Nachdem die Bond-Serie in „Casino Royale“ vor zwei Jahren zum Ursprung zurückkehrte und den Agenten im Geheimdienst seiner Majestät quasi neu zu erfunden versuchte, killt und fährt und rennt James Bond in seinem 22. Kinoeinsatz weiterhin unaufhörlich seiner Selbstfindung entgegen. Die neue Produzenten-Richtung des letzten Films wurde ja entsprechend gewürdigt, der Vorgänger war ein Kritiker- und Publikumserfolg, nüchtern gesprochen, und Daniel Craig erwies sich nach vorschnellen Unkenrufen als perfekter Bond-Darsteller mit harter Schale und weichem Kern.
Das erste 007-Sequel überhaupt, also tatsächlich der erste Film der langlebigen Serie, der unmittelbar und ganz konkret an seinen Vorgänger anknüpft, ist nun leider doch eine Enttäuschung: Gemessen an „Casino Royale“, der herausragenden Neuinterpretation des Mythos, wirkt „Ein Quantum Trost“ nur wie ein Quantum schalen Nachgeschmacks – das aber hingegen auf hohem Niveau. Immerhin.
Mehr Bourne als Bond: Erzählerisch schwächer, profiliert sich "Ein Quantum Trost" ausschließlich über die Action - ohne eigene Akzente zu setzen.FazitDie Geschichte setzt fort, was der erste Craig-Film zu erzählen begann: Nach dem tragischen Tod von Vesper Lynd, jener Frau, in die James Bond sich erst verliebte und dann von ihr betrogen wurde, ist der Geheimagent auf der Suche nach Antworten. Von Mr. White (Jesper Christensen) erhoffen sich er und seine Vorgesetzte M (Judi Dench) zu erfahren, wer genau hinter der Organisation steckt, die Vesper erpresst hat. Durch einen Verrat innerhalb des MI6 gelingt White jedoch noch während des Verhörs die Flucht. Über den Maulwurf in den eigenen Reihen gelangt Bond nach Haiti, wo er durch die schöne Camille (Olga Kurylenko) direkt zu Dominic Greene (Mathieu Amalric), einem mysteriösen Geschäftsmann, geführt wird.
Wolf im Schafspelz: Dominic Greene wirkt unscheinbar, zieht im Hintergrund aber die Fäden einer mächtigen Organisation.Greene scheint nicht nur die treibende Kraft hinter der zwielichtigen Organisation zu sein, sondern verfügt auch über Kontakte zu verschiedenen Regierungen, die ihm bei seinem Komplott behilflich sind. Da Bond seine Ermittlungen gegen „Quantum“ jedoch längst zu einem persönlichen Racheplan erklärt hat, wird er von M außer Gefecht gesetzt – und führt seinen Feldzug im Alleingang durch.
Der bislang kürzeste Bond-Film setzt den längsten fort: „Ein Quantum Trost“ ist in gewisser Hinsicht also der kompromisslose „Casino Royale“-Nachschlag, eine Art Action-Epilog zur Romanze zwischen Bond und Lynd. Dieses Konzept ist zwar folgerichtig, wird aber nicht ausreichend umgesetzt: Denn die Emotionalität, die der Vorgänger so herausstellte, hätte hier noch – wenn auch in anderer, verschlüsselter Form – wesentlich stärker zum Tragen kommen müssen.
Will Rache: Die schöne Camille hat noch eine Rechnung mit General Medrano offen.Schließlich funktioniert der gesamte Plot eines gebrochenen, von Rache angetriebenen Bonds nur über den emotionalen Unterbau, ähnlich wie in „Lizenz zum Töten“. Deshalb erschien es im Vorfeld auch sinnvoll, dass Marc Forster für die Regie verpflichtet wurde, immerhin hat sich dieser bislang durch gefühlvolle, wenn nicht gar sentimental verkitschte Filme wie „Monster’s Ball“ bewährt.
Regie: Marc ForsterGenre:Thriller, ActionFilmstart: Darsteller:Judi Dench, Mathieu Amalric, Olga Kurylenko, Daniel Craig
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Dieser Film ist komplett sinn- und handlungslos hat keinelei Charme
ist weder modern noch sonst etwas. Ein furchtbares Machwerk - sollte aus dem Bondkatalog gestrichen werden, denn es ist weder ein Bondfilm noch sonst ein guter Film. Dagegen sind "Licence To Kill" oder "Ein Hauch des Todes" absolute Kunstwerke. Da mochte man vorzeitig das Kino verlassen - unerträglich. Schade!
Natürlich gewinnt Bond immer, aber hier WEISS man es von vorneherein.
