Wie jedes Jahr blickt die Redaktion zurück und erinnert sich an die schönen und schlechten Zeiten des Jahres. Blockbuster jagten sich gegenseitig die Charts rauf und runter, Remakes und Reboots überschütteten die heimischen Fernseher mit ihrer aufgewärmten Suppe vom Vorjahr und manchmal war man sich gar nicht so sicher, ob man überhaupt noch ins Kino gehen wollte... Begleitet unseren Allrounder Peter, Action-Liebhaberin Kim, den kritischen Rajko und unseren Kino-Ressortleiter Gumpi auf ihrer Reise durch das letzte Filmjahr. Und vielleicht... Nur vielleicht, findet ihr ja so eine Perle für den heimischen Filmabend.

Das war Peters Filmjahr 2013

Peters Platz 5: Stoker
Um den fünften Platz balgten sich ein paar Titel (darunter „Drecksau“, „Man of Steel“ und „You’re Next“), aber letzten Endes hat Park Chan-wook das Rennen für sich entschieden. Der südkoreanische Regisseur hat einen meisterlichen US-Einstieg hingelegt, mit einem Film, der eine Hommage an Hitchcock darstellt und angenehm komplex und vielseitig ist.

Peters Platz 4: Trance
Schnell, furios, überraschend, einfach gut. Danny Boyle hat mit „Trance“ den Mindfuck des Jahres abgeliefert. Ein exzellenter Thriller, der immer wieder Haken schlägt und alles auf den Kopf stellt, was man bisher geglaubt hat. Dabei immens kühn und völlig frei von üblichen Hollywood-Konventionen.

Jahresrückblick: Kino - Weil die Redaktion einfach weiß, was gut ist: das war das Filmjahr 2013. Alle Tops, alle Flops.

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Peters Mindfuck des Jahres: "Trance - Gefährliche Erinnerung"
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Platz 3: Gravity
Alfonso Cuaron hat das Kunststück hingelegt, einen Film abzuliefern, der auf Arthaus-Pfaden wandelt, aber wie ein großer Blockbuster scharenweise Besucher angezogen hat. „Gravity“ wirkt unglaublich authentisch, weil es im Weltall keine Geräusche gibt. Gerade das macht die Katastrophe, die Sandra Bullock und George Clooney in der Leere des Alls stranden lässt, umso wirkungsvoller.

Peters Platz 2: Star Trek Into Darkness
Ein tolles Sequel, das den Geist von „Star Trek“ atmet. Der Film verbeugt sich vor „Der Zorn des Khan“, erzählt aber eine andere Geschichte, die mit einem Coup d’Etat ganz, ganz groß aufgezogen ist. Für einen langjährigen Fan wie mich einer der Filme, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Peters Platz 1: Spring Breakers
Harmony Korine hat Bilder erschaffen, die sich einem erst in die Netzhaut und dann ins Gehirn einbrennen. „Spring Breakers“ vergisst man nicht wieder, ein Arthaus-Trip, der dank seiner Disney-erprobten Besetzung so tut, als sei er eine stinknormale Teenie-Komödie, aber tatsächlich ein wilder Trip auf die dunkle Seite des amerikanischen Traums darstellt.

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Viel mehr als nur Titten und Partymusik: "Spring Breakers".
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Peters Aufreger des Jahres

Die negative Stimmung, die immer und überall von den Fanboys sofort verbreitet wird. Kaum wird jemand wie Ben Affleck als nächster Batman angekündigt, kommen die Neinsager aus ihren Löchern gekrochen und krakeelen, dass das eh nichts werden wird.

Aber das ist nicht nur hier der Fall gewesen, bei praktisch allem, was irgendwie Geeks anspricht, wird erst mal kräftig draufgehauen, das Ende des Abendlandes beschworen und bekundet, dass man den Film boykottieren wird, nur um dann ein Jahr später ins Kino zu laufen und Kreide fressen zu müssen. Manche Leute sollten einfach mal etwas entspannter sein, solange es noch nicht mal ein Filmschnipselchen zu sehen gibt.

Peters magischer Kinomoment 2013

James Franco, der am Piano vor seinem Pool einen Britney-Spears-Song spielt, darum drei junge Frauen in Bikinis, Skimützen und Knarren in den Händen. Ein unvergesslicher Moment aus „Spring Breakers“, der so absurd surreal ist, dass man nur ungläubig zusehen kann. Spring Break, Spring Break, Spring Break Forever – in der Tat.

