Einem Bericht der britischen Altersfreigabe-Instanz BBFC zufolge mussten für die anvisierte Freigabe ab 12 einige Gewaltspitzen entschärft werden.

Regisseur Sam Mendes' zweiter Bond-Film James Bond 007 - Spectre ist mit 148 Minuten Laufzeit zwar der längste Bond-Film von allen, doch offenbar mussten die Filmemacher für ihre anvisierte Altersfreigabe ab 12 Jahren die Schere ansetzen.

Hierzu die BBFC: "Dieser Film wurde in einer nicht-finalen Fassung vorgelegt, um Rat einzuholen. Dem Studio wurde mitgeteilt, dass der Film in der Fassung eine Freigabe ab 15 erhalten würde, aber die angepeilte Freigabe ab 12 könnte erteilt werden, indem man eine Gewaltszene reduziert und eine weitere Szene kürzt, in der die Folgen einer Gewalttat zu sehen sind. Als der Film anschließend zur formellen Begutachtung eingereicht wurde, waren in beiden beanstandeten Szenen Kürzungen vorgenommen worden und die Freigabe ab 12 konnte somit gesichert werden."

Da die Kürzungen im Vorfeld vorgenommen wurden, um eine niedrigere Freigabe zu erhalten, kann man davon ausgehen, dass der Film nicht nur in Großbritannien, sondern auch international nur gekürzt in die Kinos kommt. Also auch in Deutschland. Aber da die Schnitte im Vorfeld erfolgten, kann man davon ausgehen, dass dies dennoch die finale Fassung darstellt.

Neben Daniel Craig als Bond sind noch Ralph Fiennes als MI6-Chef M, Naomie Harris als Eve Moneypenny, Rory Kinnear als Bill Tanner und Ben Whishaw als Tüftler Q zurückkehren. Neu dabei sind Christoph Waltz, Andrew Scott, Dave Bautista, Monica Belucci und Lea Seydoux mit an Bord.

James Bond 007 - Spectre startet am 5. November 2015 in den Kinos.