Eigentlich ist James Bond schon fast 60 Jahre alt, aber als filmischer Held kämpft er erst seit 50 Jahren gegen Schurken aus aller Herren Länder. Allerdings hat er schon kurz nach seiner Geburt im Jahr 1953 auch im Fernsehen erstmals aktiv gewesen – in einem kurzen Fernsehfilm, von dem sich alle mehr versprochen hatten, der jedoch keine weiteren Verfilmungen nach sich zog – bis es in England 1962 richtig los ging.

James Bond - Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond

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Anlässlich des neuen Films „Skyfall“ lassen wir noch einmal die wichtigsten Eckpunkte der James-Bond-Historie Revue passieren.

1953

Ian Fleming publiziert den ersten Roman mit seiner Heldenfigur James Bond. Er hat „Casino Royale“ geschrieben, um – so seine eigenen Worte – „die Spiongeschichte zu erzählen, die alle anderen Spiongeschichten obsolet macht“.

1954

„Casino Royale“ wird für das Fernsehen adaptiert. Einige Veränderungen zur Vorlage finden statt. So heißt die Hauptfigur nun Jimmy Bond. Dargestellt wird er von Barry Nelson. Sein Gegner Le Chiffre ist niemand anderes als Peter Lorre.

Dezember 1960

Harry Saltzman erwirbt die Option auf alle Bond-Romane – mit Ausnahme von „Casino Royale“. Wenig später trifft er auf Albert R. Broccoli. Beide wollen gemeinsam Bond auf die Leinwand bringen.

6. Juli 1961

Saltzmans und Broccolis Firma Eon Productions wird gegründet.

November 1961

Man sucht nach einem geeigneten Darsteller. Sean Connery wurde den Produzenten empfohlen. Es dauert nicht lange und man nimmt ihn unter Vertrag. Weitere Kandidaten waren u.a. David Niven und Patrick McGoohan.

16. Januar 1962

Die Dreharbeiten zu „James Bond jagt Dr. No“ beginnen. Ihren ersten Auftritt absolviert Lois Maxwell als Miss Moneypenny. Sie spielt die Rolle bis 1985, ihr letzter Auftritt ist dann „Im Angesicht des Todes“.

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5. Oktober 1962
Die Weltpremiere von „James Bond jagt Dr. No“ findet statt. Der Film ist vom Fleck weg so erfolgreich, dass man sofort mit der Produktion eines weiteren Teils beginnt.

25. Januar 1963

„James Bond jagt Dr. No“ startet in Deutschland. Sean Connery hat noch nicht seine bekannte Synchronstimme G.G. Hoffmann. Stattdessen spricht ihn Klaus Kindler, besser bekannt als deutsche Stimme von Clint Eastwood.

1. April 1963

Die Dreharbeiten für “Liebesgrüße aus Moskau” beginnen. Hier taucht das erste Mal Desmond Llewelyn als Q auf (die Figur Major Boothroyd ist aber auch schon im ersten Film dabei). Llewelyn spielt den Waffenmeister bis zu „Die Welt ist nicht genug“.

8. Mai 1963

„James Bond jagt Dr. No“ startet in den USA.

6. Juli 1963

Bei den Dreharbeiten zu „Liebesgrüße aus Moskau“ gibt es einen schweren Unfall. Ein Helikopter stürzt ab. Regisseur Terence Young wird leicht verletzt.

14. Februar 1964

„Liebesgrüße aus Moskau“ startet in Deutschland. Eine Szene aus diesem Film wird noch Jahrzehnte später für Screentests mit neuen James-Bond-Kandidaten benutzt.

10. Oktober 1963

Weltpremiere von „Liebesgrüße aus Moskau“. Den Produzenten ist nun klar, dass sie auf einer Goldader sitzen. Weitere Bond-Filme sind beschlossene Sache.

19. März 1964

Die Dreharbeiten zu “Goldfinger” beginnen. Gert Fröbe ist der erste deutsche Schurke, der Bond das Leben schwer macht.