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Kino-Redakteur Peter Osteried: ein Denker.
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Auf diesen Film freut Peter sich 2014 am meisten

Planet der Affen: Revolution“: Hier verhält es sich wie bei „Star Trek“. Die „Affen“-Filme habe ich als Kind kennen und lieben gelernt. Vor allem das 1968er Original ist immer noch einer der ganz großen Filme, aber die Sequels haben auch ihren Reiz. Die Neuinterpretation von Rupert Wyatt war überraschend clever und gut gemacht, da bin ich gespannt, wie die Geschichte nach dem 15-jährigen Zeitsprung weitergeht.

Rajko blick auf das Filmjahr 2013 zurück

Rajkos Platz 5: Kindsköpfe 2
Die schönste Komödie des Jahres. Wie Adam Sandler und Gefolgschaft ihren American-Spießer-Dream auf denkbar anarchistischste Weise mit pinkelnden Hirschen, stolzem Dauerfurzen und einem kastrierten Taylor Lautner leben, ist großes Kino. Und auch ein schönes Beispiel für den Verzicht auf vordergründiges Erzählen, der plötzlich ganz zwanglose Heiterkeiten ermöglicht. Ja, ich bin Fan.

Rajkos Platz 4: Gravity
Der schönste 3D-Film des Jahres. Und die überzeugendste Kostprobe eines filmischen Überwältigungserlebnisses, das auch tatsächlich von den technischen Mitteln des Kinos abhängt: Nur auf der großen Leinwand lässt sich nachvollziehen, dass bislang kein Film sinnästhetisch derart eindrucksvoll zu vermitteln wusste, wie sich Schwerelosigkeit, wie sich Weltraum anfühlen muss.

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Auch Rajko war von "Gravity" begeistert.
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Rajkos Platz 3: Silver Linings
Das schönste Leinwandpaar des Jahres. Wie in den allerbesten Screwball-Klassikern werfen sich Jennifer Lawrence und Bradley Cooper hier ihre Bälle zu, wie in einem längst vergessenen Kino voll von magischem Realismus finden sie über Umwege zueinander. Ein Film wie ein kleines Wunder, so wahr und aufrichtig, dass man ihn nur lieben kann. Und Zu Recht ein großer finanzieller Erfolg und ausgemachter Publikumsliebling.

Rajkos Platz 2: Leviathan
Die schönste Dokumentation des Jahres. Nicht im Sinne schöner Bilder, schöner Erklärungen, schöner Einfachheit geformter Dokumentation. Sondern der ästhetisch wagemutigste Blick in den unmittelbaren Arbeitsalltag von Fischern: Mit visuellen und akustischen Eindrücken, wie es sie so im Kino noch nicht gegeben hat. Ein filmisch unvergleichliches Experiment, herausfordernd und bereichernd.

Rajkos Platz 1: Frankenweenie
Der schließlich rundum schönste Film des Jahres. Der erste schwarz-weiße Stop-Motion-Animationsfilm in 3D sowieso. Und wie Tim Burton hier all seine Themen, all die Vorstadtmelancholie, Außenseiterromantik und schließlich auch waschechte Liebe zum klassischen Monsterkino kanalisiert, mag seinen größten Bewunderern gar Freudentränen entlocken. Nach „Alice im Wunderland“ und „Dark Shadows“ endlich wieder ein Burton in alter Form.

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Endlich wieder ein "richtiger" Burton-Film.
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Rajkos Aufreger des Jahres

Wie ein jedes Jahr war auch 2013 nicht arm an Branchenidiotien und sonderbaren Verkündungen, an bedauernswerten Entwicklungen und überflüssigen Hypes. Man könnte sich natürlich darüber echauffieren, wie sinnvoll es ist, dass Quentin Tarantino seine Endjahresliste bereits Anfang Oktober veröffentlichte (nur um diese dann fortan wöchentlich zu korrigieren).

Über diverse spießige Debatten um die Brüste von Angelina Jolie oder Oralsexpraktiken eines Michael Douglas. Über das Filmkritikverständnis von Til Schweiger. Über grauenvolles Colorgrading, ellenlange Trailer und filmkornbefreite HD-Abtastungen von Klassikern. Aber wozu? Wirklich aufgeregt hat mich 2013 eigentlich sowieso nur meine Betriebskostenabrechnung.

