2011 war das Jahr der Fortsetzungen und Comic-Verfilmungen: Harry Potter verzauberte zum letzten Mal seine Fans, Twilight zum vorletzten Mal, Sherlock Holmes und Tim und Struppi bereisten die Welt, und Tom Cruise kletterte mit seinen 49 Jahren auf den höchsten Wolkenkratzer der Welt. Kaum ein Blockbuster, der nicht in drei Dimensionen über die Leinwände läuft - dennoch ist eine leichte 3-D-Müdigkeit beim Publikum bereits festzustellen.

Was waren die wahren Film-Highlights 2011? Und was die geheimen Perlen? Was nervte 2011 am meisten und worauf freuen wir uns im nächsten Jahr? Unsere Kino-Redakteure blicken zurück auf ihre persönlichen Tops und Flops 2011.

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Peters Top 5 für 2011

Platz 5: Der Gott des Gemetzels

Ich konnte mich nicht entscheiden, weswegen ich das Los zwischen “Der Gott des Gemetzels”, “Krieg der Götter”, “Tucker & Dale vs. Evil“ und „Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod“ entscheiden ließ. Roman Polanskis Adaption des erfolgreichen Stücks hat den Sieg davongetragen. Ein paar der gamona-Kollegen hat er nicht gefallen, ich finde ihn jedoch großartig. Pointiertes, bissiges, satirisches Schauspielkino mit einem umwerfenden Ensemble. Ein intelligenter Film.

Jahresrückblick 2011

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Peters Film des Jahres: Melancholia.
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Platz 4: The Guard

Dies ist ein irischer Krimi, der wie ein Western daherkommt, mit einem Brendan Gleeson, der so verdammt irisch nuschelt, dass nicht mal andere Iren ihn verstehen. Und ausgerechnet dieser Polizist muss mit einem schwarzen FBI-Agenten zusammenarbeiten, um Drogenschmugglern das Handwerk zu legen. Das ist so bitterböse schwarzhumorig und so verdammt komisch, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit im Flug vergeht. Aber: Nur das englische Original punktet, die Synchro kann das Sprachproblem nicht ins Deutsche übertragen.

Platz 3: Die Haut, in der ich wohne

Pedro Almodovar ist einer der Großen, aber dass ausgerechnet er einen der verstörendsten Filme der letzten Jahrzehnte abliefert, hätte ich nicht erwartet. „Die Haut, in der ich wohne“ dreht irgendwann alles auf den Kopf, was man bis dahin für (annähernd) normales Erzählkino gehalten hat. Am besten weiß man nichts über diesen Film, wenn man ihn sich ansieht. Damit der Mindfuck noch stärker reinhaut!

Platz 2: X-Men – Erste Entscheidung

Ich hatte lange Zeit Bedenken, ob der Film was taugen würde. Aber: Ich liebe ihn, so sehr wie ich zuvor „X2“ geliebt habe. Ein ausgesprochen komplex gestalteter Superheldenfilm mit James-Bond-Flair, schöner erzählerischer Struktur und einem großartigen Ensemble, allen voran Michael Fassbender, den ich als Schauspieler zuvor für recht farblos hielt.

Platz 1: Melancholia

Anrührend schön, schwermütig wie eine Oper, von Bildern getragen, die sich ins Kleinhirn einbrennen. Der Lars-von-Trier-Film für alle, die Lars-von-Trier-Filme nicht mögen. Ein Film, der das Ende der Welt zelebriert und es als etwas wunderbar Anmutiges gestaltet. Das ist großes Kino.

Aufreger des Jahres

Eigentlich ist es kein Aufreger, aber die hiesige Amateurfilmszene (okay, seien wir nett: die Szene der semiprofessionellen Filmer) ist immer wieder zum Schreien komisch. Darum find ich sie wohl auch einigermaßen faszinierend. Seien es ein Pseudo-Sequel zu „Showgirls“, ein deutscher „Robin Hood“ in 3-D, dem während des Drehs einige Schauspieler abgesprungen sind, weswegen man die Figuren „transformierte“, oder ein Mafia-Film, der seit Jahr und Tag mit Starbesetzung angekündigt wird, aber abseits des vorhandenen Drehbuchs wohl nur ein Luftschloss bleiben wird. Das Tollste an den Filmemachern ist aber, dass sie immer hurtig zur Stelle sind, um im Internet gegen all die bösen Menschen und Naysayer ins Feld zu ziehen, die ihnen Talent absprechen. Das ist in der Regel unterhaltsamer als die Filme selbst.

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Wie schon im letzten Jahr ganz oben in unseren Most-Wanted-Listen: Der Hobbit.
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Magischer Kinomoment 2011

Als der Planet Melancholia im gleichnamigen Film die Erde trifft und vernichtet, da war das im Kino körperlich spürbar. Gleisendes Licht von der Leinwand und ein so wuchtig aufgedrehter Bass, dass der Boden vibrierte.