12. August 1964

Ian Fleming stirbt an einem Herzinfarkt. Er ist nur 56 Jahre alt geworden.

17. September 1964

Die Weltpremiere von „Goldfinger“ findet statt.

September 1964

Kevin McClory wendet sich an Albert R. Broccoli und Harry Saltzman. Er hat die Filmrechte am Roman „Feuerball“, weil er Jahre zuvor mit Fleming an einem Drehbuch zu dieser Geschichte gearbeitet hatte. Als kein Film gedreht wurde, verwandte Fleming die Geschichte für einen Roman. McClory klagte und erhielt die Filmrechte. Er bietet den Produzenten an, als Ko-Produzent einzusteigen und gemeinsam „Feuerball“ zu verwirklichen. Eon Productions lässt sich darauf ein. Der Vertrag sieht vor, dass McClory innerhalb der nächsten zehn Jahre kein Remake des Films produzieren darf.

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14. Januar 1965
„Goldfinger“ startet in Deutschland. Gerd Fröbe synchronisiert sich selbst. Das ist nur recht und billig, wurde er im englischen Original doch von einem Muttersprachler synchronisiert.

16. Februar 1965

Die Dreharbeiten zu „Feuerball“ beginnen.

5. April 1965

„Goldfinger“ gewinnt einen Oscar für die besten Toneffekte. Der Preisträger ist Norman Wanstall.

9. Dezember 1965

Weltpremiere von „Feuerball“ in Tokio. Die Bond-Mania ist nun richtig am Kochen.

17. Dezember 1965

Deutschlandstart von „Feuerball“. Dies ist der Film, den Sean Connery von seinen Einsätzen als Bond am liebsten mag.

11. Januar 1966

Die Dreharbeiten zu „Casino Royale“ beginnen. Dies ist der einzige Bond-Roman, an dem Eon Productions nicht die Rechte hat. Produzierendes Studio ist Columbia. Man hatte versucht, Sean Connery für die Rolle zu bekommen, dessen Gagenvorstellung war jedoch zu hoch. Darum machte man aus „Casino Royale“ eine Parodie, in der gleich mehrere Leute James Bond spielen: Peter Sellers, David Niven, Ursula Andress, Daliah Lavi, Woody Allen und Terrence Cooper

18. April 1966

„Feuerball“ erhält einen Oscar für die besten visuellen Effekte. Preisträger ist John Stears.

4. Juli 1966

Die Dreharbeiten von „Man lebt nur zweimal“ beginnen. Als Bonds Helfer agiert hier Charles Gray, der in „Diamantenfieber“ seinen Gegner Blofeld darstellt.

22. September 1966

Bei den Dreharbeiten findet ein schwerer Unfall statt, als die Helikopter-Szene mit „Little Nellie“ gedreht wird. Kameramann Joe Jordan verliert ein Bein.

1967

Die Italiener wollen sich an den Bond-Erfolg heranhängen. Man produziert den Film „Operation: Kleiner Bruder“ („OK Connery“), in dem Sean Connerys Bruder Neil die Hauptrolle spielt. Außerdem sind einige Bond-Veteranen dabei: Bernard Lee, Lois Maxwell, Daniela Bianchi („Feuerball“), Adolfo Celi („Feuerball“) und Anthony Dawson („James Bond jagt Dr. No“).

14. April 1967

Die Weltpremiere von „Casino Royale“ findet in London statt.

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12. Juni 1967
Weltpremiere von „Man lebt nur zweimal“. Nach diesem Film entscheidet sich Sean Connery, dass er nicht mehr James Bond spielen will. Die Suche nach einem neuen Darsteller beginnt.

14. September 1967

Deutschlandstart von „Man lebt nur zweimal“. Bonds Gespielin vom Anfang des Films ist Tsai Chin, die 2006 in „Casino Royale“ eine der Pokerspielerinnen darstellte.

