Vom ersten “Iron Man”-Film erwartete sich kaum jemand große Taten, so dass die satte Portion Unterhaltung, die da auf das Publikum losgelassen wurde, als erfreuliche Überraschung gelten durfte. Ok, man fühlte sich bisweilen wie in einer ziemlich teuren Pilotfolge einer ziemlich teuren Fernsehserie, doch trotzdem war das ein runder Blockbuster, den nicht einmal das angetackerte Ende mit Samuel L. Jackson als Nick Fury aus der Bahn werfen konnte.
Bei Teil 2 nun stehen die Vorzeichen allerdings anders, denn inzwischen gilt der fliegende Blechbube als Event-Knaller, die Sommersaison soll würdig eröffnet werden und Robert Downey Jr. darf das erste Mal in seiner Karriere gleißenden A-Status genießen. Ohne Frage wird „Iron Man 2“ einer der größten Filme dieses Jahres, doch die letztendliche Dollar-Zahl hängt ganz entscheidend an den Wochen nach der Marketing-Offensive. Steht hinter dem Hype erneut ein guter Film...oder ist Tony Stark diesmal einfach nur ein übergeschnappter Psychopath in einer aufgepimpten „Transformers“-Rüstung?
„Iron Man 2“ kämpft an zu vielen Fronten und verpasst dem großen Spektakel einen verlaberten Dämpfer. Ein enttäuschender Start in die Sommersaison.FazitDass „Iron Man 2“ eine Schieflage Richtung Option 2 einnehmen könnte, wird bereits am Anfang klar, als statt einem großen Knall erstmal 20 Minuten lang geredet wird. Eine ganze Reihe Personen, die allesamt gewichtige Rollen in dem Film spielen wollen, dürfen sich zu Wort melden und erzeugen das Gefühl einer weiteren Pilotfolge. Ist die Etablierung einer Figurenkonstellation nicht eigentlich Aufgabe von Teil 1, um dann bei Teil 2 sattes Vollgas geben zu können?
"Iron Man 2" könnte eigentlich auch "Die Robert Downey Jr. Show" heißen.Aber nein, von brennendem Gummi kann zunächst einmal keine Rede sein. Tony Stark schmerzt sein Iron Man-Anzug, ein fieser Senator (Garry Shandling) möchte eben jenen Anzug einkassieren, Ivan Vanko (Mickey Rourke) schwört Rache für seinen toten Vater, Justin Hammer (Sam Rockwell) will Stark eins auswischen und macht deswegen gemeinsame Sache mit Vanko, Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) ist genervt, die neue Assistentin (Scarlett Johansson) tut nur so als ob und Jim Rhodes (Don Cheadle) kann vor lauter Sorgenfalten nicht mehr geradeaus sehen.
Man braucht schon einigen Atem, um all diese Personen erstmal einzusortieren, und wird dann zum Glück mit einer echt steilen Actionszene beim Grand Prix in Monaco aus den Grübeleien gerissen. Der erste große Auftritt von Vanko, bzw. Whiplash, der mit seinen Strompeitschen heranrasende Rennautos wie Butter zerteilt, knallt einem eines Sommersblockbusters würdig um die Ohren...und rüstet gleichzeitig für einen schier endlosen Mittelteil, der genau da weitermacht, wo der verplapperte Einstieg begonnen hat.
Dieses Mal gibt's tatkräftige Unterstützung durch Kumpel "War Machine".Wenn man schon all diese Figuren einführt, müssen sie natürlich auch etwas zu tun bekommen. Die aufgetischten Konflikte werden also nach und nach weitergesponnen, wobei allerdings schon bald auffällt, dass eine klare rote Linie kaum erkennbar ist. Häppchenweise und stets bis zu dem Punkt, wo es interessant zu werden droht, hoppelt man den Schinken von einem Plot vorwärts, was schließlich in a) einem weiteren Teaserauftritt von Nick Fury alias Samuel L. Jackson und b) einer längeren Blechbüchsen-Rangelei zwischen Stark und Rhodes kulminiert.
Iron Man 2 - Clip: Tony Stark is back2 weitere Videos
Regie: Jon FavreauGenre:ComicverfilmungFilmstart: Spieldauer: 125 minDarsteller:Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Sam Rockwell, Mickey Rourke, Don Cheadle, Gwyneth Paltrow, Robert Downey Jr. ... mehr
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Fazit:6-7/10
Alleine schon die Ausarbeitung der Characktere ist grässlich gemacht worden.
Er hätte ruhig eine halbe stunde länger sein dürfen, um alle charaktere zu entwickeln, aber dann hätten sich bestimmt wieder alle darüber aufgeregt, dass der film so lang ist. man kann es halt nicht jedem recht machen.
Inhalt? gnahahahaha fehlt nur noch das du jetzt mit Niveau kommst bei solch einem Popcorn-Film
Die Kritik von Iron Man 2 sind sehr gewachsen. Was ich interessant finde ist.
Ich bin persönlich finde, wer auf Dialoge und Inhalt steht ist mit Iron Man2 bestens bedient. er knüpft da an, wo der zweite Teil aufhört. Als ich ihn gesehen habe, fühlte ich mich gleich so gut aufgehoben wie im ersten Teil. Klar könnte mehr CGI Effekte und Action in ein Film geben. Aber dann Martin, würdest du das exakt als ein Negativ Punkt setzen.
