James Bond 007: Skyfall – Filmkritik

Düster und reif: ein würdiger Bond zum Jubiläum

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Profilbild von Rajko BurchardtRajko Burchardt
31.10.2012

50 Jahre alt wird die langlebigste Kinoserie der Filmgeschichte – und gleich in den ersten Minuten von „Skyfall“ stürzt James Bond 007 versehentlich von einer Kugel getroffen in die Tiefe. Natürlich überlebt unser Held, doch die Schuld lastet schwer auf M alias Judi Dench. Sie gab den Schießbefehl, und sie ist auch das Primärziel eines rachsüchtigen ehemaligen MI6-Agenten, dessen Attentatspläne der angeschlagene Bond vereiteln muss.

Die heißesten Girls aus 50 Jahren James BondJames Bond 007: Skyfall Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond - 1James Bond 007: Skyfall Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond - 2James Bond 007: Skyfall Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond - 3James Bond 007: Skyfall Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond - 4James Bond 007: Skyfall Die heißesten Girls aus 50 Jahren James Bond - 5Bilderstrecke starten: Klicke auf ein Bild (77 Bilder)

„Agent down.“

Ein reifer Bond-Film, ein fast andächtiges Jubiläum: Dank Skyfall ist es um die Craig-Ära nun wahrlich gut bestellt.Fazit„Skyfall“ beginnt mit der vielleicht spektakulärsten Pre-Title-Sequenz aller bisherigen Bond-Filme. Man neigt für gewöhnlich dazu, jedes neue Opening, jede neue Titelsequenz, jeden neuen Bösewicht geschmacklich irgendwie in die Serie einzuordnen, sie besser oder schlechter als die vorherigen zu finden. Aber doch: Die Action, der Einfallsreichtum, das Tempo dieser ersten Minuten, all die Eindrücke des betörend konzipierten Vorspanndesigns suchen in 23 Bond-Filmen ihresgleichen.

Alles, was sich dieser ersten Viertelstunde anschließt, kann nur ein minder beeindruckendes Nachspiel sein. Journalisten wurden angeraten, in ihren Kritiken nichts über die Geschichte und ihre Auflösung preiszugeben.

Tatsächlich jedoch ist der „Skyfall“-Plot kaum der Rede wert: Daniel Craig jagt Javier Bardem (und vice versa), Judi Dench verteidigt die Überreste des von der Existenz bedrohten MI6. In einem, entgegen der Vorankündigung nicht allzu überraschenden, Schlussakt kommt es zur finalen Konfrontation. Und dann der Gun Barrel.

Über Bardems Schurkenrolle wurde schon im Vorfeld viel geschrieben. Der Größenwahnsinnige mit den tuntigen Manierismen, der Cyber-Terrorist, der unserem Bond (in einer großartigen Szene) buchstäblich an die Wäsche will.

Screenshot zu: Düster und reif: ein würdiger Bond zum JubiläumAgent im Zwielicht: der neue Bond ist ungewohnt düster.

Ein bisschen Blofeld und Goldfinger, ein wenig Hannibal Lecter und Joker: körperlich degeneriert, übergeschnappt und hochintelligent, ein Jubiläumsbösewicht eben. Bardem ist, wie nicht anders zu erwarten, überragend.

Schattenspiele

Der gemeingefährliche Raoul Silva ist dennoch nicht das Zentrum des Films. „Skyfall“ verhandelt vor allem die Beziehung zwischen M und Bond, das Vertrauensverhältnis von Geheimdienstchefin und Top-Agent und nicht zuletzt auch die Integrität des MI6.

Mit Q und Moneypenny erhalten jetzt auch die klassischen Bond-Weggefährten Einzug in die Craig-Ära. Und das Ende spannt einen persönlichen Bogen zur Figur, dem bereits im Meisterwerk „Casino Royale“ Vorarbeit geleistet wurde.

Screenshot zu: Düster und reif: ein würdiger Bond zum JubiläumMeisterlich: Javier Bardem als Bösewicht.

Dass mit Oscarpreisträger Sam Mendes („American Beauty“) ein, wenn man so will, Autorenfilmer für die Regie engagiert wurde, ist für klassisches Produzentenkino wie die Bond-Serie immer noch eher ungewöhnlich.