Rajkos magischer Kinomoment 2013

Kein Film hat mich im Kino 2013 so überwältigt wie „Farewell to Dream“, ein Coming-of-Age-Melodram aus dem Jahre 1956. Das große Glück, auf der Berlinale noch bislang ungehobene Schätze der Filmgeschichte sehen zu können, führte dort zu einer Neuentdeckung des im Westen nur unzureichend bekannten Studioregisseurs Keisuke Kinoshita. Seine Filme, die zudem in (leider aussterbendem) 35mm vorgestellt wurden, überstrahlten für mich persönlich auch die besten Neuveröffentlichungen.

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Rajko ist ein großer Fan von Keisuke Kinoshita; aber offensichtlich auch von Joe Dante.
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Auf diese Filme freut Rajko sich 2014 am meisten

Platz 3: Maps to the Stars / Inherent Vice
Unentschieden: Die neuen Filme von David Cronenberg („Maps to the Stars“) und Paul Thomas Anderson („Inherent Vice“) erwarte ich gleichermaßen sehnsüchtig. Ersterer fand bekanntlich mit „Cosmopolis“ zu seiner virtuosen Handschrift zurück, Letzterer inszenierte mit „The Master“ einen schön sperrigen Kritikerliebling 2013. Beide befinden sich momentan also in Topform.

Platz 2: The Sacrament
Einige sehr glückliche Menschen konnten diesen Film bereits auf diversen internationalen Genre-Festivals sehen. „The Sacrament“ ist der neue Film von Ti West, also des begnadet talentierten, besten Horrorregisseurs der Gegenwart. Und nach „The House of the Devil“ sowie „The Innkeepers“ wäre alles unterhalb eines Meisterwerks schon eine massive Enttäuschung.

Platz 1: Big Eyes
Nicht nur Tim Burtons erneute Zusammenarbeit mit den beiden Drehbuchautoren seines großen Wurfs „Ed Wood“, sondern offenbar auch eine temporäre Kurskorrektur: Kein Johnny Depp und keine Helena Bonham Carter, aber dafür Amy Adams und Christoph Waltz in den Hauptrollen. Das Biopic um die Malerin Margaret Keane ist für mich der mit Abstand meisterwartete Film 2014.

Was hat Kim 2013 so erlebt?

Kims Platz 5: Die Tribute von Panem 2: Catching Fire
Der fünfte Platz ist wie alle anderen aus einer intuitiven Eingebung entstanden. Es gab auch viele andere tolle Streifen dieses Jahr – und so eine Top-5-Liste ist unglaublich schwer zu erstellen. Natürlich kürt man hier seine persönlichen „Top 5“, und diese sind meist mit persönlichen Vorlieben, Anekdoten oder sonstigem verbunden. Es gab Filme, wie z.B. „Hänsel & Gretel – Hexenjäger“, bei denen machte der Kinobesuch mit Freunden unglaublich viel Spaß.

Aber solche Werke wirken zum Beispiel nur gut, wenn man sie mit anderen guckt. Ein weiterer Film, der mich aber auch alleine im Kino überzeugte, war „Die Tribute von Panem 2: Catching Fire“. Ich habe die Bücher gelesen und fand sie super. Und mal abgesehen von der nicht zu übersehenden Parallele zu „Battle Royale“ macht Panem alles richtig – und setzt vor allem das Buch so unfassbar gut um (was ja leider nur die wenigsten Romanverfilmungen schaffen), dass er einfach in meine Top 5 gehört.

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Die Tribute von Panem. Das bessere Twilight?
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Kims Platz 4: Fack ju Göhte
Platz 4 ist hingegen umso platter. Eine deutsche Komödie. Ich weiß, auf gamona sind deutsche Komödien nicht sonderlich beliebt. Aber ich mag sie. Sie sind meistens prima zum Abschalten. Egal ob Schweighöfer, Michael „Bully“ Herbig oder die Werke von Bora Dagtekin. Gehaltvoll sind sie sicher alle nicht – oder nur die wenigsten –, aber man kann bei ihnen entspannen und die Seele baumeln lassen.

Ich hatte bei „Fack ju Göhte“ sehr viel Spaß. Vor allem sprachlich, da ich mich auch wissenschaftlich lange Zeit mit dem Thema „Jugendsprache“ auseinandergesetzt habe. Da kam dieser Film für mich natürlich wie gerufen und es bereitete mir Freude, die Sprache in „Fack ju Göhte“ im Kopf mit zu analysieren und zu wissen: Das ist kein Blödsinn, den uns Dagtekin hier vorgaukelt, sondern traurige Realität, augenzwinkernd und herrlich auf die Schippe genommen. Und so witzig und herrlich leicht verpackt, dass man ihn sich immer wieder ansehen kann.

