Mit James Bond 007 - Spectre startet im November der vierte und letzte vertraglich vereinbarte Film zwischen Sony Pictures und MGM. Damit endet eine äußerst fruchtbare Kooperation. Und alles deutet darauf hin, dass MGM einen neuen Partner will.

Ein neuer Bericht von Variety spekuliert darüber, dass MGM den nach James Bond 007 - Spectre auslaufenden Vertrag mit Sony Pictures nicht verlängern wird. Offenbar wird MGM stattdessen eine Partnerschaft mit Warner Bros. anstreben. Der Grund sei der, dass MGM-Chef Gary Barber sich besonders gut mit Warner Bros.' CEO Kevin Tsujihara verstehe.

Die Partnerschaft zwischen Sony Pictures und MGM begann zeitgleich mit Daniel Craigs erstem Auftritt als Agent im Geheimdienst Ihrer Majestät in James Bond 007 - Casino Royale aus dem Jahre 2006, der bereits mehr einspielen konnte als der zuvor letzte Bond mit Pierce Brosnan Stirb an einem anderen Tag. Es folgte 2008 James Bond 007 - Ein Quantum Trost und 2012 dann der bisherige Höhepunkt der gesamten Bond-Reihe mit Sam Mendes' James Bond 007 - Skyfall, der weltweit über 1,1 Milliarden Dollar einspielen konnte - ein Rekord für den Agenten.

Kein Wunder, dass Regisseur Mendes auch bei Spectre Regie führt. Hier gibt es auch ein Wiedersehen mit der titelgebenden Geheimorganisation Spectre. Vielleicht will sich Sony Pictures mit diesem Film auch für eine weitere Kooperation empfehlen? Immerhin war die Reihe nie erfolgreicher als mit Sony Pictures. Dennoch glaubt der neue Vorstand der Sony Pictures Entertainment Motion Picture Group Tim Rothman, dass es ein harter Kampf um die Lizenz zum Bond-Film-Dreh werde. "Tatsache ist, dass Sony einen fantastischen Lauf mit den Bond-Filmen hatte", so Rothman. "Sicherlich werden wir um die Rechte kämpfen, aber um ehrlich zu sein, das werden auch die anderen im Geschäft."

Und was könnte ein größeres Empfehlungsschreiben sein als ein weiteres Einspiel jenseits der 1-Milliarde-Grenze?

James Bond 007 - Spectre startet voraussichtlich am 5. November dieses Jahres.