Ganz anders als sein Vorgänger Marc Forster, dessen „Ein Quantum Trost“ vor allem an der haarsträubend indifferenten Inszenierung krankte, scheint Mendes alle Zügel sicher in den Händen zu halten. „Skyfall“ ist höchst elegant in Szene gesetzt, mit geradezu erlesenen Bildern des Kameravirtuosen Roger Deakins.

Screenshot zu: Düster und reif: ein würdiger Bond zum JubiläumDie Bond-Girls spielen dieses Mal nur eine untergeordnete Rolle.

Die ein wenig zu spärlich gesäten Actionszenen beeindrucken durch ihre Übersichtlich- und Weiträumigkeit, der Schnitt ist angenehm zurückgenommen. Von der realistischen Schwere eines Christopher Nolan habe er sich inspirieren lassen, sagte Mendes – und das ist dem Ton von „Skyfall“ auch deutlich anzumerken.

Es ist ein ernsthafter und gesetzter, zwischen ständigen Schatten und Silhouetten verorteter Bond, der seinen Geburtstag fast schon andächtig feiert. Ein manchmal irritierender, aber doch durchweg schöner Film.

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Inhalt
  • 1„Agent down.“
  • FFazit
Kommentare 36
Gast
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GastSven07.03.2013 22:50
Warum kommt es nur mir so vor das Regie und Kameraführung wie in einer TV-Produktion wirken und nicht wie in einem Kinofilm?
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GastGast12.11.2012 18:30
Der film ist nur druchschnitt. Aber Bond muss man eben sehen und gesehen haben
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PierrePierre12.11.2012 15:31
Also ich hatte mir mehr erwartet (nach dieser kritik hier ;D)
.. Graig fand ich insgesamt schwach.. und die Szene
(Achtung Spoiler)
.. mit dem Waran - wohl ein Ausrutscher bei all der "Realitäts"-treue

einziger Lichtblick war für mich die Rolle von "Silva" (Javier Bardem) - ich fand der hat Craig ganz schön die Show gestohlen...

Für mich war "Casino Royal" bislang der beste Bond
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SovaSova08.11.2012 15:40
asds schrieb:
ACHTUNG enthält leichte Spoiler!

Ich muss zugeben das ich auch etwas enttäuscht bin von dem Film,
ACHTUNG enthält leichte Spoiler!

Ich muss zugeben das ich auch etwas enttäuscht bin von dem Film, vorallem da er ja fast durchweg hervorragende Bewertungen erhalten hat.
[...]
Ich hoffe ich habe meine Meinung verständlich begründet und es war nicht zu lang. Über konstruktive Kommentare freue ich mich.

Spoiler Ende


Da spricht mir jemand aus der Seele! Danke für das Posting! Gute Kritik, die die Schwächen der Handlung offen darlegt. Und Action, vielleicht bzw. für manche sogar unbedingt etwas überzogen dargestellt, damit aber witzig und cool, gehört nunmal auch zu einem Bond dazu. Aber unlogisch, und das sogar im Rahmen eines sowieso unlogischen Handlungsrahmens "Spionage-Action-Film", sollten die Szenen dennoch nicht sein. Craig ist ein guter Schauspieler, aber die Drehbücher/Regisseure seiner drei Bond-Filme schaffen bisher nicht, dem Bond-Flair in ihren Werken gerecht zu werden.
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asdsasds08.11.2012 15:19
ACHTUNG enthält leichte Spoiler!

Ich muss zugeben das ich auch etwas enttäuscht bin von dem Film, vorallem da er ja fast durchweg hervorragende Bewertungen erhalten hat.

Die erste Hälfte ist meiner Meinung nach gelungen. Bond Flair ist vorhanden, dennoch ist die Atmosphäre sehr düster und es wird eine Menge Spannung aufgebaut. Der neue Q gefällt mir auch sehr gut und auch genug Humor und gute One-Liner sind vorhanden. Der Film wird immer stärker bis dann Silva, also Javier Bardem als Bösewicht auftritt.
Das er auf einer verlassenen Insel haust mag schon nicht so recht zum Craigschen Bond passen, doch was noch mehr stört ist, dass die Darstellung Silvas unglaublich stark an den Joker erinnert. Auch der Rest des Films errinert meiner Meinung nach ab der Insel Szene total an die "Dark Knight"-Filme, was garnicht passt. Der Film macht auf groß und episch was unangebracht und aufgesetzt auf mich wirkt, die ganze Stimmung und Atmosphäre sowie einige psychologische Ansätze wirken geklaut und Fehl am Platz. Der große Plan von Silva ist dann unfassbar unlogisch (zb. ist alles scheinbar perfekt durchplant aber sobald er im Parlament ist ballert er einfach ziellos rum, was soll das?!). Zudem wirkt die ganze Verfolgungsjagd von Bond und Silva durch London altbacken und ist alles andere als spannend.

