Produzent Michael G. Wilson dementierte, dass Mexiko Eingriffe in das Drehbuch von James Bond 007 – Spectre vorgenommen hat. Kürzlich hieß es, Mexikos Behörden hätten 20 Millionen US-Dollar gezahlt, damit die Macher Änderungen am Drehbuch vornehmen.

Beispielsweise sollte eine Hubschrauber-Szene einen schönen Ausblick auf die Hauptstadt von Mexiko gewähren und der Bösewicht dürfe auch kein Mexikaner sein. Und die Mexikanerin Stephanie Sigman sollte das Bond-Girl verkörpern. Und die Verfolgungsjagd dürfe nur am traditionsreichen "Tag der Toten" gedreht werden. Das sind einige der angeblichen Eingriffe bzw. Forderungen Mexikos.

Doch laut Wilson stimmt das nicht – er habe kein Staatsgeld erhalten und das Drehbuch sei auch nicht verändert worden. Dass Sigman bzw. eine Mexikanerin das Bond-Girl spielen sollte, stand schon länger fest. Wie er aber bestätigte, gab es Förderungen, was jedoch nicht unüblich sei. Manchmal wären es Erleichterungen bei der Steuer und manchmal eben andere Anreize.

Gleichzeitig bestätigte er, dass der "Tag der Toten" tatsächlich eine Rolle in dem Film spielen wird. Die Autoren seien der Meinung gewesen, dass dieser Tag bestens zur Eröffnungssequenz des Films passen würde – denn dieser wäre sehr farbenfroh und sehr mysteriös. Und das könne man eben nur in Mexiko tun.