Auf diesen Film freue ich mich 2012 am meisten:Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“. Auf den Film freuen sich vermutlich viele. Ich freue mich drauf, aber nicht, weil ich den Roman besonders lieben würde (habe ich in der Schule mal gelesen, riss mich nicht vom Hocker), sondern weil Peter Jackson uns wieder nach Mittelerde entführt. Ich habe tolle Erinnerungen an zahlreiche Kino-Besuche der „Herr der Ringe“-Trilogie, in einer Zeit, als vieles turbulent war, als nicht alles immer aufwärts ging, aber in der diese Filme – und die Besuche mit einem lieben Menschen – einen willkommenen Fixpunkt darstellten.

Kim mag Popcorn

Platz 5: Melancholia

Noch nie war der Weltuntergang so künstlerisch und einfühlsam wie bei Lars von Triers Werk. Unfassbar schöne Bilder, als würde man einen Bildband der begabtesten Künstler unseres Jahrhunderts durchblättern, vertont mit nachdenklichen und intelligenten Dialogen wie Poesie. Tragisch bis in die tiefsten Winkel des Menschseins. Eine verfilmte Depression zum Mitleiden und Mitfühlen.

Platz 4: Sherlock Holmes 2

Egal ob als Zigeuner, Bettler oder Frau – Robert Downey Jr. macht als Sherlock Holmes in jeder Verkleidung eine gute Figur. Leider schwächer als der erste Teil, dennoch eine sehr gut inszenierte Fortsetzung des modernen Londoner Detektives in der Guy-Ritchie-Fassung mit der markanten Kameraführung und Technik sowie fabelhaften Schauspielern (u.a. auch Jude Law als Dr. Watson).

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Kim steht auf Popcorn-Kino.
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Platz 3 : Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2

Auch nicht der Film des Jahres, aber dennoch gebührt der Harry-Potter-Reihe an dieser Stelle meine Ehrerbietung. Wenn es eine Saga über acht Teile und ganze zehn Jahre schafft, seine Besucher so an sich zu binden und zu ausverkauften Mitternachtspremieren ins Kino zu locken, hat sie einen Platz in dieser Liste verdient. Der letzte Film mit dem großen Kampfspektakel war auf jeden Fall ein würdiger Abschluss. Nun muss sich Warner Bros. allerdings etwas Neues einfallen lassen…

Platz 2: Mission Impossible – Phantom Protokoll

Unter den Actionfilmen diesen Jahres eindeutig der König. Wenn ein 49-jähriger Hollywoodstar noch so durchtrainiert durchs Bild springt und er (angeblich) alle seine Stunts selbst dreht, gehört ihm einfach die Actionkrone aufgesetzt. Großangelegte Explosionen, adrenalinreiche Szenen rund um die Welt und eine kreative Vielfalt von Spionagespielzeug, da leckt sich selbst Bond die Finger nach. Da ich kein absoluter Actionfanatiker bin: nur Platz zwei.

Platz 1: Captain America und Thor

2011 war leider nicht das Jahr der großen Blockbuster. Aber es ist unverkennbar das Jahr der Superhelden-Filme. Allein in den letzten Monaten gab es gleich mehrere Marvel- und DC-Verfilmungen, darunter Captain America, Thor, X-Men: Erste Entscheidung und Green Lantern. Vor allem die Ideen und der Humor der beiden „The Avengers-Vorbereiter“ waren dabei herausstechend. Und gerade Bösewichte wie Loki sind interessant: Nicht irrational böse und machtbesessen, sondern mit Hintergrundgeschichte. Kein preisgekröntes Kino, aber für mich Spaßfaktor pur!

Aufreger des Jahres

1. Die Cinestar-Geschenkkarte, die laut Kleingedrucktem aber nur für 2D-Filme gilt. Einen 3D-Zuschlag bar nachzuzahlen ist „unzulässig und nicht kombinierbar“. Das funktioniert natürlich super in Zeiten, in denen 2D-Filme nur noch in „auserwählten Kinos“ gezeigt werden und alles andere fast nur mit 3D-Brille läuft. Da dauert es dann schon einmal mehrere Monate, bis man sein Geburtstagsgeschenk einlösen kann.

