Auf der CinemaCon verriet Regisseur Chrisopher Nolan, dass er Interstellar weniger dunkel inszeniert und stattdessen auf einen Dokumentarstil zurückgegriffen habe.

Interstellar - Regisseur Christopher Nolan hat Interstellar wie einen Dokumentarfilm inszeniert

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In Christopher Nolans Interstellar wird es um Reisen durch Wurmlöcher gehen
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Interstellar ist Christopher Nolans neuestes Filmprojekt, und schon jetzt können es seine Fans kaum erwarten, erste Bilder zu sehen. Doch Nolan ist verhältnismässig schweigsam, was Fragen zu Interstellar angeht. Das war auch nach der Präsentation From Passion to the Big Screen: The Work of Christopher Nolan während der CinemaCon so. Dennoch konnte man einige wenige Informationen erhalten, die das Projekt nur umso interessanter machen.

Bislang wusste man nur, dass es in Nolans Interstellar um Reisen durch Wurmlöcher gehen soll, die es theoretisch ermöglichen, weite Distanzen in kürzester Zeit zu überbrücken, die man sonst niemals schaffen würde. Doch weiter wollte sich Nolan nicht dazu äußern. Dennoch sollte die Tatsache, dass Kip Thorne, ein bekannter Wissenschaftler der theoretischen Physik, einer der ausführenden Produzenten ist, hellhörig machen. Denn Thorne hat in seinem bekannten Werk Gekrümmter Raum und verbogene Zeit. Einsteins Vermächtnis über die Möglichkeit der Zeitreisen durch Wurmlöcher untersucht.

Auch begründete Nolan den Cast von Matthew McConaughey damit, dass er einen Durchschnittstypen haben wollte, mit dem man sich als Publikum identifizieren kann. Es sei vor allem McConaugheys Darbietung in Jeff Nichols Mud - Kein Ausweg, die ihn davon überzeugte, McConaughey zu engagieren.

Nolan habe den Film "wie eine Dokumentation" inszeniert, und wolle damit zurück zum "Goldenen Zeitalter der Blockbuster", als diese familienfreundlichen Filme noch nicht so belächelt wurden, wie heutzutage. Dabei nannte er speziell Filme wie Star Wars, 2001: A Space Odyssey, Filme, mit denen er aufgewachsen sei. So wolle er mit Interstellar ein universales Erlebnis schaffen, das aufzeige, wo sich der Mensch befindet und wohin sein Weg ihn führen kann. Er hoffe, das Publikum mit Interstellar genauso zum Nachdenken zu bringen, wie ihn die Filme seiner Kindheit zum Nachdenken brachten. Zudem wies er darauf hin, dass Interstellar im Gegensatz zu seinen bisherigen Werken nicht so düster ausfallen werde.

Da Nolan auch ein großer Fan vom IMAX-Format ist, hat er auch hier wieder viele Szenen in diesem Format gedreht, wobei er erwähnte, dass er noch nie soviele Szene im IMAX-Format gedreht habe wie für Interstellar. Um dem Publikum ein immersives Erlebnis bieten zu können, habe das Team auch noch einen Ass im Ärmel, wobei es sich nicht um 3D handelt. Nolan sei immer noch kein Fan davon und habe auch noch kein Projekt, das für ihn die Nutzung von 3D rechtfertige, also auch Interstellar nicht.