23. September 1968

United Artists versucht, Sean Connery davon zu überzeugen, in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ die Hauptrolle zu spielen – vergeblich.

7. Oktober 1968

Man stellt der Presse George Lazenby als neuen James Bond vor. Schauspielerische Erfahrungen hat er bis dato keine gesammelt, er arbeitete als Model.

21. Oktober 1968

Die Dreharbeiten von „Im Geheimdienst Ihrer Majestät beginnen. In diesem Film heiratet Bond, aber am Ende wird seine Braut von Blofeld und seinen Schergen getötet.

18. Dezember 1969

Die Weltpremiere von „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ findet in London statt.

19. Dezember 1969

„Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ startet in Deutschland. Für deutsche Zuschauer ist der Schauspielerwechsel etwas leichter zu verkraften, denn James Bond hat seine Synchronstimme behalten. Wie in den Filmen zuvor (mit Ausnahme von „James Bond jagt Dr. No“) leiht G.G. Hoffmann dem Agenten die Stimme.

Frühjahr 1970

George Lazenby hat sich entschieden, James Bond nicht noch einmal zu spielen. Versuche von Harry Saltzman und Albert R. Broccoli, seine Meinung zu ändern, schlagen fehl. Ein neuer Bond muss her. Oder besser: ein alter.

1970

United Artists überzeugt Sean Connery mit einer gigantischen Gage von 1,25 Millionen Dollar, noch einmal James Bond zu spielen.

5. April 1971

Die Dreharbeiten von „Diamantenfieber“ beginnen.

13. August 1971

Sean Connery dreht seine letzte Szene. Er denkt, dass er nun mit Bond abgeschlossen hat. Sag niemals nie – ein Motto, das er 1971 noch nicht kennt.

14. Dezember 1971

Deutscher Kinostart von „Diamantenfieber“ – kurioserweise vor der offiziellen Weltpremiere.

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17. Dezember 1971
Die Weltpremiere von „Diamantenfieber“ findet in New York statt.

1972

Die Suche nach einem neuen Bond ist wieder im Gange. Einer der Kandidaten ist u.a. Timothy Dalton. Man entscheidet sich jedoch für Roger Moore, der schon 1962 in der engeren Wahl stand. Weitere Kandidaten waren Jeremy Brett, Julian Glover und Michael Billington.

13. Oktober 1972

Die Dreharbeiten von „Leben und Sterben lassen“ beginnen. Der Titelsong wird von Paul McCartney dargeboten. Jahrzehnte später wird er von Guns’n’Roses gecovert.

27. Juni 1973

Die Weltpremiere von „Leben und Sterben lassen“ findet in New York statt. Roger Moore kommt beim Publikum gut an. Er bleibt Bond für mehr als ein Jahrzehnt.

19. Dezember 1973

Deutschlandstart von „Leben und Sterben Lassen“. Roger Moore wird von Niels Clausnitzer gesprochen, der später bei der Serie „Alf“ Willy seine Stimme lieh.

18. April 1974

Die Dreharbeiten von „Der Mann mit dem goldenen Colt“ beginnen. Als Schurke Scaramanga wurde Christopher Lee verpflichtet, ein Cousin von Ian Fleming, der diesen gerne als Dr. No gesehen hätte.

Juni 1974

Der spektakuläre Stunt mit dem sich in der Luft drehenden Auto wird gedreht.

19. Dezember 1974

Die Weltpremiere von „Der Mann mit dem goldenen Colt“ findet in London statt. Dies ist der letzte Film, an dem Harry Saltzman beteiligt ist. Am selben Tag beginnt auch der deutsche Kinoeinsatz des Films.

23. Dezember 1975

United Artists erwirbt Harry Saltzmans Anteil an der Firma Danjaq, die für die Bond-Produktionen verantwortlich ist.

12. Mai 1976

Kevin McClory verkündet, dass er an einem Remake von „Feuerball“ arbeitet, das den Titel „James Bond of the Secret Service“ tragen soll. Er steht in Verhandlungen mit Sean Connery, die Rolle zu spielen.

