenn ja, könnte man nicht zukünftig noch zusätzlich ein Vid des Interviews reinstellen? Das fänd ich hammer^^ Oder darf dabei nicht gedreht werden?!
fands trotzdem angenehm zu lesen :)
Bob Marley für Arme.
KUNG FU es ist KUNG FU!!!1111einself
Finds merkwürdig, dass zu dem Namensthema keine einzige Frage gestellt wurde. Zum Beispiel ob es Jackie nicht stört, dass im Prinzip Kung Fu und Karate und demnentsprechend China und Japan als das selbe dargestellt werden.
BTW: Jaden sieht mit der Frisur imho ziemlich affig aus. Sind das seine echten Haare oder ne Scherz Perücke?