2. Bei der Harry-Potter-Mitternachtspremiere (HP 7.1 und 7.2) saß neben uns eine Großfamilie, deren Mitglieder sich nicht nur andauernd gegenseitig mit Popcorn bewarfen und dabei auch andere Kinobesucher trafen, sondern auch aufgrund der 2 Liter Becher Cola ständig auf die Toilette rennen mussten. „‘Tschuldigung, oooh, Entschuldigung! Ist das Ihr Fuß? Ach, schon wieder? Ist ja auch so dunkel hier.“ – „Gehen Sie doch bitte einfach weiter und von meinem Fuß runter, anstatt sich minutenlang zu entschuldigen… In der Zeit sind schon mehrere Leute auf der Leinwand gestorben.“ – Meine Füße beinahe auch…

3. Wieder einmal kann man sich über schlechte 3D-Konvertierungen ärgern, die scheinbar keinen weiteren nutzen haben, als den Besuchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Denn die wenigsten Filme werden bisweilen in 3D gedreht, sondern nur nachbearbeitet – und selbst bei vielen „echten“ 3D-Abenteuern wie „Fluch der Karibik 4“ und „Die drei Musketiere“ ist es eine mehr als unnötige Spielerei, wenn beispielsweise Captain Barbossa zum x-ten Mal das Schwert durch den Saal schwingt.

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2011 war nicht nur für Kim das Jahr der Comic-Verfilmungen.
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Magischer Kinomoment 2011

Es war nahezu magisch, als ein Kinoredakteur vor der „Breaking Dawn“-Premiere draußen laut in die Runde rief: „Ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis der Werwolf blank zieht.“ und der ganze Kinosaal daraufhin lauthals loslachte, als Jacob es direkt zu Beginn der ersten Szene tat. Ab diesem Zeitpunkt war selbst ich bei „Breaking Dawn“ mit Spaß dabei, denn in einer regulären Kinovorstellung hätte man hingegen sicherlich viele schmachtende Seufzer gehört.

Vorfreude

Grund zur Freude gibt es nächstes Jahr wegen einigen Leckerbissen: Neben „Dark Knight Rises“, „Der (langersehnte) Hobbit“ und Pixars „Brave“ kommen endlich die „Avengers“ ins Kino. Das wird hoffentlich DAS Superhelden- und Actionfeuerwerk des Jahrzehnts! Wenn der Playboy Tony Stark auf den Donnergott Thor, den patriotischen Gentleman Steve Rogers und den cholerischen Hulk trifft – und alle zusammen gegen Loki und seine Schergen kämpfen - muss das einfach ein riesen Spaß werden. Der Trailer verspricht es zumindest.

Rajko knows best

Platz 5: Ohne Limit

Unglaublich spannender, mitreißender und konsequenter Drogenthriller, der mit seinem Publikum ein fast schon perfides ästhetisches Spiel um Wahrnehmung und Positionierung spielt. NZT für alle!

Platz 4: My Soul to Take

Wes Craven konnte mit „Scream 4“ dieses Jahr zwar nicht mehr an alte Glanzleistungen anknüpfen, überraschte mich aber mit dieser missverstandenen Coming-of-Age-Geschichte, die vor Irrsinn und großartiger Absurdität nur so strotzt. Ein Abgesang aufs eigene Werk und vielleicht der vergnüglichste Film des Jahres.

Platz 3: Wer ist Hanna?

Ein Film, der in keine Schublade passt. Konsequent folgt Joe Wright seiner jugendlichen Profikillerin über den halben Kontinent und reichert ihren märchenhaften Erfahrungstrip mit wunderbar originellen Regieeinfällen an. Und Cate Blanchett als böser Hexe!

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Rajko mit Alan "Severus Snape" Rickman - behauptet er zumindest... Eigentlich ist es sein Doppelgänger.
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Platz 2: The Innkeepers

Mit der Geisterhauskomödie „The Innkeepers“ lehrte der aktuell interessanteste Horror-Auteur Ti West dem diesjährigen Publikum des Fantasy Filmfests das Gruseln und Kichern im Dauertakt – klug verschleiernd, dass sein Film dabei auch ein Essay über die Spielarten des Genres ist. Meisterhaft.

Platz 1: The Tree of Life

Die ganz großen Fragen in ganz großen Bildern. Terrence Malicks kosmischer Rundumschlag, von manchen als banaler Esoterikquatsch verhöhnt, von anderen als Filmereignis des Jahres gefeiert. Ich jedenfalls hatte 2011 kein intensiveres Kinoerlebnis und habe mich bereitwillig von Malicks Assoziationsfluss treiben lassen.

Aufreger des Jahres

Sexkomödien vom Fließband. Besonders unerträglich dann, wenn es scheinbar aufgeklärt frivol zugehen darf (freies Poppen ohne Bindung), nur um dann doch konservativ bezwungen zu werden (Loblied auf Monogamie). Hinter „Freundschaft Plus“, „Love and Other Drugs“ und „Freunde mit gewissen Vorzügen“ – dreimal die exakt gleiche abgeschmackte Soße – steckt doch nichts anderes als die verklemmte Prüderiemoral des 50er-Jahre-Sittenfilms. Pfui bäh.

