Wird Robert Downey Jr. nun weiterhin als Iron Man in Solofilmen auftreten oder nicht? Die Antwort lautet mal so, mal so. Nun teilte Marvel Studios' Präsident Kevin Feige in einem Interview mit cosmicbooknews mit, dass Downey Jr. Marvel treu bleiben wolle, und von daher Iron Man 4 durchaus möglich wäre.

Erst vor kurzem sorgte der frischgebackene Papa Robert Downey Jr. in Bezug auf ein weiteres Sequel selbst für Verwirrung. In der Talkshow von Ellen DeGeneres teilte er erst mit, dass es ein Sequel geben wird, denn sie wären bereits in Gesprächen, nur um dann Stunden später bei David Letterman in der Late Show seine Aussage wieder zu revidieren. "Es gibt keine Pläne für Iron Man 4", so Downey Jr. "Es gibt kein Drehbuch für Iron Man 4, aber sie haben einen Plan, und ich denke, sie werden ihn ankündigen. Weißt du, Marvel hält sich diesbezüglich ziemlich bedeckt."

Vielleicht hat auch nur seine Aussage zurückgezogen, weil ihn Marvel direkt nach der Ellen DeGeneres Show einen Rüffel verpasst hat? Denn bekanntlich betreibt Marvel eine sehr strenge Geheimhaltungspolitik, was eigene Projekte betrifft.

Fest steht bislang laut Marvel Studios' Präsident Kevin Feige nur, dass Robert Downey Jr. als Tony Stark / Iron Man einen Auftritt in noch mindestens drei Filmen haben wird. The Avengers: Age of Ultron, Captain America: Civil War und in einem oder in beiden The Avengers: Infnity War Streifen.

Für weitere Filme ist sein bestehender Vertrag mit Marvel auch gar nicht ausgelegt. Das bedeutet natürlich, dass Marvel einen neuen Vertrag aushandeln müsste, wollte man Downey Jr. auch weiterhin als Iron Man an Bord haben. Für Downey Jr. selbst steht entgegen früherer Aussagen jedenfalls fest, dass er Marvel treu bleiben und auch weiterhin, wenn möglich, Iron Man spielen werde. So teilte Feige auf Nachfrage mit, dass es dazu auch weiterhin Möglichkeiten gebe, sollte es auch nach 2019 noch Filme im Marvel Cinematic Universe geben. Bekanntlich markiert 2019 den derzeitigen Endpunkt von Marvels Phase 3 mit dem letzten der beiden Infinity War Filmen. Ob es danach noch weitere Phasen oder Filme an sich geben wird, ist noch nicht bekannt.

Eine Sache, die Marvel unter Umständen zögern lassen könnte, wäre die finanzielle Frage, denn Marvels Verträge folgen nicht nur strammen, fast schon altmodischen Studio-Konventionen, sie sind auch nicht besonders lukrativ, jedenfalls nicht, wenn man ein großer Star ist. Das ist mit ein Grund, warum Marvel sich meist eher unbekannte Darsteller sucht. Und für Captain America: Civil War soll Downey Jr. bereits 40 Millionen Dollar plus Umsatzbeteiligung erhalten - eine astronomische Summe.