Mit James Bond 007 - Spectre hat Regisseur Sam Mendes seinen zweiten Bond-Film nach Skyfall inszeniert. Doch nun ist offenbar Schluss, auch wenn er noch einige Ideen hätte. Zwei Bonds hintereinander müssen reichen.

James Bond 007 - Spectre ist in Großbritannien phänomenal gut gestartet und auch im Rest der Welt sieht das Startwochenende gut aus. Zwar werden die Zahlen nicht ganz an das Startwochenende von James Bond 007 - Skyfall heranreichen, aber der Film befindet sich auf einem guten Weg. Das ist auch notwendig, muss der Film doch angeblich mindestens 650 Millionen Dollar einnehmen, allein um die Kosten zu decken.

Wie es auch ausfallen mag, für Regisseur Sam Mendes ist Dienstschluss nach zwei Bond-Streifen. Ursprünglich wollte er schon nach Skyfall den Dienst quittieren, doch nun soll es wirklich so weit sein, wie er in einem Interview mitteilte. Auf die Frage, ob er tatsächlich mit Bond durch sei, antwortet Mendes, dass es ab einem gewissen Moment nun mal Zeit sei, einen neuen Bond-Darsteller und einen neuen Regisseur zu finden.

"Man kann einen neuen Darsteller und einen neuen Regisseur finden und einen komplett neuen Bond-Film drehen", so Mendes. "Ich könnte auf der Stelle drei oder vier Ideen vorstellen, wohin die Reihe steuern könnte. Sie sind alle gewagt und groß. Für mich sind Wiederholung und Faulheit die Feinde und die Gefahr liegt darin, das vorgegebene Format nicht herauszufordern."

Und für ihn ist es nun auch an der Zeit, ausgewechselt zu werden? "Das waren meine zwei Kapitel im Bond-Mythos. Jemand anderes wird ein weiteres Kapitel schreiben, oder 10, oder 50, Bond ist stark genug dafür, und weil es genug zum Herumspielen gibt."

Während für ihn nun Schluss ist, hat Craig noch einen weiteren Bond-Film im Vertrag stehen. Vor kurzem teilte er mit, dass er es sich durchaus vorstellen könne, ein weiteres Mal als Bond auftzutreten, nachdem er zunächst alles andere als heiß darauf schien. Eine Haltung, die Mendes nur allzu gut nachvollziehen könne.

James Bond 007 - Spectre läuft aktuell im Kino.