31. August 1976

Die Dreharbeiten zu „Der Spion, der mich liebte“ beginnen. Wieder trifft Bond auf einen deutschen Schurken: Stromberg, dargestellt von Curd Jürgens. Außerdem: erster Auftritt des Beißers.

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5. Dezember 1976
Die Bond-Filme wurden fast durchgehend in den Pinewood Studios gedreht. Dort eröffnet man nun offiziell die „007 Stage“.

7. Juli 1977

Die Weltpremiere von „Der Spion, der mich liebte“ findet in London statt.

25. August 1977

Deutscher Kinostart von „Der Spion, der mich liebte“. Als russischer Agent agiert Michael Billington, der mal in der engeren Wahl war, als Bond neu besetzt werden musste. Er musste sich jedoch Roger Moore geschlagen geben.

28. Juli 1978

Paramount verkündet, die Rechte am McClory-Film „James Bond of the Secret Service“ erworben zu haben.

14. August 1978

Die Dreharbeiten von „Moonraker“ beginnen. Man beschließt, den Beißer, dargestellt von Richard Kiel, wieder in die Handlung einzubauen.

26. Juni 1979

Die Weltpremiere von „Moonraker“ findet in London statt.

21. August 1979

Deutschlandstart von „Moonraker“. Im Nachspann kann man lesen: „…gedreht in den Pinewood Studios und an Originalschauplätzen in Italien, Brasilien, Guatemala, USA und im Weltraum.“

14. April 1980

„Moonraker“ ist in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ für einen Oscar nominiert, gewinnt ihn aber nicht.

23. Juli 1980

Nach vier Filmen ist Roger Moores Vertrag ausgelaufen. Nun muss Eon Productions von Film zu Film mit ihm verhandeln. An diesem Tag unterschreibt er den Vertrag für „In tödlicher Mission“. Hätte er keinen weiteren Bond-Film mehr drehen wollen, wäre Timothy Dalton einer der Ersatzleute gewesen, an die sich Eon gewandt hatte.

15. September 1980

Die Dreharbeiten von „In tödlicher Mission“ beginnen. Schurkendarsteller Julian Glover war mal einer der Kandidaten für den Bond-Part.

16. Januar 1981

Bernard Lee, der von „James Bond jagt Dr. No“ bis zu „Moonraker“ Bonds Vorgesetzten M gespielt hatte, stirbt an einem Krebsleiden.

17. Februar 1981

Der 23-jährige Stuntman Paolo Rigoni kommt ums Leben. Der Unfall geschieht auf der berüchtigten Bobbahn von Cortina d’Ampezzo, bei der gerade zehn Tage zuvor der amerikanische Bobfahrer Jim Morgan bei den Viererbob-Weltmeisterschaften gestorben ist. Rigoni lenkte den Viererbob, doch dieser kam bei mehr als 100 Stundenkilometern aus der Bahn und prallte inmitten der Bäume. Rigoni brach sich das Genick und war sofort tot.

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Mai 1981
MGM kauft United Artists.

24. Juni 1981

Die Weltpremiere von „In tödlicher Mission“ findet in London statt.

12. Juli 1981

Ian Flemings Witwe Ann verstirbt.

6. August 1981

Deutschlandstart von „In tödlicher Mission“. Regie führt John Glen. Er wird in dieser Funktion alle weiteren Bond-Filme bis 1989 mit „Lizenz zum Töten“ inszenieren.

Oktober 1981

Sean Connery hatte schon in den 70er Jahren zusammen mit Kevin McClory versucht, einen neuen Bond-Film zu drehen. McClory hatte mittlerweile einen Produzenten gefunden. Im Oktober unterschrieb Connery den Vertrag.

12. Juli 1982

Roger Moore unterschreibt den Vertrag für „Octopussy“.

