Angeblich hat Sony Pictures seinem Bond-Darsteller die Lizenz zum Reden entzogen. Das wäre aber auch durchaus verständlich, sprach Daniel Craig in letzter Zeit doch nicht gerade positiv über 007.

In letzter Zeit reagierte Daniel Craig ziemlich gereizt, wenn man ihn auf weitere Bond-Filme ansprach. Ganz besonders sein letztes Interview mit Time Out entlockte ihm den ein oder anderen geradezu bösartigen Satz, worüber die Studiobosse bei Sony Pictures sicherlich nicht besonders glücklich waren.

Auf die Frage, ob er noch einen weiteren Bond drehen wolle, antwortete Craig: "Ich würde eher dieses Glas zerbrechen und mir meine Handgelenke aufschneiden." Er würde, wenn überhaupt, dann nur noch des Geldes wegen bei einem weiteren Film als James Bond mitmachen und auf die Frage, was er dem nächsten Darsteller rät, sagte er lapidar, "Mich kümmert das einen Dreck. Viel Glück auf der Suche!"

Das war Sony Pictures dann doch zuviel des Guten und so ordnete man an, er solle seine Klappe halten. Wohl zumindest bis James Bond 007 - Spectre veröffentlicht ist. Schlechte PR kann das Studio bei dem enormen Druck so gar nicht gebrauchen.

Insider meinen, das Problem seien die Dreharbeiten gewesen. "Sie hatten zu Beginn Probleme mit dem Drehbuch [wir berichteten], Craig wurde am Set verletzt und brauchte eine Knie-OP. Und sie haben sogar noch letzten Monat Neudrehs durchgeführt, obwohl der Film in ein paar Wochen in die Kinos kommt."

Es sei zwar ein anstrengender, schwieriger Dreh gewesen, doch selbst in Hollywood werde Craig für seine Aussagen getadelt. Ein weiterer Insider teilte mit, Craig halte sich für besser und größer als Bond und die Rolle würde ihm nicht die kreative Freiheit gewähren, die er brauche. Er sei einfach ein Angeber.

Sieht ganz danach aus, als werde es wirklich sein letzter Auftritt als "Bond, James Bond."

James Bond 007 - Spectre startet am 5. November dieses Jahres in den Kinos.