Auf ein Jahr mit Hunderten von Filmen zurückzublicken, ist eine schwierige Angelegenheit. Insbesondere dann, wenn man darüber sinniert, ob es nun ein gutes oder ein schlechtes Jahr war. Im Grunde kann man das nicht allgemeingültig sagen, denn die Kinosäle werden mit zweierlei Filmen befüllt: den großen Effektorgien und den kleineren Filmen.
Was die Effekt-Extravaganzen des Jahres 2011 betrifft, so bleibt nur zu sagen: Was für ein grauenhaftes Jahr. Auf jeden guten – oder wenigstens unterhaltsamen – Film folgte gleich eine ganze Reihe von Rohrkrepierern. Was das kleinere Kino betrifft – Independent, günstiger budgetiert, aber auch Arthaus – sieht es schon ganz anders aus. Da hat das Kino etwas gewagt, erstaunlicherweise vor allem in der Science-Fiction, bei der den Effektfilmen mal kräftig Verstand entgegengesetzt wurde.
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Nachdenken ausdrücklich erwünscht!
Besonders auffällig ist, dass es gleich mehrere Filme gab, die in erster Linie Dramen sind, aber ihre Geschichten nur erzählen können, weil ein SF-Element vorhanden ist. Womb hätte ohne die Möglichkeit, dass Eva Green ihren verstorbenen Freund als Baby klont und ihn austrägt, nicht funktioniert. Alles, was wir geben mussten haut nur hin, weil Mark Romanek eine Dystopie erschafft, in der Menschen gezüchtet werden, um als Organspender zu dienen.
Schöner Trend 2011: Science-Fiction zum Mitdenken.Another Earth braucht die zweite Erde als Doppelgänger, um seine Geschichte in Gang zu bringen. Und Perfect Sense braucht eine Welt, in der die Menschen langsam ihre Sinne verlieren. Allen vier Filmen ist gemein, dass sie sich mit der menschlichen Dimension ihrer Geschichten beschäftigen. Es ist nicht der Outer Space, sondern der Inner Space, der hier in den Vordergrund rückt.
Das hat sich an der Kinokasse, wie nicht anders zu erwarten, nicht ausgezahlt. In erster Linie wurde hier das Publikum von Programmkinos angesprochen. Anders hingegen bei Matt Damon in Der Plan und Jack Gyllenhaal in Source Code. Beide sind höher budgetierte, auf Effekte und Action setzende Filme, für die aber auch gilt, dass beim Ansehen das Hirn nicht ausgeschaltet werden sollte. Bei ersterem, weil die Geschichte um einen Mann, der sich gegen Gottes Plan wendet, auf der Vorlage des Genies Phillip K. Dick basiert, bei letzterem, weil Duncan Jones auf ein tolles Skript zurückgreifen konnte und nicht vorhatte, seinem Erstling „Moon“ 08/15-Science-Fiction folgen zu lassen. Beide Filme schlugen sich an der Kinokasse ganz gut, wobei „Source Code“ in Deutschland die Nase vorn hatte, obwohl er mit einem leicht schwächeren Startwochenende debütierte.
Eine der Überraschungen des Jahres: Planet der Affen Prevolution war angenehm clever.Nicht ganz in derselben Riege spielt Ohne Limit, dessen Thema interessanter ist als die Umsetzung, gibt Bradley Cooper doch einen Mann, der dank eines Wundermittels in der Lage ist, die gesamte Kapazität seines Gehirns zu nutzen. Das verkommt im Film leider etwas zu sehr zur actionreichen Nummernrevue. Finanziell schlug sich Cooper nicht schlechter als Damon und Gyllenhaal.
Zu den angenehmen Überraschungen des Jahres gehörte trotz des dümmlichen Titels Planet der Affen: Prevolution, der seine Geschichte ausgesprochen intelligent präsentiert – und noch dazu nicht nur feiste Action, sondern auch knackige Effekte bietet. Dass Fox gerade versucht, Andy Serkis eine Nominierung als bester Nebendarsteller (eigentlich ist er ja ein Hauptdarsteller, aber die Academy kann so merkwürdig sein, wenn mal etwas aus der Reihe fällt) zu verschaffen, ist verdient.
























Und sie hat sogar für ein paar neue Einträge in meiner DVD Ausleihliste gesorgt, mal gespannt wie Tucker & Dale und Der Plan sind.
True Grit landet im Lauf des Tages in den DVD Player.
nein, denn wer sich halt einen miesen Film anschaut ohne sich in den Mannigfaltigkeiten zu informieren und seine Plagen so schlecht erzogen hat dass die einem nicht glauben
Naja, das Uncanny-Valley-Problem wird da auch angesprochen.
Ein Viertel der US-Rezensionen ist nihct gut/sehr gut: www.rottentomatoes.com/.../the_adventures_of_tintin
Darüber hinaus ist der Film in mehrerlei Hinsicht enttäuschend. An der US-Kinokasse z.B.
Damit man sich eingehender damit befassen kann. Nicht, damit ich mich sklavisch dran halten muss. Dann könnte man sich einen Rückblick auch ganz sparen und einfach die Links zu den Rezis des Jahres auflisten.
