Kurz vor dem Kinostart von James Bond 007 - Spectre tat es Craig offenbar Fantastic Four-Regisseur Josh Trank gleich und verunglimpfte den Agenten Ihrer Majestät in mehreren Interviews. Nun ruderte er zurück. Zudem ist bekannt, wie viel Geld Spectre einspielen muss, um die Kosten zu decken.

Eigentlich hat Daniel Craig im Vertrag noch einen weiteren James Bond-Streifen stehen. Offenbar handelt es sich dabei aber lediglich um eine Option, denn so wirklich kann keiner mehr dran glauben, dass Craig ihn noch ein weiteres Mal darstellen wird, so oft und heftig er in der Zeit kurz vor dem Kinostart über den Agenten Ihrer Majestät ablästerte.

"Ich würde eher dieses Glas zerbrechen und mir meine Handgelenke aufschneiden. Nein, momentan nicht. Überhaupt nicht. Ich bin damit durch im Moment", so Craig auf die Frage, ob er noch einen weiteren Bond-Streifen drehen wolle. Und als man wissen wollte, ob es ihn interessiere, wer als nächster Bond-Darsteller gehandelt würde, lautete seine Antwort: "Mich kümmert das einen Dreck. Viel Glück auf der Suche!" Zu allem Überfluß bezeichnete er Bond auch noch als Frauenhasser, den sie nur in den Griff bekommen haben, indem sie ihm eine Menge starker Frauen zur Seite gestellt haben, die kein Problem damit hätten, ihn zurechtzuweisen. Zudem könne man von Bond rein gar nichts lernen.

Das ging so weit, dass ihm Sony Pictures einen Maulkorb verpassen musste. Doch nun ruderte Craig in einem aktuellen Interview zurück. Er wollte keineswegs den Eindruck erwecken, dass er Bond hasse. Seine Aussagen wurden lediglich aus dem Kontext gerissen. "Wenn du nur noch 200 Yards vom Ende eines Marathons entfernt bist und jemand kommt zu dir gerannt und fragt dich, 'Wirst du noch einen weiteren Marathon laufen?', dann antwortest du mit zwei Worten, die man nicht im Frühstücksfernsehen hört."

Jetzt, wo der Film erfolgreich gestartet ist, schließe er sogar nicht mehr aus, noch ein weiteres Mal in die Rolle von Bond zu schlüpfen.

Aber vielleicht ist auch das eine Anweisung von oben, damit bloß keine schlechte Publicity um den neuen James Bond-Film entsteht. Immerhin muss das Studio massig Einnahmen generieren, um die Kosten decken zu können. Die Rede ist von 650 Millionen Dollar, nur um den Break Even zu erreichen. Aber das sollte der Film allemal einspielen. Skyfall, der Vorgänger spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein. Ob die erreicht werden, steht auf einem anderen Blatt.

Habt ihr den neuen Bond-Streifen schon gesehen? Wenn ja, wie fandet ihr ihn?

Der 24. Bond-Streifen James Bond 007 - Spectre läuft seit diesem Donnerstag in den Kinos.