Die fehlende Spannung in der zweiten Hälfte stellt für mich generell den größten Schwachpunkt dar. Zu keiner Sekunde ist der Film ab der bereits erwähnten Insel-Szene spannend. Den Twist (bzw Mallorys Rolle) habe ich ungelogen nach 20 Minuten durchschaut gehabt obwohl ich hoffte das es anders kommt. War der ganze Zweck des Films nur Bond komplett zu rebooten (also neuen M, Q und Monneypenny einzuführen) und ihm pseudo-psychologische Tiefe zu verleihen oder was sollte das?

Zudem ist viel zu wenig Action vorhanden, weshalb der Film in der Mitte sehr langatmig wird, vorallem da die Dialoge zu keiner Sekunde Casino Royale-Niveau erreichen. Die Action selbst ist lahm und alles andere als originell. Alles schonmal irgendwo besser gesehen. Man erinnere sich da mal an die Parcour Verfolungsjagd in Casino Royal-das nenne ich gute Action.
Die besten Szenen sind für mich die in Shanghai und im Casino in Makau, welche ein zu Craig passendes Bond Flair versprühen und Spaß machen.

Insgesamt viel zu überhypter Film der zwar deutlich besser als Quantum Trost aber auch deutlich schlechter als Casino Royale ist. Die erste Hälfte ist zwar gut, die zweite jedoch zu langweilig und vorhersehbar. Zu vieles wirkt von Batman geklaut und nicht nur "inspiriert" (auch der Endtwist). Bond ist nicht Bruce Wayne!
Die letzten 5 Minuten sind für mich großer Unsinn und stellen einen komplett unverständlichen riesigen Rückschritt dar.

Ich hoffe ich habe meine Meinung verständlich begründet und es war nicht zu lang. Über konstruktive Kommentare freue ich mich.

Spoiler Ende
Zuletzt editiert am 08.11.2012 15:26
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Cab007Cab00703.11.2012 19:48
ich hab mir den jetzt auch angesehen und bin wie so manch einer etwas enttäuscht, ist zwar teilweise gute action und witz drinn aber es ist zumindest für mich kein echter bond-film
man erwartet ein paar technische spielereien und nicht nur ein sender und ne kanone von Q

das bond am anfang total absackt , nunja ist menschlich aber kein bond

der bösewicht labert einfach zuviel und die logik hinter dem bösen *plan* ist recht unlogisch

und mal so nebenbei am anfang direkt gabs 6 tote angeblich und dann steht M in so ner halle mit 8 särgen, da haben ein paar im kino gelacht

fazit: durschschnittlicher actionfilm mit menschlich agierenden Darstellern, kein Bond-film wie man sie kennt und liebt
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Gastt103.11.2012 18:34
War gestern im Kino. Es ist nicht der beste Bond aller Zeiten, aber er gehört definitiv in die Top 5.
Craig versteht es wie kein anderer, diese Rolle zeitgemäß etwas menschlicher darzustellen. Verwundbar und selbstreflektierend gepaart mit menschlichen Schwächen und Fehlern.
Diese Update tut der Serie gut.
Craig und Dench in bestechender Form. Die Anspielungen auf die alten Bondfilme sind sehr gut gemacht und man kommt ins lächeln.
Allein der Satz von Q: "Was haben Sie erwartet? Explodierende Kugelschreiber?"
war eine geniale Anspielung auf Goldeneye.
Alles in allem besticht der Film durch einen guten Witz und den nötigen Ernst. Der Bösewicht wird perfekt und glaubwürdig verkörpert. Was mir gut gefällt ist die Tatsache dass die Serie sich den heutigen Zeiten anpasst und in einem Monolog wird dies auch im Film erwähnt. Heutzutage gibt es einfach keine wirklich "sichtbaren Gegner mehr. Der kalte Krieg liegt 50 Jahre zurück und Bond hat damals schon die Welt gegen Russland & Co. verteidigt. Und heute haben wir es eben mit eher im Hintergrund operierenden Gegnern zu tun. So auch in "Skyfall".
Es war nötig dass nach "Stirb an einem anderen Tag" endlich der nötige Cut kam. Der Film war einfach nur noch peinlich überzogen mit Technik "Schnick Schnack" und unglaubwürdiger Story. Mit den Craig-Filmen zog die menschliche Fehlbarkeit hinter der Figur ein was dazu führte dass man sich einfach mehr mit der Figur identifizieren kann.
Er wird zum Agent, verliebt sich unsterblich in eine Frau die im wieder genommen wird (CR), er zieht los um Blutrache zu üben und will einfach nurnoch Rache für seine verlorene Liebe (EQT) und nun (Skyfall) hat er die nötige "kühle" und "Distanz" die man von Bond kennt. der Agent der Dinge mit sich selbst ausmacht, Frau verschleißt, trinkt und eiskalt ist. Nur jetzt sieht man einfach dass diese Figur durch die Ereignisse "Narben" bekommen hat.