10. August 1982

Die Dreharbeiten von „Octopussy“ beginnen in Berlin. Der Titelsong hat den Filmnamen nicht im Text, weil er im Englischen ein wenig anstößig ist.

27. September 1982

Die Dreharbeiten zum inoffiziellen James-Bond-Film „Sag niemals nie“ beginnen. Gerade rechtzeitig, damit sich 1983 beide Bonds ein Duell an der Kinokasse liefern können.

6. Juni 1983

Die Weltpremiere von „Octopussy“ findet in London statt.

5. August 1983

Deutschlandstart von „Octopussy“. Maud Adams ist das einzige Bond-Girl, das in zwei Filmen dabei war. Sie spielte bereits in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ mit.

6. Oktober 1983

Die Weltpremiere von „Sag niemals nie“ findet in Los Angeles statt.

9. Dezember 1983

MGM/UA gibt bekannt, dass Roger Moore noch einmal James Bond spielen wird.

20. Januar 1984

Deutschlandstart von „Sag niemals nie“. Sean Connery trifft hier auf Rowan Atkinson alias Mr. Bean, der später mit „Johnny English“ die Hauptrolle in einer Parodie auf die Bond-Filme spielt.

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27. Juni 1984
Die „007 Stage“ in den Pinewood Studios fällt einem Brand zum Opfer.

3. August 1984

Die Dreharbeiten zu „Im Angesicht des Todes“ beginnen. Roger Moores letzter Einsatz als Bond ist zugleich einer jener Bond-Filme, die er selbst am wenigsten mag. In einer Statistenrolle dabei: Dolph Lundgren, damaliger Freund von Grace Jones.

7. Januar 1985

Die neue „007 Stage“ in den Pinewood Studios wird eröffnet und umbenannt. Sie ist nun die „Albert R. Broccoli 007 Stage“. Damit will man den Produzenten ehren, der Pinewood über so viele Jahre hinweg treu geblieben ist.

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24. Mai 1985
Die Weltpremiere von „Im Angesicht des Todes“ findet in San Francisco statt.

9. August 1985

Deutschlandstart von „Im Angesicht des Todes“. Patrick Macnee ist das dritte Mitglied der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“, das in einem Bond-Film zu sehen ist. Zuvor waren es Honor Blackman in „Goldfinger“ und Diana Rigg in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“.

26. November 1985

Roger Moore gibt bekannt, dass er James Bond nicht mehr spielen wird. Er fühlt sich mit 58 Jahren zu alt für die Rolle.

23. Mai 1986

Das Drehbuch zu „Der Hauch des Todes“ wird fertig gestellt. Es unterlief einige Veränderungen, da in der frühen Phase der Entwicklung noch mit Roger Moore als Bond gerechnet wurde.

6. August 1986

Der neue James Bond wird vorgestellt: Es ist Timothy Dalton. Vorgesprochen hatte auch Sam Neill (inklusive Screentest).

29. September 1986

Die Dreharbeiten zu „Der Hauch des Todes“ beginnen. Gedreht wird u.a. in Wien.

29. Juni 1987

Die Weltpremiere von „Der Hauch des Todes“ findet in London statt.

13. August 1987

Deutschlandstart von „Der Hauch des Todes“. Der Schere zum Opfer fiel eine Szene, in der James Bond auf einem fliegenden Teppich sitzt – nur dass es natürlich kein echter war.

18. Juli 1988

Die Dreharbeiten zu „Lizenz zum Töten“ beginnen. Der härteste Bond aller Zeiten spaltet die Fans in zwei Lager. Die einen lieben den Film, die anderen verabscheuen ihn.

13. Juni 1989

Die Weltpremiere von „Lizenz zum Töten“ findet in London statt.

10. August 1989

Deutschlandstart von „Lizenz zum Töten“. David Hedison spielt hier Bonds Freund Felix Leiter. Er ist damit der erste Schauspieler, der den Part mehr als einmal innehatte. Zum ersten Mal spielte er ihn 1973 in „Leben und Sterben lassen“.