Kims Platz 3: Ganz weit hinten
„Ganz weit hinten“ habe ich erst kürzlich gesehen und war seltsam berührt davon. Er weckte in mir auf wundersame Weise ein Gefühl von Fernweh, obwohl ich sonst gar nicht der Typ dafür bin. Leise wünschte ich mir, auch einmal für einen Sommer in einem Wasserpark in Amerika zu arbeiten, obwohl ich auch an so etwas sicher noch nie einen Gedanken verschwendet hatte. Doch dieser Film schaffte das irgendwie.

Er flüstert: Komm einmal raus aus deinem Alltagstrott, mach etwas anderes, etwas, an das du nie zuvor gedacht hast!. Außerdem bewegte mich die Geschichte von Duncan und seiner Mutter. Und ich fand es spannend, den sonst so albernen Steve Carell mal in einer ernsthaften „Arschloch-Rolle“ zu erleben. Der Film brachte mich wirklich viel zum Nachdenken, zum Schwärmen und Träumen. Und das macht Kino doch aus. Das ist der Stoff, aus dem großartige Werke gemacht werden: Sie wirken nach.

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Kim war zwar in keinem Wasserpark, dafür im Phantasieland.
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Kims Platz 2: Thor 2 – The Dark Kingdom
Sicherlich ist „Thor 2 – The Dark Kingdom“ kein Meisterwerk. Aber ich liebe einfach die Marvel-Verfilmungen, insbesondere die Thor-Reihe, da ich ein riesiger Loki-Fan bin. Doch mehr noch als der Film hat mich ein Ereignis zu dieser Platzierung gebracht (und dieses hätte eigentlich den ersten Platz in diesem Ranking verdient, doch dafür war der Film als solcher dann leider doch nicht gut genug): der Besuch der Premiere in Berlin.

Ich stand schon öfter am Roten Teppich und habe auch schon viele große Stars interviewt. Doch als Fan den Cast von „Thor 2“ interviewen zu dürfen, am Roundtable ebenso wie am Roten Teppich, und dabei auf unfassbar gut gelaunte Hollywood-Stars zu treffen (was ja leider nicht immer der Fall ist), die mit den Presseleuten scherzten, sehr höflich, bescheiden und sympathisch waren und sich selbst nicht zu ernst nahmen, war dieses Jahr das Erlebnis schlechthin für mich.

Thor 2 - The Dark Kingdom - gamona am Roten Teppich

Und während neben mir andere Pressedamen fast in Ohnmacht fielen, weil Chris Hemsworth laut ihnen so gut roch und sie seine Kaffeetasse anfassen konnten, freute ich mich schlicht und ergreifend über signierte Poster und ein tolles Foto mit Tom Hiddleston. Und, na gut, sein Hemd, das sich leicht über seiner Brust spannte, fühlte sich unfassbar weich an… Ein bisschen Fangirl bleibt man doch immer.

Kims Platz 1: Les Misérables
Der beste Film dieses Jahres war für mich eindeutig „Les Misérables“. Dieses Genre ist natürlich absolute Geschmackssache und ich kann jetzt schon diejenigen aufschreien hören, die Musicals und Gesang im Kino verabscheuen. Ich mag Musicals und auch Disney-Filme, diese sollten aber im Jahr portioniert werden. Einen Marathon solcher Unterhaltung könnte ich mir nämlich auch nicht ansehen, irgendwann würden dann auch bei mir die Ohren vor heiterer Fröhlichkeit oder epischer und inbrünstiger Gesänge bluten.

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Tja, da lohnt sich der Job doch mal richtig: Tom Hiddleston und Kim.
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Vor allem aber bewundere ich die erstklassigen schauspielerischen Darbietungen des gesamten Ensembles, allen voran natürlich den Hauptdarsteller Hugh Jackman, Russell Crowe und die als beste Nebendarstellerin vollkommen zu recht mit einem Oscar ausgezeichnete Anne Hathaway. Ihr Mimikspiel in der Nahaufnahme, in der sie den fantastischen Song „I Dreamed A Dream“ singt, ist bravourös, ihre Augen sprechen Bände. Diese Performance hat mich absolut überzeugt und zum ersten Platz meiner gamona-Top-5 hingerissen.

