Das Kinojahr 2015 wirft einen gigantischen Schatten, während es die letzten Schritte auf seiner langen Reise tätigt. Wir nähern uns dem Ende und wollen uns entsprechend noch einmal erinnern, bevor wir in das nächste Jahr marschieren und uns auf das freuen, was uns die Filmindustrie beschert. Die großen Blockbuster. Die kleinen Perlen. Und der ganze Crap dazwischen.

All das ist unsere Welt, denn wir lieben Filme. Und daher wissen wir einfach, was eure Zeit wert ist und worum ihr einen großen Bogen machen solltet. Eure Lieblingsredakteure bei gamona präsentieren wie jedes Jahr ihre persönlichen Tops und Flops. Was war 2015 großartig und was gehörte in die Tonne? Und worauf dürft ihr euch 2016 freuen? Wer dem Geschmack der entsprechenden Autoren bisher Recht geben konnte, findet hier vielleicht noch den einen oder auch anderen Film, den er ganz dringend nachholen möchte...

Ressortleiter Gumpi

"Die Erkenntnis, dass wir in einem verdammt geilen Zeitalter für Kino-, Serien-, und Videospielliebhaber leben, ist überwältigend. Schon mein Leben lang war ich ein Kultist der medialen Unterhaltung in jeder seiner vielseitigen Formen. Bücher, TV-Serien, Musik, Filme und Games sind mein Laster, mein Hobby und mein Beruf. Und mittlerweile gibt es davon genügend hochwertige Vertreter, dass man Zeit seines Lebens niemals dazu kommen wird, alle zu konsumieren. Das ist zwar tragisch, aber auch irgendwie wundervoll, denn gibt es etwas schöneres als die Gewissheit, dass man dieser Leidenschaft bis in die Jagdgründe frönen darf und kann?!". - Gumpis magischster Kinomoment 2016.

Platz 5 - Kingsman: The Secret Service

Oft liebt man ein Videospiel, einen Comic, ein Buch oder ein ähnliches Medium und ist dann von der Verfilmung maßlos enttäuscht. In seltenen Fällen ist es aber genau anders herum. Da ist die Vorlage eher so "mäh" und der Film zum Original ist dafür ein kleines Kunstwerk. Ich möchte "Kingsman: The Secret Service" nicht als filmisches Kunstwerk bezeichnen, aber er war unfassbar unterhaltend und überraschend gut gemacht.

Jahresrückblick: Kino - Die Tops und Flops des Jahres 2015 - Die Redaktion blickt zurück

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Ressortleiter Gumpi ohne Makeup...
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Platz 4 - John Wick

Ein Film, von dem niemand viel erwartet hat und der dennoch einschlug wie eine Bombe. Keanu Reeves spielt einen Auftragskiller, der nicht unbesiegbar ist und in dessen Lebenslauf nicht ein Kontrabeispiel zu nennen wäre. Nein. Er ist einfach nur gut. Verdammt gut. Und das wurde selten besser umgesetzt, als in diesem Thriller von David Leitch und Chad Stahelski. Clevere Action mit Augenzwinkern. Prachtvoll.

Platz 3 - Mad Max: Fury Road

Manchmal braucht es gar nicht mehr, als zwei Stunden mitreißende Hirn-aus-Action. Und genau das bekommt man in George Millers Sci-Fi-Actionblockbuster "Mad Max: Fury Road". fast durchgehende, brachiale Action, die die Augen glitzern lässt, aber das Hirn im Ruhemodus operieren. Anspruchsvoll mag definitiv anders sein, aber besser unterhalten fühlte man sich selten.

Platz 2 - Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht

Lange mussten wir zittern und haben schon befürchtet, Episode VII wird ein kompletter Reinfall. Stattdessen gelingt J.J. Abrams der Spagat zwischen dem Feeling der Original-Trilogie und den Anpassungen, die man für das heutige Publikum schon mal vornehmen muss. "Das Erwachen der Macht" schließt (fast) perfekt an Episode IV bis VI an und belebt das kränkliche Franchise wieder zur vollen Vita und Pracht. Die nächsten hundert Jahre Star Wars dürfen kommen.

Platz 1 - Alles steht Kopf

Dieser Film ist einfach nur ein kleines Meisterwerk. Lustig und traurig zugleich, aber ohne dem Zuschauer Gefühle aufzuzwingen. Alles passiert einfach und wirkt so wunderbar natürlich in seiner Unnatürlichkeit, dass es das Herz erwärmt. Clever durchdacht, mit einer komplexen Metaebene und der perfekte Beweis, dass es immer noch Filme gibt, die zum einem pädagogisch wertvoll für unseren nachwuchs sind und auf der anderen Seite auch die Eltern bestens unterhalten kann. großartiges Kino von Pixar.

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Gumpis Lieblingsfilm 2016: "Alles steht Kopf".
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Aufreger des Jahres

Es gibt sie in jedem Beruf und in allen Klassen. Wichtigtuer, Besserwisser, arrogante Männchen, die nichts anderes haben, als das bisschen Stolz auf die paar Fähigkeiten, die sie sich in den Jahrzehnten ihrer Existenz angesammelt haben. Und dennoch machen sie täglich ein Fass auf, dass der Inhalt stets zum Himmel stinkt. "Kollegen" in der Branche, die über ihre Mitbewerber lästern, dass man in bester Klaus-Kinski-Manier die Lästerzungen schmoren lassen möchte. Sie beleidigen, sie denunzieren, sie sind sich zu gut, PR-Mitarbeitern ihre Meinung vor Ablauf des Embargos zu verraten und sie tragen die Nase so hoch im Wind, dass sie ihren eigenen Mist nicht mehr riechen können. Ja, dass ist jedes Jahr ein Aufreger.

Auf diesen Film freut sich Gumpi 2016 am meisten

Tja, was soll ich sagen? Fanboy bleibt Fanboy. und so freue ich mich 2016 am meisten auf "One Piece Film: Gold", den 13. One-Piece-Film. Und die Hoffnung ist groß, dass dieser genauso gut wird, wie seiner Zeit "One Piece: Strong World" oder zumindest so gut wie "One Piece Film Z". Aber bitte kein Lückenfüller, keine Neuerzählung bekannter Geschichten oder eine zweistündige Füllerfolge...

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