September 1989

Kevin McClory möchte ein Remake von „Feuerball“ machen. Titel soll „Atomic Warfare“ sein. Sein bevorzugter Bond-Darsteller: Pierce Brosnan.

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1990 bis 1993
Aufgrund eines ausufernden Rechtsstreits wird die Produktion des nächten James-Bond-Films verzögert.

11. April 1994

Timothy Dalton gibt bekannt, dass er Bond nicht wieder spielen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte er weiterhin den Geheimagenten darstellen. Nun fühlt er sich jedoch zu alt.

8. Juni 1994

Der neue James Bond wird vorgestellt. Es ist Pierce Brosnan. Brosnan hätte schon 1987 die Rolle übernehmen sollen, stand damals jedoch für die Fernsehserie „Remington Steele“ unter Vertrag und kam aus diesem nicht raus. Darum fiel die Wahl auf Dalton. Sieben Jahre später war Brosnan mit der Entwicklung sehr zufrieden, da er der Meinung ist, Bond sollte in seinen 30ern/40ern sein.

27. September 1994

Harry Saltzman stirbt im Alter von 79 Jahren.

16. Januar 1995

Die Dreharbeiten zu „GoldenEye“ beginnen.

1. Juni 1995

Roger Moore besucht die Dreharbeiten von „GoldenEye“. Er scherzt, man hätte ihn gebeten, wieder zu übernehmen.

13. November 1995

Die Weltpremiere von „GoldenEye“ findet in New York statt. Wieder mal gibt es einen deutschen Gegner für Bond: Gottfried John.

28. Dezember 1995

Deutschlandstart von „GoldenEye“. Judi Dench ist die neue M. Sie spielt die Rolle auch in den neuen Daniel-Craig-Filmen.

27. Juni 1996

Albert R. Broccoli stirbt im Alter von 87 Jahren an Herzversagen.

9. Oktober 1996

Immer noch arbeitet Kevin McClory an einer neuen Version von „Feuerball“. Der Titel soll „Warhead 2000 A.D.“ sein.

1. April 1997

Die Dreharbeiten zu “Der Morgen stirbt nie” beginnen. In einer Nebenrolle mit dabei: Gerard Butler, der später auch als neuer James Bond gehandelt wird, es aber letzten Endes nicht wird.

23. Mai 1997

Die Ausstellung „The World of James Bond“ in Leeds beginnt.

19. Juni 1997

Bei Dreharbeiten in einem Shopping-Center bricht ein Feuer aus. 150 Crewmitglieder müssen evakuiert werden.

13. Oktober 1997

Sony erwirbt die Filmrechte von Kevin McClory und plant eine Reihe von eigenen James-Bond-Filmen.

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18. November 1997
MGM reicht Klage gegen Sony ein.

9. Dezember 1997

Die Weltpremiere von „Der Morgen stirbt nie“ findet in London statt.

18. Dezember 1997

Deutschlandstart von „Der Morgen stirbt nie“. Bond hat einen deutschen Gegner, wenngleich dieser auch nur ein Handlanger ist: Götz Otto.

20. Februar 1998

Sony reicht Klage gegen MGM ein und argumentiert, dass McClory der Ko-Schöpfer des filmischen Bonds ist, ergo ihm – und damit nun Sony – Anteile an den bisherigen Profiten zustehen.

4. September 1998

Jason Connery, der Sohn von Sean, gab bekannt, dass sich eine Produktionsfirma an ihn gewandt und angeboten hatte, James Bond zu spielen. Welche Firma es war, gab er nicht bekannt. Sein Agent erklärte wiederum, er wisse von einem solchen Angebot auch nichts.

11. Januar 1999

Die Dreharbeiten zu „Die Welt ist nicht genug“ beginnen. Der Titel ist zugleich auch das Motto der Familie Bond.

19. November 1999

Die Weltpremiere von „Die Welt ist nicht genug“ findet statt.