Ich liebe diese Seite, so viele Schnacker und Blehhälse hab ich noch nie gesehen, wie Bild setzt ihr euren Kurs fort und habt Erfolg. Weil die Masse auf Casual steht, da paßt du extrem gut rein Martin^^
Kommt drauf an, in welchem Unter-Univerasum (ja, die gibt's auch bei Marvel) du dich aufhältst. Fury ist bei den Ultimativen (Relaunch des Mervelversums vor wenigen Jahren) tatsächlich schwarz - und kommt so wesentlich cooler rüber als das originale Weißbrot. Andererseits wurde bei den Ultimativen viel anders gemacht - so ist glaub ich ein Comic-Tod dort auch endgültig.
Zum Thema: ich fand ihn spaßig:-)
Ich bin zwar kein Typ der auf unlogische Sachen achtet aber als Tony da so in seinem Haus saß und aufeinmal urplötzlich die Botschaft von seinem Vater bekommt (die er die ganzen Jahre nicht bemerkt hat) und dann genau wusste was er auszublenden hatte bei der Designstadt und genau wusste was er einblenden muss und dann lauter Kugeln um ihn herum waren und er urplötzlich wusste wie man ein neues Metall herstellt und dann auch urplötzlich alle Materialen (im Haus) hatte und es so mal eben herstellen konnte ist mir der ein oder andere /facepalm rausgerutscht
Ich bin zwar kein Typ der auf unlogische Sachen achtet aber als Tony da so in seinem Haus saß und aufeinmal urplötzlich die Botschaft von seinem Vater bekommt (die er die ganzen Jahre nicht bemerkt hat) und dann genau wusste was er auszublenden hatte bei der Designstadt und genau wusste was er einblenden muss und dann lauter Kugeln um ihn herum waren und er urplötzlich wusste wie man ein neues Metall herstellt und dann auch urplötzlich alle Materialen (im Haus) hatte und es so mal eben herstellen konnte ist mir der ein oder andere /facepalm rausgerutscht
Die einzige Kritik, die ich habe is Samuel L Jackson als Nick Fury, gefällt mir irgendwie gar nicht (Sorry wenn das jetzt rassistisch klingt, aber Fury war eben kein Schwarzer :P)
Und auf jeden Fall bis zum Ende sitzen bleiben, da kommt noch ne Szene :D (ich sag nur Thor^^)
Ich werd ihn mir wohl nächste Woche anschaun, freu mich (trotz der hier schlechten Kritik) schon darauf.
Mehr Bumm mehr Wumm, aber irgendwie dumm.
Was Ironman (den Film) so gut gemacht hat ist der Charakter von Tony Stark, der sich zwar als Parodie auf seine paranoiden Superheldenkollegen übetrieben frenetisch feiern lässt, aber eben darin sehr viel menschlicher und nachvollziehbarer wird als etwa ein 17 jähriger Widwicky, der seinen persönlichen freundlichen Außerirdischen mit der Gabe sich in jedes beliebige coole Flitzerchen verwandeln zu können anschreit, er solle ihn in Ruhe lassen (wtf!?!).
Und zuviel Blabla und zu wenig Kawumm sind da doch irgendwie noch keine Kriterien, an denen sich die Klasse eines Filmes messen lässt, sondern bestenfalls die Erwartungshaltung des Sehers. Die Actionsszenen in Ironman empfand ich zwar als gut, aber getragen hat den Film Tony Stark und nicht Ironman.
Wenn das BlaBla belanglos, die Handlung lahm und der Charakter unnachvollziehbar wird, dann sieht die Sache schon anders aus. Ironman ist für Robert Downey junior, wie Fluch der Karibik für Johnny Depp. Beide stehen und fallen mit diesen Darstellern und unter diesem Aspekt ist das einzige was mir bei Ironman 2 Sorgen macht, der zu große Pulk an anderen Stars.
@Aires: Das wird dich jetzt wahrscheinlich desorientieren, aber der letzte Satz gilt auch hier.
@Preview cancelled: Downey Jr. wird Stand "Iron Man 2" als A-Star geführt. Zuvor war er das nicht. Du hast das wohl ein bisschen falsch verstanden, oder?
Was kein brennendes Gummi,sondern Dialoge?
Dialoge??
In der heutigen Zeit???
Wo kommen die den her?
Klarer Abzug (Haha,Dialoge = Kommunikation = Freaks)
(alternativ: Nerd, für die anderen)
Robert D´s Karriere-Höhepunkt nennt,hat sich meiner Meinung nach als Kritiker schon disqualifiziert..
Und nun ließt man Kritiken die zu wenig Action bemängeln und das der Film mit Teil 2 nicht in ein Actionspektakel alla Transformers 2 transformiert wurde... ^.^
Ich verstehe auch nicht, wieso nicht Ming der Bösewicht ist. Soweit meine Erinnerung mich nicht trügt, war der damals in der Zeichentrickserie in meiner Kindheit omnipräsent gewesen.
Aber danke für die schöne Kritik, da warte ich lieber auf die Blu-Ray.