Ich gebe dem Film eine starke 8,5/ 10 mit Tendenz zur 9.
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KnetkoppKnetkopp02.11.2012 19:55
Ein guter Action-Film.... Aber es ist kein Bond Film. Er hat nichts was James Bond ausmacht. Allein die Szene in China lässt ein wenig Bond Flair aufkommen.
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GastSimon02.11.2012 02:33
Also ich find ihn eher schlecht. Der Anfang ist ganz gut und zum Ende hin total dämlich. Da guck ich mir lieber Bourne an.
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BurritoWeapomBurritoWeapom02.11.2012 01:38
Der Film war richtig geil.
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MiriamelMiriamel01.11.2012 19:07
Etwas ungewöhnlich für einen Bond-Film, aber er gefällt mir sehr gut. Die Anspielungen gefallen mir natürlich auch. Auch wenn der DB5 irgendwie dann doch recht aufgesetzt wirkt.
Q erinnert mich an Scarecrow aus Dark Knight, aber gefällt mir. Auch wenn er fast ZU jung ist.

Ob er nun der beste Bond-Film ist, kann ich noch nicht sagen, aber er ist auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Nur die Action ist wirklich etwas kurz gekommen.
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nobbienobbie01.11.2012 16:49
Ich geb mir den erst nächste Woche. ^^
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SovaSova01.11.2012 15:30
nobbie schrieb:
Was ein geiler Titelsong!

goo.gl/Td6FL


Jo, der Song ist guter, alter Style - Tina Turner &. Co.! Wäre der Film nur auch so gut...
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nobbienobbie01.11.2012 14:48
Was ein geiler Titelsong!

goo.gl/Td6FL
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GastTom01.11.2012 11:25
Wir waren gestern zu fünft in der Vorpremiere und waren alle doch etwas enttäuscht. Der Film hat zu viele Längen und zu wenig gute Action für einen Bond-Film. Auch das Finale war langweilig und vorhersehbar. Der neue Bond hat mit Casino Royal so gut angefangen und Quantum Trost war ok, aber keine gute Fortsetzung. Jetzt das... Dieser Film passt gar nicht so richtig zu den ersten beiden und so auch nicht zum neuen Bond. Warum zurück zu alten Zeiten, warum Money Penny, ein neuer/alter M. Ein alter Aston Martin aus Goldfinger, so ein schmarrn. Ein Q der rüber kommt wie ein Student, der nicht dahinter gestiegen ist, was das mit dem Laptop auf sich hat und der Zuschauer schon längst ahnt was jetzt kommt. Fazit: Die Story könnte an sich wirklich gut sein, der Schurke könnte genial sein, aber das Potenzial wurde total verschenkt. Die Locations sind nur Alibi und wurde nicht gut genutzt. Von Action in diesem Film kaum eine Spur. Auch wenn vielleicht keine Langeweile auf kommt, wartet man immer wann der Film endlich an fängt. In diesem Sinne, hoffentlich wird der nächste Bond wieder besser und nicht so ein vermischter Käse zwischen alten und neuen Bond. Schieben wir es mal auf 50 Jahre Bond... und bitte das nächste mal wieder einen Regisseur, der sich mit Action aus kennt.
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GastQ01.11.2012 01:20
Kann ja kein bester Bond sein weil es kein Bond-Film ist, n4p ;)
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LisertanLisertan30.10.2012 17:46
Hab ihn mir gestern im Kino angesehen und sage mal so: Bester Bond ever! Na ja vll nicht 100% aber wirklich wirklich groß war er. Zumindest in meinen Top 3 Bond ist er 100%. Hat sich absolut gelohnt und das wo der letzte Bond eher... nun... nicht so prall war.
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EvangelionEvangelion30.10.2012 17:24
Alodon schrieb:
Also ich finde gerade Pierce Brosnans Bonds versprühene jede Menge dieser "Bondspezialitäten",
Also ich finde gerade Pierce Brosnans Bonds versprühene jede Menge dieser "Bondspezialitäten", beispielsweise unsichtbare Autos, Bomben-Kugelschreiber, dazu jede Menge britischer, augenzwinkender Bondhumor und sitzende One-Liner