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Rajko und seine DVD-Sammlung in Real 3D.
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Magischer Kinomoment 2011

Die gefühlten zwei Stunden, in denen Tom Cruise am Burj Khalifa hoch- und runterkrabbelt, sich munter durch die Gegend schwingt und schließlich nur noch mit einer Hand am Glas klebt, waren für mich die schweißtreibendsten und unfassbarsten Kinominuten 2011. Ein sensationell inszenierter Alptraum für jeden Akrophobiker, den man am liebsten mit Applaus honorieren würde – wenn man „Mission: Impossible 4“ nicht gerade mit stocksteifen Kritikern in einer Pressevorführung schauen muss.

Vorfreude

Das Kinojahr 2012 verspricht eines der absolut besten zu werden. Kaum mehr messbare Vorfreude auf gleich zwei Filme von Tim Burton („Dark Shadows“ & „Frankenweenie“), neues Material von David Cronenberg („Cosmopolis“) und Wong Kar-Wai („The Grandmasters“), auf Bond natürlich sowieso, ein Wiedersehen mit Spider-Man, den Avengers und Expendables, Ridley Scotts Vielleicht-Verunstaltung seines Meisterwerks „Alien“ und ganz besonders auf Terrence Malicks „The Burial“. Am Ende des Jahres könnte mit dem kleinen Hobbit der mögliche Höhepunkt anstehen, aber da behalte ich mir erst einmal eine natürliche Skepsis vor.

Tims Lieblingsfilme 2011

5. Blue Valentine

Ein sehr reifes Stück Kino vom Werden und Vergehen einer Liebe, ergreifend authentisch gespielt von Michelle Williams und Ryan Gosling. Hautnah, traurig, ehrlich, großes Drama ohne Melodramatik.

4. In einer besseren Welt

Susanne Bier hat eine wagemutige Versuchsanordnung entworfen über das Böse, das jedem von uns innewohnt, und den Umgang damit. Dank der individuell ausgestalteten Figuren ist das Ganze dabei nicht philosophisch-abstrakt geraten, sondern schlicht packend.

3. Tyrannosaur

Zwei zerbrochene Charaktere, er gewalttätig und dumpf, sie gläubig und leidend und doch zu einer Tat fähig, die seine Ausbrüche an Grausamkeit mühelos in den Schatten stellt. Scheinbar. Wie auch immer – mit diesen beiden soll man sympathisieren, ihnen durch einen ganzen Film folgen? Regisseur Paddy Considine macht das Unmögliche möglich, mit tatkräftiger Mithilfe seiner grandiosen Hauptdarsteller Olivia Colman und Peter Mullan.

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Intelligentes Blockbuster-Kino: X-Men: Erste Entscheidung.
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2. Hell

Endzeithorror aus Deutschland, nicht groß erdacht, aber ganz groß umgesetzt. Eine Fingerübung aus grellstem Licht und tiefsten Schatten – das Miteinander von Schock und Spannung funktioniert im Kino selten so gut wie hier.

1. X-Men: Erste Entscheidung

Manche alten Binsenweisheiten sind eben doch wahr: Die „X-Men“ im Kino, das ist perfekt inszeniertes, spannungsreiches Popcorn-Kino mit moralischem Anspruch. Ist halt einfach so.

Aufreger des Jahres:

Sequels, Prequels, Romanverfilmungen, Verfilmungen von Roman-Fortsetzungen, Fortsetzungen von Romanverfilmungen. Ganz unabhängig von der Qualität der einzelnen Filme (genau: „X-Men“!) – die Mutlosigkeit, die in Hollywood um sich greift und die Angst davor, Stoffe, nur fürs Kino zu entwickeln, bleiben ein fortgesetztes Ärgernis. Und Kritiker, die in einem zu 10% gefüllten Kinosaal auf ihren „Stammplatz“ bestehen, weil eins weiter links das Werk nicht mit denselben Maßstäben begutachtet werden kann wie sonst.

Jahresrückblick 2011

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Hat nicht die rosarote Brille auf: gamona-Neuzugang Tim Slagman.
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Magischer Kinomoment 2011:

Die Tänzer gleiten in einer Reihe dahin, an einem Vorhang entlang, der weiter und immer weiter zu werden scheint und langsam, zart, fast ätherisch in den Zuschauerraum greift. Wie in Wenders‘ „Pina“ kann 3D aussehen, wenn man’s richtig macht.

Vorfreude:

Um mir schon wieder zu widersprechen – ein Prequel und eine Romanverfilmung: „Prometheus“, die Vorgeschichte zu „Alien“ (Ridley wird’s schon richten) und, wenn’s rechtzeitig fertig wird, das Zombie-Epos „World War Z“ (Brad Pitt wird’s schon, äh… mal gucken).

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