Am Anfang war eine Frau…und dann folgte der Rest. „Jennifer’s Body“ entsteigt dem Morast zu vieler DVD-Premieren durch Hauptdarstellerin Megan Fox, deren heiße Kurven diesmal keine Motorhauben, sondern glückliche Co-Stars abreiben. Der neugefundene Ruhm braucht möglichst rasch ein passendes Vehikel, auf dass sich der Schwung zahlloser Boulevard-Artikel auf einen fetten Hit überträgt – natürlich inklusive möglichst viel von Megan’s Body.
Der Weg zu diesem Ziel ist eine unterhaltsame Horrorkomödie mit Retro-Touch, die Frau Fox als mordenden Über-Vamp durch eine verschlafene Kleinstadt schickt. Natürlich steht außer Frage, dass jeder, wirklich jeder diese Frau flachlegen möchte und somit selbst eine satanistische Indie-Rockband ihre Nähe sucht. Megan Fox ist die weltumspannende Antwort auf Sex auf zwei Beinen, was wohl selbst einzellige Bergpygmäen noch in den kleinsten gemeinsamen Nenner einschließt.
Die Definition von Traumfrau? Megan Fox wird in wirklich allen erdenklichen Posen ausgeleuchtet.Für die spitze Fangemeinde der Frau gibt es mit "Jennifer's Body" quasi einen Porno mit Klamotten und für alle anderen eine überraschungsarme Geschichte, deren comichafte Überheblichkeit immerhin mit gelungenen Dialogen beschwert ist. Was die Drehbuchautorin, eine gewisse Diablo Cody, in Sachen Spannung vergeigt, holt sie –ganz im Stil ihres Oscar-prämierten „Juno“-Buches- über scharfe Beobachtungen jugendlicher Befindlichkeiten zumindest teilweise wieder rein.
Die Handlung von "Jennifer's Body" nudelt das A-Z der "Kleinstadt-wird-von-einem-Dämon-heimgesucht" Horror-Schublade herunter, was a) verdammt nach "high concept" riecht und b) weniger echte Horrorstimmung als vielmehr einen angeschrägten Unterbau für durchaus interessante Charaktere verbreitet. Als bestes Beispiel hierfür tritt Jennifers beste Freundin Needy (Amanda Seyfried) an, die in einem anderen Film wahrscheinlich als geekiges Vierauge verenden würde, doch hier schlaue Dinge sagen und vor allem eine "richtige" Beziehung zur Hauptperson ausleben darf.
Regie: Karyn KusamaGenre:HorrorFilmstart: Darsteller:J.K. Simmons, Adam Brody, Amanda Seyfried, Megan Fox
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bin ja auf die bluerayverkäufe / hd-downloadzahlen gespannt, immerhin ist sie nude 11elfolol!
Nur basierend auf "Transformers" würde ich z.B. nie auf die Idee kommen, John Turturro mit "Barton Fink" in Verbindung zu bringen. Der mit dem String-Tanga, ja ja...
einfach unansehnlich
ich verstehe einfach nicht was an der so toll ist, sie hat nen tollen körper von mir aus aber sie kann nicht schauspielern.
Würdet ihr Pacino immer noch gut finden wenn er ein sunnyboy wäre aber scheiße spielen würde?
Gruß, Moritz.
Wenn schon nicht im Kino, dann doch mindestens auf DVD eine runde/kurvige Sache.
Gruß, Moritz.