9. Dezember 1999

Deutschlandstart von „Die Welt ist nicht genug“. John Cleese spielt den Assistenten von Q, passenderweise R genannt.

19. Dezember 1999

Desmond Llewelyn stirbt im Alter von 85 Jahren bei einem Unfall

14. Januar 2002

Die Dreharbeiten zu „Stirb an einem anderen Tag“ beginnen. Der letzte Einsatz von Pierce Brosnan als Bond, obwohl er selbst sich dessen noch gar nicht klar ist.

18. November 2002

Die Weltpremiere von „Stirb an einem anderen Tag“ findet in London statt.

28. November 2002

Deutschlandstart von „Stirb an einem anderen Tag“. Halle Berry ist Jinx, eine schlagkräftige Kollegin von James Bond. Kurzzeitig gab es Pläne, einen Spin-off mit ihr zu produzieren.

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2004
Quentin Tarantino äußert sich darüber, „Casino Royale“ mit Pierce Brosnan verfilmen zu wollen. Brosnan war noch interessiert, Bond ein weiteres Mal zu spielen, die Produzenten fanden ihn aber zu alt und wollten einen Neustart.

2004

Sony hat MGM aufgekauft. Der Rechtsstreit ist damit obsolet.

14. Oktober 2005

Auf einer Pressekonferenz wird der neue James Bond vorgestellt: Daniel Craig. Die Presse, aber auch die Öffentlichkeit reagiert höchst pikiert und hält mit Beleidigungen nicht hinter dem Berg. Craig sei zu unscheinbar, zu blond, zu hässlich, um Bond spielen zu können. Dabei hatte er sich gegen einige Konkurrenten, darunter Julian McMahon, Dominic West, Gerard Butler, Goran Visnjic, Alex O’Loughlin und Henry Cavill, durchgesetzt.

30. Januar 2006

Die Dreharbeiten zu „Casino Royale“ beginnen. Zum ersten Mal seit „Der Hauch des Todes“ greift man wieder auf eine Ian-Fleming-Vorlage bzw. deren Titel zurück.

14. November 2006

Die Weltpremiere von „Casino Royale“ findet in London statt.

20. November 2006

Kevin McClory stirbt im Alter von 70 Jahren.

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23. November 2006
Deutschlandstart von „Casino Royale“. Jeffrey Wright ist der neue Felix Leiter und spielt ihn auch in „Ein Quantum Trost“. Er ist nicht der erste farbige Felix Leiter. Dies war bereits Bernie Casey in „Sag niemals nie“.

29. September 2007

Lois Maxwell stirbt im Alter von 80 Jahren an einem Krebsleiden.

2. Januar 2008

Die Dreharbeiten zu „Ein Quantum Trost“ beginnen. Aufgrund des Autorenstreiks konnte am Skript nicht mehr gearbeitet werden. Einen Final Draft gibt es darum nicht, so dass man sich mit dem behilft, was bereits vorhanden ist.

29. Oktober 2008

Die Weltpremiere von „Ein Quantum Trost“ findet in London statt.

6. November 2008

Deutschlandstart von „Ein Quantum Trost“. Dies ist der kürzeste Bond-Film.

7. November 2011

Die Dreharbeiten zu „Skyfall“ beginnen.

27. Juli 2012

James Bond geleitet die Queen zur Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London.

September 2012

Der deutsche Verlag Cross Cult hat mit der Herausgabe einer neu übersetzten Edition von Ian Flemings „James Bond“-Romanen begonnen.

7. September 2012

Daniel Craig unterschreibt einen Vertrag für zwei weitere Bond-Filme.

Weiterführende Links

5. Oktober 2012

Der weltweit gefeierte James-Bond-Tag wird ausgerufen.

23. Oktober 2012

Die Weltpremiere von „Skyfall“ findet in London statt.

1. November 2012

Deutschlandstart von „Skyfall“. Erstmals in der Craig-Ära ist auch Q dabei. Er wird von Ben Whishaw gespielt.

James Bond - Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond

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