In einem aktuellen Interview sprach Daniel Craig über den neuen James Bond-Film Spectre und teilte mit, dass er, sollte er denn noch einmal den Agenten Ihrer Majestät mimen, es rein nur für das Geld tun würde.

James Bond 007 - Spectre - Daniel Craig: Wenn ich nochmal Bond spiele, dann nur fürs Geld

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Craig würde nur noch wegen dem Geld noch einmal in den Anzug des Agenten schlüpfen
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Eigentlich sieht es Daniel Craigs Vertrag vor, dass er noch ein weiteres Mal in die Rolle des James Bond schlüpft. Aber so kurz nach dem gerade fertiggestellten James Bond 007 - Spectre, in dem Craig den Agenten Ihrer Majestät zum vierten Mal verkörpert, ist es verständlich, dass er derzeit kein Verlangen danach verspürt, gleich noch einmal Bond zu spielen. Oder überhaupt noch einmal. Momentan ist ihm erst einmal nach Urlaub zumute. Da kam der Vorschlag des Studios, gleich im Anschluss an Spectre noch das Sequel quasi back to back zu drehen so gar nicht gut an bei Craig.

"Nun, ich stehe noch für einen weiteren unter Vertrag", so Craig. "Das steht bereits fest. Aber das Studio hatte diesen Eifer, sofort mit dem Sequel zu beginnen. Tatsächlich gab es zu einem Punkt den Vorschlag: 'Lasst uns zwei Filme hintereinander abdrehen.' Ich sagte nur, 'Seid ihr denn völlig bescheuert.' Auf die netteste Art und Weise. Die Filme sind einfach zu groß."

Das treffe vor allem auch auf Spectre zu, der Skyfall sehr ähnlich sei, nur in jeder Hinsicht größer. Auch sei Spectre den typischen Bond-Filmen wesentlich ähnlicher als noch die anderen Craig-Bonds zuvor. Das zeige sich auch an all den Gadgets, die es dieses Mal in den Film geschafft haben. Auch habe man erneut versucht, eine feine Prise Humor einzufügen. Er sei zwar kein Seth Rogen, aber ja, sie haben auch dieses Mal versucht, den Film durch natürlichen Humor zu lockern.

James Bond 007 - Spectre - Daniel Craig: Wenn ich nochmal Bond spiele, dann nur fürs Geld

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Auch James Bond 007 - Spectre wird durch Humor aufgelockert
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Momentan könne er es sich auch überhaupt nicht vorstellen, noch einen weiteren Bond zu drehen. "Ich würde eher dieses Glas zerbrechen und mir meine Handgelenke aufschneiden. Nein, momentan nicht. Überhaupt nicht. Ich bin damit durch im Moment. Wir sind alle fertig. Ich möchte es nur hinter mich bringen, das ist alles. Für mindestens zwei Jahre möchte ich nicht darüber nachdenken. ich weiß nicht, was der nächste Schritt sein wird. Ich habe keine Ahnung. Nicht, weil ich mich zugeknöpft gebe. Wer weiß das schon? Momentan sind wir damit durch. ich spreche mit niemanden über nichts. Wenn ich einen weiteren Bond mache, dann nur wegen des Geldes."

Ein Grund sei auch der, dass Craig jede Idee, die er jemals für Bond hatte, bereits in Spectre gesteckt habe. Er habe absolut keine Ideen mehr. "Wenn ihr mich fragt, worum es in einem weiteren Bond gehen soll, keine Ahnung. In den Weltraum? Lasst es uns tun! Sie haben es ja bereits getan. Dann lasst es uns noch einmal tun."

Ihn interessiere es auch nicht im Geringsten, wer den nächsten Bond spielen wird. "Mich kümmert das einen Dreck. Viel Glück auf der Suche! Mich interessiert nur, dass wir alles in einem guten Zustand übergeben und die Leute, die übernehmen, es besser machen. Macht es besser, das ist alles."

Auch wenn es so klingt, als versuche Craig so cool wie nur möglich rüberzukommen, einen Tipp habe er dann doch für den Schauspieler, der in seine und in die Fußstapfen der vorherigen fünf Bond-Darsteller Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton und Pierce Brosnan schlüpfen wird: "Sei nicht scheiße! Geh es an. Ergreife die Gelegenheit. Irgendwas Klischeetriefendes. Aber nein, stell einfach sicher, dass du großartig sein wirst. Du musst dich selbst an deine Grenzen bringen. Es wird sich lohnen, es ist James Bond."

James Bond 007 - Spectre startet am 5. November dieses Jahres in den Kinos.