Das ist unter anderem auch was ich an Bond so mag. Ein Bond-Film, das ist für mich, der überzogene Superschurke mit abgehobenen Plänen, ein britischer Agent der immer einen guten Spruch auf den Lippen hat, eine "nette" weibliche Hauptrolle und jede Menge technischen Schnickschnack aus der Schmiede von Q. Die bierernsten und superrealistischen Bond-Filme von Craig waren deshalb nie so meins. Casino Royale hab ich mir angesehen. Viele Erinnerungen hab ich aber nicht mehr daran, der Film ließ mich ziemlich enttäuscht zurück. Ein Quantum Trost hab ich mir dann nicht mehr angesehen. Skyfall werde ich wohl wieder anschauen, auch wenn ich weiss, dass es nicht "mein" Bond ist, ist es wohl ein brauchbarer Agentenfilm.

Alodon schrieb:
Wie dem auch sei, die Filme passten sich stets am Geschmack des Mainstreams der jeweiligen Epoche
Wie dem auch sei, die Filme passten sich stets am Geschmack des Mainstreams der jeweiligen Epoche an. Daher wird jede Generation immer "seinen" Bond haben


Und mit diesem Satz ist wohl auch alles gesagt. Bei mir bleiben Connery, Moore und Brosnan oben auf und wenn es dann doch mal im vierten Craig-Bond einen Superschurken geben sollte, der die Welt beherrschen will und Craigs Auto transformiert sich oder entfesselt Miniguns und Raketen während Bond einen coolen, ironischen Spruch ablässt. Dann kann ich mit ihm als Bond-Darsteller immernoch frieden schließen.
Zuletzt editiert am 30.10.2012 17:27
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DesmondHumeDesmondHume29.10.2012 16:09
Wobei ich übrigens gerade "Lizenz zum Töten" als einen der besten Bond-Filme überhaupt ansehe.

Und ich finde, dass schon "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag" (grandioser Anfang) die Richtung für den Craig-Bond vorgegeben haben. Mehr Charakterisierung, usw.
Zuletzt editiert am 29.10.2012 16:18
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DesmondHumeDesmondHume29.10.2012 16:08
Mir stieß es damals sauer auf, dass Bond so unkonsequent rebootet worden ist (z.B. dass man Judi Dench als M behalten hat, so gut sie auch ist, aber sie spielt in den Bond-Filmen zwei verschiedene Personen.) Mal abgesehen davon, dass es überhaupt rebootet worden ist. Die Brosnan-Filme waren ja auch schon so etwas wie ein Reboot.

Daher habe ich Casino Royale und Ein Quantum Trost auch noch nicht gesehen. Ich werde es aber nachholen, denn ich glaube, Skyfall könnte mich versöhnen.
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LyasaLyasa27.10.2012 01:19
Chaotarch schrieb:
Das können nur auch nur Bond-Fans: unterschiedlicher Meinung sein und trotzdem die jeweils andere respektieren!

zufall :d
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ChaotarchChaotarch26.10.2012 21:12
Das können auch nur Bond-Fans: unterschiedlicher Meinung sein und trotzdem die jeweils andere respektieren!
Zuletzt editiert am 27.10.2012 13:32
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SovaSova26.10.2012 19:04
Alodon schrieb:
[...]
Wie dem auch sei, die Filme passten sich stets am Geschmack des Mainstreams der jeweiligen
[...]
Wie dem auch sei, die Filme passten sich stets am Geschmack des Mainstreams der jeweiligen Epoche an. Daher wird jede Generation immer "seinen" Bond haben, und meistens ist das dann eben auch gleich der Lieblingsbond :-)


Da hast du wohl hundertprozentig Recht!
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AlodonAlodon26.10.2012 18:47
Also ich finde gerade Pierce Brosnans Bonds versprühene jede Menge dieser "Bondspezialitäten", beispielsweise unsichtbare Autos, Bomben-Kugelschreiber, dazu jede Menge britischer, augenzwinkender Bondhumor und sitzende One-Liner :-)

Aber ja wie gesagt diese Diskussion könnte man ewig führen da jeder seine eigene Meinung dazu hat^^.