Le Chiffre hatte Präsenz und einen Hauch von Verrücktheit (von Bösewicht-Legenden der früheren Bond-Filme will ich gar nicht erst anfangen!). Greene ist einfach nur berechnend und daher leider so gar nicht böse.
gruß
roli90
Ungeachtet dessen: Die Kameraführung ist genial! So sollte öfter gedreht werden! Da fühlt man sich streckenweise wirklich mitten im Film!
das einzige was mich interessieren würde
***ACHTUNG SO ETWAS WIE EIN SPOILER***
wird im nächsten Teil diese Story fortgesetzt, weil irgendwie war das für mich nicht ganz schlüssig abgeschlossen oder kommt ein eigenständiger Film?
es scheint als ob die produzenten des letzten bond filmes keine bond-fans wären - was profilprägend war, ist jetzt weg
p.s.: spannung war auch nicht da
ob Craig oder wer anderer - die frage hat sich für mich gar nicht erst gestellt ;(
Ob wir Ahnung von Filmen haben oder nicht, kannst du wohl als Letzter beurteilen...
Auch wenn die Filmkritiken vielleicht nicht deinen Geschmack wiedergeben, lässt das wohl kaum darauf schließen lassen, ob sich das gamona-Kinoteam mit dem Medium Film auskennt.
Wenn mir bei euch eine Wertung nicht passt, würde ich mich schließlich auch niemals soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, ihr hättet von Games keine Ahnung ;)
Dieser Film hatte alles, was Bond brauchte. Coole Action, aufgefüllt mit 100%igen Stil. Das ganze gut geschüttelt, nicht gerührt. Ich genoss es, dass nicht zum 22. Mal eine Auflage des "Mein Name ist bla" zu sehen war, sondern die stetige Entwicklung dahin (Siehe die Martini Erklärung..). Von Mir 10 von 10 Punkten.
Und ehrlich gesagt vermisse ich P. Brosnan keines wegs, ich brauche keine Uhren mit Laser oder ein Auto mit Raketenwerfer usw..., mir gefällt was sie in Casino Royal angefangen haben, jedoch setzen sie dies nicht konsequent weiter im jetzigen Teil (QT). Leider kommt Quantum Trost nicht an Casino Royal ran, aber gefallen hat er mir trotzdem.
Und ehrlich gesagt vermisse ich P. Brosnan keines wegs, ich brauche keine Uhren mit Laser oder ein Auto mit Raketenwerfer usw..., mir gefällt was sie in Casino Royal angefangen haben, jedoch setzen sie dies nicht konsequent weiter im jetzigen Teil (QT). Leider kommt Quantum Trost nicht an Casino Royal ran, aber gefallen hat er mir trotzdem.
Zu schnelle Schnitte in Aktionsszenen, so dass man diese überhaubt nicht richtig genießen kann. Die Geschichte ist zudem sehr flach und erschließt sich einem nur wenn man Casino kennt. Den Film sollte man nur im Kino sehen, da man womöglich zu Hause wegen fehlenden Soundeffekte, Leinwandgröße und fehlender Spannung einschläft.
QUANTUM ist wahrlich kein schlechter Film, er ist eines Bonds und vor allem eines CASINO ROYALES nur einfach nicht allzu würdig. An meinen persönlichen Lieblings-Bond LICENCE TO KILL reicht er schon gar nicht heran, trotz der Ähnlichkeiten.
Ein perfekter Bond mit weniger abgedrehten Gegnern wär sicher auch gut.
Klar gehen die Bond Filme mit Craig einen ganz neuen und "moderneren" Weg, aber mir gefällt es.Von mir aus kann er auch in Richtung Bourne gehen...Und? Muss ja nich gleich schlecht sein =)
James Bond ist zu einem Jason Borne Klon verkommen, und das auch noch in schlechter. Sehr schade ...
Bester 'Bösewicht' ever - die umwerfende Sophie Marceau in 'The World Is Not Enough'.
superagent haut alles breit. man was fuer ein kæse.
Die Filme mit Sean Connery waren der absolute hammer. So stell ich mir James Bond vor. Die Filme wurden mit viel Liebe, Grips, technischen Spielereien und hübschen Frauen gedreht. Action war auch dabei. Coolness und "Erotik". Was haben die ganzen neuen Filme ? (insbesondere die letzten 2...) Die haben stumpfe Ballerei und nix anderes. Wenn nicht die Melodie von 007 eingespielt werden würde wüsste ich nicht was für ein Film das sein soll.
WO!! ist das ganze Bond typische? Weg. Alles tot. Alles ersetzt durch Ballerei. Sehr schade. Es fing brilliant an und Endet in so einem Mist.
Manchmal sollte man wissen wann man aufhören sollte...aber nein Profit ist das was zählt...