Auch 2012 steht wieder ganz im Zeichen der Superhelden. Spider-Man, Ghost Rider, Batman und die Avengers lassen’s krachen. Krachen wird es auch bei „Battleship“, aber vielleicht eher im Kassenbuch des Studios, denn der Film schickt sich an, zum „Cowboys & Aliens“ des Jahres 2012 zu werden. Bei den Blockbustern stehen ein paar Highlights zu erwarten, so dass die Quote an guten Filmen vielleicht größer als 2011 sein könnte. Dazu gibt es auch einige kleine Independent-Perlen wie „Martha Marcy May Marlene“. Aber seht selbst.
Intruders
Zwei Kinder werden von einem gesichtslosen Monster bedroht. Ihre Eltern wissen nicht, wie sie ihnen helfen können, doch Clive Owen ahnt, dass hinter den Attacken von Hollowface mehr steckt, als man meinen sollte. Atmosphärischer und emotional mitreißender Grusel-Film.
Kinostart: 19. Januar
Prognose: Intelligenter Grusel. Wird es an der Kinokasse schwer haben, lohnt sich aber.
Unsere Kritik findet ihr hier.
Drive
Ryan Gosling ist der Driver, ein Mann, der Verbrecher kutschiert, Stunts vollführt, in einer Werkstatt arbeitet und sich verliebt. Er hilft Irene und ihrem Mann Standard, doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Intelligenter, sehr europäischer Thriller von Nicolas Winding Refn.
Kinostart: 26. Januar
Prognose: Unkonventioneller Action-Film des intelligenten Manns. „Transporter“ oder „Fast and Furious“ mögen mehr einspielen, aber „Drive“ der Filmbolide, der sie alle abhängt, siehe unsere Kritik.
Ghost Rider: Spirit of Vengeance
Ob die Zuschauer Nicolas Cage den ersten „Ghost Rider“ schon verziehen haben? Gut, fünf Jahre sind vergangen, aber dazwischen gab es „Drive Angry“ als Quasi-Ghost-Rider (und noch dazu besser!). Aber wenn eine Filmfirma schon einen Marvel-Superhelden hat, dann will man den ausbeuten. Das hat sich Sony auch gedacht und die „Crank“-Macher Mark Neveldine und Brian Taylor ans Ruder gelassen.
Diesmal versteckt sich Johnny Blaze in Europa, muss aber wieder als Ghost Rider aktiv werden, da der Teufel menschliche Form annehmen und Übles tun will. Nichts anderes erwartet man vom Teufel, der nun vom Ghost Rider gestoppt werden muss. Zu erwarten steht mehr Action, zumindest aber visuell knackigere Action. Wenn Neveldine und Taylor etwas können, dann ist es hyperaktive Action auf die Leinwand zu zaubern. Was die Intelligenz des Skripts betrifft, so sollte keinen Quantensprung erwarten. Der Trailer lässt einen mit dem Ghost Rider, der Feuer pisst, in der Beziehung eher schauern.
Kinostart: 23. Februar
Prognose: Sollte das Original den Leuten nicht zu sehr in den Knochen stecken, wird der Film wohl eine ähnliche Performance an der Kinokasse hinlegen. Der Film selbst hat zumindest das Potenzial, besser zu sein.
John Carter
Anders als Kollege Tarzan aus der Feder von Edgar Rice Burroughs wurde John Carter in filmischer Hinsicht bisher stiefmütterlich behandelt (mehr als das, bedenkt man dass die Mockbuster-Klitsche Asylum „Princess of Mars“ 2009 als Quasi-Avatar runtergekurbelt hat). Carter ist ein Veteran des amerikanischen Bürgerkriegs, den es auf den Mars verschlägt. Dort wird er von vier Meter großen Barbaren gefangen genommen, freundet sich aber schon bald mit den Burschen an und schwingt sich zum Anführer des Freiheitskampfs auf.
Etwas angestaubt ist die Story schon, was der erste Trailer beeindruckend unter Beweis stellt. Er sieht nämlich aus wie ein Patchwork der unterschiedlichsten neueren SF-Filme. „Avatar“ kommt in den Sinn, vor allem aber auch „Star Wars: Episode II“ mit der Arena. Eine solche gibt’s hier auch. Und Aliens, die jubeln und grölen. Das erinnert stark an die Klick-Klack-Aliens aus „Angriff der Klonkrieger“. Kein gutes Zeichen bei einem Film, der 250 Millionen Dollar gekostet hat!
Kinostart: 8. März
Prognose: Durchwachsen. Könnte hinhauen, könnte aber auch künstlerisch und finanziell in „Van Helsing“-Dimensionen dahinvegetieren.
Haywire
Steven Soderbergh macht Action. Seit Jahren hat er ein paar Action-Sequenzen im Kopf, die er umsetzen wollte. „Haywire“ gibt ihm die Möglichkeit dazu, will sich doch eine von ihren eigenen Leuten verratene Special-Services-Soldatin rächen. Die Geschichte ist dumm, so Soderbergh selbst, aber der Film soll richtig Ärsche treten. Man darf gespannt sein.
Kinostart: 8. März
Prognose: Soderberghs Filme sind in der Regel klinisch kalt. Wie mag sich das auf einen handfesten Action-Film auswirken? Das herauszufinden, wird zumindest interessant.

























www.imdb.de/.../ch0001100
Wetten dass...?sie auch in Fast & Furious `the sixt` wieder mitspielen wird? Den 4. Teil hat sie ja bekanntlich auch nicht überlebt,o_O. - Die steht eben gern` mal wieder von den Toten auf.^^
Für mich hui 2012: ^_^
1.) EXP2
2.) Prometheus
3.) Der Hobbit
4.) Resident Evil
5.) Intruders
...und Pfui 2012: ~_~
1.) James Blond: Skyfail
2.) Breaking Down (Im warsten Sinne des Wortes)
3.) Underworld: Ein schlimmes Erwachen
4.) The Avengers
5.) The Dark Knight Rises
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wollte ich auch schreiben - und es soll doch auch leon kennedy und ada in RE:R vorkommen soviel ich weis, oder irre ich mich?
Naja, alles ab Resident Evil 3 (also die Filme) war eh der größte mist, den man drehen konnte. das war typisch capcom, hauptsache, man gibt eine super videospiel-lizenz für filme weg und wird nur scheise produziert - dass die nicht mal daran denken, dass die schlechten filmumsetzungen zu einem schlechten image der spiele führen, da denkt keiner (street fighter mit van damme war auch nicht der hit, aber zumindest die charaktere wurden einigermaßen noch umgesetzt - nicht wie der "chun-li"-film der vor ein paar jahren kam.
also die geschichte auf der der film basiert ist mehr als 100 jahre alt. ein avatar in grün ist das sicherlich nicht
ich finde der trailer sieht sehr gut aus
Du meinst wohl eher in Rot, oder?
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