Kim braucht mehr Platz

Kims Aufreger des Jahres

Ich möchte hier einmal à la Hennes Bender eine kleine Hasstirade loslassen: Ich hasse Störfaktoren im Kino! Und deswegen hasse ich Menschen, die während des laufenden Films ihr Smartphone zücken und mit hell erleuchtetem Bildschirm permanent auf ihr Handy eindreschen. Sim sim sim, WhatsApp, schnell noch die neusten Fußballergebnisse nachgucken und wie heißt noch mal der heiße Typ auf der Leinwand? Und zack, noch schnell ein Foto von mir im Kinosaal, schnell eins, zwei, drei von dem heißen Leinwandtypen, direkt mal auf Facebook hochladen, damit auch alle Leute sehen, was für ein rücksichtsloser Vollidiot ich bin, und das alle meine Facebook-Freunde sofort liken können.

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Kim machen Kinobesuche in letzter Zeit sauer. Zum Glück kennt sie da wen, der sie zum Lachen bringen kann.
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Ich muss eindeutig sagen: Gefällt mir nicht! Und wenn man diese Leute dann auch noch vorsichtig darauf anspricht (ja, ich war auch schon oft kurz davor, irgendetwas nach ihnen zu schmeißen, wenn sie mehrere Reihen vor mir saßen, hatte aber zufällig nie faule Tomaten in der Tasche), dann gucken diese Personen, die sich ihrer Schuld natürlich bewusst sind, einen auch noch genervt an, bevor sie ihr Smartphone widerwillig zurück in die Hosentasche stecken. Bis auf diesen einen Kerl bei „Prisoners“, der mich verständnislos ansah und patzig antwortete: „Wo is'n dein Problem?! Die Leinwand ist doch hell genug!“ Zum Glück hatte ihn seine Freundin dann auch zurechtgewiesen, sonst hätte ich mich vermutlich in She-Hulk verwandelt…

Und dann wären da noch diese Leute, die in Pressevorführungen, in denen sonst alles gesittet vor sich geht, den Abspann vollquasseln. Auch diese Leute hasse ich! Die sich prompt, sobald die Leinwand schwarz geworden ist, in einem Redeschwall übergeben und direkt mit ihren Sitznachbarn fachsimpeln wollen. Aber nicht genug, dass Menschen einen im Kinosaal das Leben schwer machen. Inzwischen bemühen sich auch die Betreiber darum, dem Besucher den stillen Genuss des Erlebnisses „Kino“ gehörig zu vermiesen: In meiner Heimatstadt wurde ein Lichtspielhaus einem schönheitschirurgischen Eingriff unterzogen.

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Mal versucht, Les Misérables zu gucken, wenn dauernd jemand im Kino quatscht?
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Aus dem schmuddeligen Filmtheater mit viel Charme und Flair wurde ein Ultra-Deluxe-Erlebnis-Cinema mit knartschenden Ledersitzen, deren Lehne sich zurückschieben lässt (man könnte es auch „Spielzeug“ für pubertierende und nervtötende Kinder nennen), betörendem Stimmungslicht während des Films, das die roten Samtwände anstrahlt und so gaaar nicht beim Zuschauen stört, und offenen Saaltüren, die gleißend helles Sonnenlicht in den Raum lassen. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Hinten im Saal befindet sich eine beleuchtete Theke („Ja ja, das Licht geht während des Films aus!“ – aber nicht das blinkende „Heineken“- und „Ben & Jerrys“-Logo!), an der man währenddessen Nachschub an raschelndem Popcorn, Nachos, Eis und Getränken kaufen kann. Einmal und nie wieder!

Kims magischer Kinomoment

Definitiv der magischste Moment: Wenn dein Lieblingsfilmbösewicht deinetwegen bei einem Interview einen fantastischen Song mit vollem Einsatz zum Besten gibt und dabei augenscheinlich sehr viel Spaß hat!

Auf diese Filme freut Kim sich 2014 am meisten

Grund zur Freude gibt es auch nächstes Jahr wegen einiger Leckerbissen: Das Jahr startet schon super mit „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und „Dallas Buyers Club“: zwei Oscarfavoriten.

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Nächstes Jahr kommt der Captain zurück. Freut ihr euch auch schon so sehr darauf?
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Weiter geht’s mit „Stromberg – Der Film“, der mich als Stromberg-Fan interessiert. Mal sehen, wie Stromberg auf der großen Leinwand wirkt. Dann natürlich zwei meiner absoluten Highlights: „Captain America 2: The Return Of The First Avenger“ und „Guardians of the Galaxy“, wobei ich mir bei Letzterem noch nicht sicher bin, was daraus wird.