Wie dem auch sei, die Filme passten sich stets am Geschmack des Mainstreams der jeweiligen Epoche an. Daher wird jede Generation immer "seinen" Bond haben, und meistens ist das dann eben auch gleich deren Lieblingsbond :-)
Zuletzt editiert am 27.10.2012 19:08
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SovaSova26.10.2012 16:56
Ich finde, schon mit den Dalton-Filmen begann die Reihe sich in die falsche Richtung zu entwickeln. Weg vom leicht überzeichneten, humorigen, aber trotzdem spannenden hin zum brutalen, einzelkämpfenden. Die heutigen Bonds der 2000er sind alle durch die Bank "nur" gute Action-Filme, die aber ohne das bisschen 007-Hintergrundrauschen auch sehr gut funktionieren würden. Wenn ich da an Klassiker wie "From Russia with Love" denke, werde ich ganz wehmütig. Unterhaltende (im besten Sinne!) Dialoge, leichte - und manchmal auch heftige - Action, ein bisschen Liebesgefummel, viele abgedrehte Technik-Späße (das Amphibien-Rennauto!) und, und, und - all das findet man in heutigen Bond-Filmen nicht mehr. Nichtsdestotrotz: Daniel Craig ist ein recht guter Schauspieler und verströmt reichlich männliche Pheromone!
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AlodonAlodon26.10.2012 16:21
Beozul schrieb:

Letztlich hatte jede Bond-Ära ihre eigene Handschrift und das ist auch gut so. 24 mal Connery wäre

Letztlich hatte jede Bond-Ära ihre eigene Handschrift und das ist auch gut so. 24 mal Connery wäre mit der Zeit wohl etwas öde und ausgelutscht gewesen.


100% Zustimmung, und zum Glück darf es ja auch Geschmackssache sein, welches all dieser Bonds "der" Bond gewesen war/ist. Ich zum Beispiel kann nicht viel mit Connery anfangen, da jene Bondfilme für mich fast zu alt sind um noch gross mitzufiebern und der Bond, mit welchem ich aufgewachsen bin, nunmal Roger Moore ist ;-).

Die Phase T. Dalton habe ich i-wie übersprungen, Brosnan und Craig gefallen mir aber nichtsdestotrotz auch sehr sehr gut. Überhaupt finde ich, dass die Produzenten es immer geschafft haben, den passenden Darsteller zur jeweiligen Zeitepoche und -Film zu finden. Craig passt perfekt zum heutigen, knallharten Bond. Brosnan war der perfekte, aalglatte, typisch britische Bond der 90iger und frühen 20iger Jahre... usw. usf. ...
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BeozulBeozul26.10.2012 15:54
Sean C. schrieb:
Abr rafft ja eh keiner von Euch was den FILMMYTHOS James Bond überhaupt ausmacht. Gibt leider nur
Abr rafft ja eh keiner von Euch was den FILMMYTHOS James Bond überhaupt ausmacht. Gibt leider nur noch "normale" Actionfilme, darunter zählen leider auch die mit Craig....


Glücklicherweise ist das ja nunmal Geschmackssache. Für mich ist Craig durchaus ein vollwertiger und glaubwürdiger Bond. Klar, Connery und Moore bleiben unerreicht. Aber Dalton und Brosnan steckt er locker in die Tasche. Lazenby lasse ich mal aussen vor. Der hatte ja nun nicht wirklich Zeit, seine Version von Bond zu etablieren. In dem einen Film fand ich ihn jedenfalls garnicht mal so schlecht.
Letztlich hatte jede Bond-Ära ihre eigene Handschrift und das ist auch gut so. 24 mal Connery wäre mit der Zeit wohl etwas öde und ausgelutscht gewesen.
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Gastgast26.10.2012 09:20
Sean C. schrieb:
Keine schwarzen Haare = kein Bond. Roger Moore davon mal ausgenommen :D
Brosnan war ein guter Bond-
Keine schwarzen Haare = kein Bond. Roger Moore davon mal ausgenommen :D
Brosnan war ein guter Bond-Darsteller, nur die Drehbücher waren unterirdisch(GoldenEye war gut). Abr rafft ja eh keiner von Euch was den FILMMYTHOS James Bond überhaupt ausmacht. Gibt leider nur noch "normale" Actionfilme, darunter zählen leider auch die mit Craig....