Jahresrückblicke sind per se eine subjektiv eingefärbte Sache. Da wird nie auch nur einer alles genauso sehen wie der Schreiberling. Und jeder weiß es besser, aber das ist auch das Schöne dran :D
ja, nur lief der aber nur so gefühlt eine Woche im Kino -.-
ja ne, das Problem ist nur dass der Film halt Scheiße ist und mal ehrlich, wenn man schon mit den Kleinen wohin geht, dann kann man das Geld auch für einen Besuch im Spaßbad, im Technikmuseum oder am einfachsten auch, einen anderen Film investieren oder die am besten gleich erziehen und die mit Scheibenwelt beschäftigen
Wenn ich Kinder hätte würde ich die zuhause vor König der Löwen oder Aladin setzen mit Cap und Capper und Co und nicht mit so einem Scheiß der direkt von den Telletubbies kommen könnte und die Kinder verblödet.
ich denke in so einem rückblick sollte man sich auf die langen rezensionen beziehen, wozu sind die denn da?
ps: das bild zu transformers 3 ist aus dem ersten teil...
das ist seltsam und lächerlich
Na zumindest bei denen, zu denen ich die Lang-Rezensionen gemacht habe, stimmt's.
Mittlerweile sollte aber auch jeder kapiert haben, dass die Gamona-Redaktion kein Borg-Kollektiv ist, in dem alle gleichgeschaltet sind. Mein Rückblick, meine Meinung.
das ist seltsam und lächerlich
Das liegt daran, dass der Text schon in der Vorweihnachtswoche entstand und automatisch heute freigeschaltet wurde.
Sogar das erste Jahr bei dem ich sagen muss, es war kein Film dabei
Sogar das erste Jahr bei dem ich sagen muss, es war kein Film dabei der mich wirklich zufrieden gestellt hat.
Schlimm fand ich vor allem die Superheldenflut, wobei die Besten erst nächstes Jahr ihren Auftritt haben. In "The Dark Knight Rises" bekommen wir die Fortsetzung zum Besten Superheldenfilm aller Zeiten, "Iron Man 3" verspricht viel Action mit einem genialen Robert Downey Jr., der dann in "The first Avengers" gleich nochmal den Glanzpunkt setzen wird. Über "Superman" und "The amazing Spiderman" halte ich nach den eher weniger guten Vorgängern eher weniger. In diesem hat mich Thor positiv überrascht, der neben dem lustigen "Green Hornet" so ziemlich als einziger als unterhaltend durchgehen kann. Captain America und vor allem Green Lantern waren so blass wie ihre Darsteller.
Komödien versuchten dieses Jahr mehr versauter als lustiger zu sein. Schade das "Four Lions" nicht erwähnt wurde der einige echte Brüller hatte. Hangover 2, unterhaltend, aber im Vergleich zum ersten Teil ziemlich mager. Auch "Kill the Boss" und "Morning Glory" waren für mich kleine Highlights in diesem schwachen Jahr.
Lichtblicke waren ganz klar True Grit und The Kings Speech, welche aber zu keiner Zeit an z. B. Inception des letzten Jahres ran kamen. Das mit 127 hours und The fighter zwar gute aber auf keines Falls oscarwürdige Filme nominiert waren, unterstreicht dieses schwache Jahr nur.
generell geb ich dir da recht, allerdings wenn auch ein Remake war ich von True Grit sehr angetan, da Jeff Bridges John Wayne in nichts nachstand in der rolle des Marshall und Hailee Steinfeld die entdeckung des jahres 2011 für mich darstellt.
Komödien versuchten dieses Jahr mehr versauter als lustiger zu sein. Schade das "Four Lions"
Komödien versuchten dieses Jahr mehr versauter als lustiger zu sein. Schade das "Four Lions" nicht erwähnt wurde der einige echte Brüller hatte.
Ja, der ist spitze. Den hatte Kollege Beck aber schon im letztjährigen Jahresrückblick drin (wohl, weil er auf der Insel und auf Festivals schon zu sehen war), darum hab ich ihn hier außenvorgelassen. Es mussten aber ohnehin Filme rausfallen, da man eine Auswahl treffen muss, würde es sonst doch uferlos.
Sogar das erste Jahr bei dem ich sagen muss, es war kein Film dabei der mich wirklich zufrieden gestellt hat.
Schlimm fand ich vor allem die Superheldenflut, wobei die Besten erst nächstes Jahr ihren Auftritt haben. In "The Dark Knight Rises" bekommen wir die Fortsetzung zum Besten Superheldenfilm aller Zeiten, "Iron Man 3" verspricht viel Action mit einem genialen Robert Downey Jr., der dann in "The first Avengers" gleich nochmal den Glanzpunkt setzen wird. Über "Superman" und "The amazing Spiderman" halte ich nach den eher weniger guten Vorgängern eher weniger. In diesem hat mich Thor positiv überrascht, der neben dem lustigen "Green Hornet" so ziemlich als einziger als unterhaltend durchgehen kann. Captain America und vor allem Green Lantern waren so blass wie ihre Darsteller.
Komödien versuchten dieses Jahr mehr versauter als lustiger zu sein. Schade das "Four Lions" nicht erwähnt wurde der einige echte Brüller hatte. Hangover 2, unterhaltend, aber im Vergleich zum ersten Teil ziemlich mager. Auch "Kill the Boss" und "Morning Glory" waren für mich kleine Highlights in diesem schwachen Jahr.
Lichtblicke waren ganz klar True Grit und The Kings Speech, welche aber zu keiner Zeit an z. B. Inception des letzten Jahres ran kamen. Das mit 127 hours und The fighter zwar gute aber auf keines Falls oscarwürdige Filme nominiert waren, unterstreicht dieses schwache Jahr nur.
Es geht darum, ob ein Film im Kino performte oder nicht.