Das Comeback des Jahres starten natürlich Jim Carrey und Jeff Daniels in „Dumm und Dümmer 2“. Ich liebe das Original und bin deswegen gespannt auf die offizielle Fortsetzung (die hoffentlich nicht mit dem mehr als dümmlichen Prequel zu vergleichen ist). Und zum Jahresende fährt die Kinoindustrie noch einmal richtig auf: „Die Tribute von Panem 3: Flammender Zorn (Teil 1)“ und „Der Hobbit: Hin und zurück“. Zumindest diese künstlich in die Länge gezogene Trilogie endet hier – und ich freu mich auf das große Finale.

Gumpi erinnert sich an 2013

Gumpis Platz 5: Die Monster AG 2: Die Monster Uni
Mäh! Filme aus verschiedenen Genres in eine Top-5-Liste zu quetschen ist auf den ersten Blick eine unsinnige Aufgabe. Ein 'Stirb Langsam' verhält sich zu 'ICH - Einfach unverbesserlich', wie Sonntagsbraten zu Apfel. Und trotzdem macht die Idee an sich ja Sinn, denn so kann man das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen und euch präsentieren, was die Kino-Redakteure bewegt und fesselt.

Mich bewegt es auf jeden Fall, dass ich ein unglaubliches Pech mit Animations-Filmen habe. Wenn ich einen Film liebe, so wie die deutsch vertonte Version von 'Megamind', dann floppt der Film und ich kann mir meine Fortsetzung auf ein Butterbrot schmieren. Ist der Film nur so lala, wird auf jeden Fall ein zweiter Teil kommen und der ist meist so "fantastisch" wie der verbesserlichte Gru und seine neuen Abenteuer als Hausmann.

Doch dieses Jahr wurde ich wirklich überrascht, denn "Die Monster AG 2" ist nicht nur eine Fortsetzung, beziehungsweise ein Prequel, welches in völliger Perfektion mit dem Erstlingswerk harmoniert, sondern auch ein großer Schritt in Sachen Animationstechnik. Wer den Unterschied auf den ersten Blick nicht erkennt, sollte beide Filme nacheinander schauen. Es ist einfach nur verblüffend.

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Eigentlich wünscht sich Gumpi ja einen Deadpool-Film. Aber der kommt ja vielleicht tatsächlich. Ob er dann so aussehen wird?
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Gumpis Platz 4: Fack ju Göhte
Eine 08/15-Geschichte mit absolut vorhersehbaren Handlungsverläufen und einem Ende, wie es nur kitschige deutsche Filme verkorksen können. Und trotzdem ist 'Fack ju Göhte' einer der besten Filme, die ich 2013 zu sehen bekommen habe. Wer in letzter Zeit mal auf einer Hauptschule in Berlin war, wird sofort verstehen was ich meine.

Die Art der Schüler ist überdreht, ihr Sinneswandel unrealistisch und Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) wäre im wahren Leben wahrscheinlich in der Klapse gelandet. Aber trotzdem hat dieser Film etwas, was sich andere Komödien nur wünschen können: echten, unverfälschten Humor der zündet. Wenn ein Film vor hat, euch zum lachen zu bringen und es auch tatsächlich schafft, ist das eine größere Leistung, als viele von euch glauben werden. Und bei Komödien aus Deutschland, schon eine großartige Errungenschaft.

Gumpis Platz 3: The World's End
Und schon wieder was zum lachen. Ja, lachen heilt die Seele und gibt euch diese Fältchen im Gesicht, bei denen jeder sofort assoziiert, dass ihr ein netter, fröhlicher Mensch seid. Die perfekte Tarnung, um kleinen Kindern den Lutscher zu klauen und im Supermarkt eine Packung Kaugummi.

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Gary King. Manch einer entdeckt sich in ihm vielleicht selbst wieder?
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Dann endet man vielleicht wie Simon Pegg als Gary King, der in "The World's End" seine möglicherweise ungewöhnlichste Rolle in der "Blood And Ice Cream Trilogy" spielt. Nach "Shaun Of The Dead" und "Hot Fuzz" war dieser Film generell erfrischend anders. Abgedreht. Verrückt. Dieser Streifen zaubert ein Lächeln ins Gesicht, ein Fragezeichen zwischen die Augen und den Wunsch, alte Freunde anzurufen und es noch einmal so richtig krachen zu lassen.