schwarze haare machen also den mythos bond aus... alles klar
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GastSean C.25.10.2012 23:05
Keine schwarzen Haare = kein Bond. Roger Moore davon mal ausgenommen :D
Brosnan war ein guter Bond-Darsteller, nur die Drehbücher waren unterirdisch(GoldenEye war gut). Abr rafft ja eh keiner von Euch was den FILMMYTHOS James Bond überhaupt ausmacht. Gibt leider nur noch "normale" Actionfilme, darunter zählen leider auch die mit Craig....
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Gastdarkul25.10.2012 22:44
Hui, da habe ich jetzt mit einer höheren Wertung gerechnet. Naja, mal selber ein Bild machen nächste Woche.

Bond ist Bond ist Bond, egal wer ihn gespielt hat, meiner Ansicht nach.
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GastSino25.10.2012 22:22
Konnte eher mit den Alten Bond Filmen nichts anfangen, ich war ja Anfangs Skeptisch bei Daniel Craig aber Casino Royale hat mich Positiv überrascht.

Ich mag den "neuen" Bond weit mehr als den Mag Gyver haften Lady Killer.
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LyasaLyasa25.10.2012 20:22
Chaotarch schrieb:
Der neue Bond mag im Dienste seiner Majestät und wohl auch im Dienste des modernen Kinovolks stehen
Der neue Bond mag im Dienste seiner Majestät und wohl auch im Dienste des modernen Kinovolks stehen - in meinem steht er längst nicht mehr.

Ich bleibe störrisch, unbelehrbar, altmodisch und melancholisch, wenn ich sage: James Bond ist tot.

ich mag den neuen bond deutlich lieber als die alten (insbesondere brosnan war eine katastrophe)

witzigerweise habe ich die letzten beiden bond filme mit meinem alten herrn zusammen im kino geguckt und das ganze hat sich als ganz nett erwiesen :)
(irgendwie ist bond fast eine art brückenschläger zwischen den generationen)
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ChaotarchChaotarch25.10.2012 19:41
Der neue Bond mag im Dienste seiner Majestät und wohl auch im Dienste des modernen Kinovolks stehen - in meinem steht er längst nicht mehr.

Ich bleibe störrisch, unbelehrbar, altmodisch und melancholisch, wenn ich sage: James Bond ist tot.
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Rajko BurchardtRajko Burchardt25.10.2012 16:51
Alodon schrieb:
Kleine Frage am Range: Craig gündete einst in einem Interview an, dass sein Bond in Skyfall nicht
Kleine Frage am Range: Craig gündete einst in einem Interview an, dass sein Bond in Skyfall nicht mehr ganz so bierernst sein würde wie in Quantum, sondern wieder etwas mehr von der Bond-typischen Selbstironie besitzen würde... stimmt das?


Kann ich nicht bestätigen. One-Liner und den ein oder anderen Witz gibt's natürlich, aber grundsätzlich ist das ein sehr ernster Bond-Film, dessen Finale von Ironie gar nicht weiter entfernt sein könnte.
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AlodonAlodon25.10.2012 16:34
Woran der letzte Bond vielmehr krankte als die wackelige Inszenierung ist die Tatsache, dass wegen dem Autorenstreik der Dreh ohne fertiges Skript beginnen musste - oder so ähnlich, habs nicht mehr ganz im Kopp ;-).

Kleine Frage am Range: Craig gündete einst in einem Interview an, dass sein Bond in Skyfall nicht mehr ganz so bierernst sein würde wie in Quantum, sondern wieder etwas mehr von der Bond-typischen Selbstironie besitzen würde... stimmt das?
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GastBlutonos25.10.2012 14:08
Also kein unterdurchschnittlicher Trash wie der letzte Bond? Juchhu ^^
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Alle 36 Kommentare anzeigen

James Bond 007: Skyfall
James Bond 007: Skyfall FilmplakatRegie: Sam MendesGenre: ActionFilmstart: 01.11.2012
Darsteller:Naomie Harris, Judi Dench, Daniel Craig
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