In einem Interview sprach der neue Bösewichten-Handlanger Dave Bautista über seine Rolle in Sam Mendes' James Bond 007 - Spectre und wie ihm Christoph Waltz geholfen hat.

Seit dieser Woche läuft der nunmehr 24. Bond-Streifen in den Kinos. James Bond 007 - Spectre brach in England bereits alle Startrekorde und spielte innerhalb der ersten sieben Tage satte 42 Millionen Pfund ein. Wenn sich der Erfolg in anderen Ländern fortsetzt, könnte Spectre sogar James Bond 007 - Skyfall in den Schatten stellen - den bislang erfolgreichsten Bond-Streifen, der insgesamt über eine Milliarde Dollar einspielen konnte.

Dementsprechend hoch war der Druck bei den Dreharbeiten. Und einer, der ihn wirklich zu spüren bekam, war Dave Bautista, der zum ersten Mal in einem Bond-Film mitspielt. Obwohl der ehemalige Wrestler und MMA-Kämpfer bereits über Filmerfahrung verfügt und in James Gunns Guardians of the Galaxy die Rolle des Drax verkörperte, sei es für ihn noch immer schlimm, das Wort "Action" zu hören.

"Es ist wie eine Knarre, die losgeht, dann beginnt mein Herz zu pumpen", so Bautista. Doch geholfen habe es ihm, den zweifachen Oscar-Preisträger Christoph Waltz beim Schauspiel zu beobachten. "Wenn man Christoph zusieht, ist es fast schon hypnotisch. Man versinkt einfach in dem, was er sagt. Ich schaute Christoph bei der Rom-Szene zu. Sie sagten, 'Action' und dann war da diese sehr lange, unkomfortable Stille, bevor er zu sprechen begann. Er geht nach seiner eigenen Zeit und ich fand es einfach nur genial. Es nimmt einem all den Druck, den Stress, wenn man die Dinge im eigenen Tempo macht und sich dabei wohl fühlt."

Das habe er fortan selbst angewandt und es habe seiner Darstellung enorm geholfen. Doch im Gegensatz zu Waltz hat Bautista eine wesentlich aktivere, wenn auch stumme Rolle im Film. "Hinx ist fast schon eine Mischung aus Odd Job, Beißer und Terminator. Natürlich hat Terminator nichts mit James Bond zu tun, aber er ist fast schon Terminator-mäßig."

Bautista hoffe, dass seine Figur des Hinx genauso in die Bond-Geschichte eingehen werde wie die klassischen Figuren Odd Job und der Beißer. "Ich hoffe, dass die Leute diese drei Namen in einem Atemzug nennen werden: Odd Job, Beißer und Hinx. Das wollen wir erreichen. Das ist eine absichtliche Sache. Und ich hoffe wirklich darauf, zwischen diesen Kerlen bestehen zu können, dass die Leute in dreißig Jahren auf Hinx zurückblicken, so wie ich auf Odd Job zurückblicke."

James Bond 007: Spectre läuft seit dieser Woche in den Kinos.