Gumpis Platz 2: The Devil's Carneval
Der neue Film der Macher von "Repo! The Genetic Opera" ist in den USA bereits seit April 2012 im Handel erhältlich. Bei uns wartet man jedoch noch vergeblich auf einen Releasetermin und mit ein bisschen Pech, kommt der Film vielleicht niemals nach Deutschland. Das war Grund genug für mich, die DVD einfliegen zu lassen und bei Ankunft sofort in meinen Player zu schmeißen.

Und eine Sache kann ich euch sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Der Film ist völlig losgelöst von jeder Art vorhersehbarer Handlung, schmeißt euch Konfetti und Glitzerkram ins Gesicht und brüllt durch seine düsteren Farben im Kontrast mit den bunten Freaks, die diese Welt bewohnen, förmlich seine Andersartigkeit in die Welt hinaus. Hinzu kommen geniale Musikstücke, die genauso abgedreht sind wie der ganze Film und ein Terrance Zdunich, der die Rolle seines Lebens spielt. Nie sah ich einen sympathischeren Teufel als den alten Graverobber aus "Repo!".

Gumpis Platz 1: Les Misérables
Was soll ich dazu noch sagen? Dieser Film hat einfach alles, was ich von einem Film dieses Genres nur erwarten könnte. Und obwohl ich alles andere als ein Hugh-Jackman-Fan bin, kann ich nichts anderes behaupten, als dass dieser Film mit genialen Schauspielern besetzt wurde und mit beeindruckenden Bildern aufwartet.

Klar, die Handlung hat man schon mal gehört, irgendwie wirkt der Film stellenweise etwas zu kurz und dann wiederum streckt er sich endlos in die falsche Richtung. Doch am Ende sitzt man da und ist sich sicher, den besten Film 2013 gesehen zu haben. Das liegt vor allem an der beeindruckenden Leistung von Anne Hathaway und Russell Crowe.

Doch nicht verwirren lassen: denn während die meisten den Gesang der benannten Dame und die schauspielerische Perfektion des Herrn Crowe loben und besingen, ist es in meinem Verständnis genau andersrum: Anne Hathaways Gesang war durchaus gut, doch ihre unglaubliche Art zu spielen und die bewegende Interpretation ihrer Musikstücke, kann getrost als "umwerfend" bezeichnet werden. Nie war "Les Misérables" packender und bewegender, als mit dieser Frau.

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Russell Crowe hat den Film um einiges bereichert.
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Und Russell Crowe hat zwar durchaus sehr gut geschauspielert, doch von seiner Stimme war ich viel mehr beeindruckt. Ich weiß, dass viele seine Art, völlig ohne Vibrato die Töne zu halten, abschreckend fanden, ich für meinen Teil war begeistert. Diesen Film könnte ich dank ihm wieder und wieder gucken, stattdessen bewahre ich ihn lieber auf, wie ein Schatz in einer Kiste. Und wenn es Zeit wird, krame ich ihn hervor und lasse mich erneut verzaubern.

Dann will Gumpi auch mehr Platz...

Gumpis Aufreger des Jahres

Hier könnte man jetzt so viel schreiben: denn als bekennender Film-Liebhaber wird man Tag für Tag und Woche für Woche mit neuen, abscheulichen Ideen aus Hollywood und Co. überhäuft. Sich aufzuregen ist also einfacher als mal wirklich überrascht und zufrieden den Kinosaal zu verlassen und sich zu freuen, sein hart verdientes Geld sinnvoll genutzt zu haben.

Doch den Vogel haben die werten Filmemacher abgeschossen, als sie sich in einem kleinen dunklen Zimmer getroffen haben und einstimmig erklärten, mir meine Lieblingsbücher und Teile meiner schönsten Kindheitserinnerungen für immer madig machen zu wollen. Vorweg: sie haben es nicht geschafft. Die Bücher "Alice im Wunderland" und "Der Zauberer von Oz" sind noch immer auf Platz 1 und 2 meiner favorisierten Literatur.

Aber nach Tim Burtons Fantasie-Schrott aus dem Jahre 2010 fühlte ich mich zugegebenermaßen leicht angeschlagen und es war mir einen Hauch peinlich, mich als Fan der Geschichte zu bekennen. Was für ein Murks, wie ihn nur Hollywood verzapfen kann. Nachdem ich gesehen habe, was aus dem Hutmacher, der Herz-Königin und sogar Alice selbst wurde, war ich überzeugt: schlimmer geht es nicht mehr.

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Und bald kommt dann Teil 2, ja? Danke, aber nein danke.
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Doch dann kam "Die fantastische Welt von Oz"... Meine Güte. Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Was habe ich meine Freundin monatelang damit genervt, wie sehr ich dieses potenzielle Glanzstück sehen muss. Und was wurde mir mit diesem Streifen ins Gesicht geschlagen. Danke, liebe Film-Branche. Ihr habt es erfolgreich geschafft, eine der coolsten Antagonistinnen aller Zeiten, die böse Hexe des Westens, zu einer beknackten Irren zu degradieren und den Zauber rund um dieses Meisterwerk verblassen zu lassen.

Gumpis magischer Kinomoment

Wenn man Filme nicht einfach nur mag, sondern das ganze Paket liebt, mit allem, was zur großen Welt des Kinos gehört, dann möchte man alle Aspekte dieser Szene kennen lernen. Man will dabei sein, man will auf dem Laufenden bleiben und man will einfach mehr. Mehr von allen Dingen: mehr Kino, mehr Diskussion, mehr hinter den Kulissen. Mehr Stars, mehr Rummel, mehr Zauber.

Und weil mittendrin besser ist, als 'nur dabei', hat mich 2013 echt vom Hocker gehauen. Denn nun war ich, dank gamona, endlich in der Lage, zwei weitere Aspekte der glamourösen Kinowelt zu erleben: als Redakteur hinter den Linien, mitten im Arbeits-Trubel der Fotografen und Reporter, die vom Roten Teppich berichten. Und zusätzlich als Gast, der über eben diesen Teppich schlendert und mit Oliver Kalkofe und Frank Kessler Odövre futtert und Alkohol schlürft, bevor man sich gemütlich in den bequemen Kinosessel fallen lässt und den Streifen, Wochen vor allen anderen, genießt. Der Traum eines Kino-Liebhabers wurde wahr.

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Superheld Gumpi - Demnächst vielleicht auch auf einem Roten Teppich ganz in eurer Nähe.
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Auf diese Filme freut Gumpi sich 2014 am meisten

Platz 3: Drachenzähmen leicht gemacht 2
Der erste Film gehört für mich, genau wie "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" zu den großen Überraschungen in der Welt der Animationsfilme. Von beiden Titeln habe ich im Vorfeld wenig oder sogar gar nichts gehalten und beide haben mich einen Dummkopf geschimpft. "Drachenzähmen leicht gemacht" war ein herrlich unkomplizierter Film, mit tollen Animationen und einer rührenden Hintergrundgeschichte. Vom zweiten Teil verspreche ich mir nicht mehr und nicht weniger, als den gleichen tollen Humor. Was die Animationen angeht, hat der Trailer ja bereits gezeigt, wo der Hammer hängt.

Platz 2: Maleficent
Nach den Desastern von "Alice im Wunderland" und "Die fantastische Welt von Oz" überhaupt noch daran zu glauben, dass der nächste Fantasy-Streifen aus Hollywood eine bessere Figur macht als alle anderen Märchen-Verunglimpfungen, ist schon ein wenig unverbesserlich und bemitleidenswert. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf und glaube daran, dass Angelina Jolie eine tolle Malefiz abgeben wird und uns endlich wieder ein gutes Märchen mit düsteren Grundton beschert.

Platz 1: Saving Mr. Banks
Ich erwarte von der Geschichte rund um P.L. Travers (Der Erfinderin von Mary Poppins) nicht viel mehr, als eine kitschige Erzählung, mit einem zuckersüßen und klebrig freundlichen Tom Hanks als Walt Disney und viel Schmalz und zu dick aufgetragener Farbe.

Doch der Trailer hat mich wirklich bewegt und während die nächsten Marvel-Streifen ein Garant für Action und Unterhaltung sind und andere Filme zwar gut werden dürften, aber dadurch auch den Zauber des "Wird das was?" verlieren, kann ich guter Dinge sagen, mich am meisten auf diese Biographie zu freuen. Denn sie kann beides werden. Der unnütze Film über eine Frau die es so nicht gab und einem Walt Disney, den die Welt so nie kannte, oder eine herzerwärmende Geschichte über ein Märchen im Märchen. Ich bin gespannt. Man darf sich halt niemals die Neugier und Hoffnung kaputt machen lassen und wenn dieser Film nichts wird, dann vielleicht der nächste...

Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr...

...wünscht eure gamona-Redaktion.

Jahresrückblick: Kino - Weil die Redaktion einfach weiß, was gut ist: das war das Filmjahr 2013. Alle Tops, alle Flops.

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Und wir sehen uns alle nächste Jahr wieder, in: "gamona 2014 - Auf der Suche nach Spaceballs 2". ... oder so ähnlich...
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