Insidious - Infos

Es beginnt so, wie man es kennt, wie man es gewöhnt ist, wie man es mag. Eine junge Familie mit einem jungen und einem noch jüngeren Kind zieht in ein neues Haus, um dort das Familienglück perfekt werden zu lassen. Langsam aber sicher beschleicht den Lehrer John Lambert (Patrick Wilson) und seine Frau Renai (Rose Byrne) aber das ungute Gefühl, dass etwas in ihrer neuen Bleibe ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht.

Sie hören seltsame Geräusche aus dem Babyphon, Gegenstände bewegen sich, die sich nicht bewegen sollten, und Türen schwingen, die niemand angefasst hat. Das weckt natürlich die Neugier ihres kleinen Sohnes Dalton (Ty Simpkins), der daraufhin auf den Dachboden klettert, um den merkwürdigen Ereignissen auf die Schliche zu kommen. Dabei rutscht er aus, stürzt von einer Leiter und fällt in ein tiefes Koma. Da es keinerlei Verletzungen gibt kann kein Arzt der Familie sagen, was dieses Koma ausgelöst hat und warum Dalton nicht mehr daraus erwacht.

Daraufhin entschließen sich die Lamberts das unheimliche Haus zu verlassen und in ein neues Heim zu ziehen. Als ihr Sohn jedoch nach drei Wochen Klinikaufenthalt in sein neues zu Hause überstellt und sein Koma dort weiterbehandelt werden soll, kommt es auch hier wieder zu übernatürlichen Vorkommnissen. Von der Angst gequält, engagieren die Lamberts schließlich drei Parapsychologen, die dem heimtückischen Dämon, den sie mittlerweile in dem Haus vermuten, den Garaus machen sollen. Doch diese stellen nur fest: Es ist nicht das Haus…es ist Dalton. Und damit beginnt der eigentliche Horror erst.

„Insidious“ wurde von den Machern von „Paranormal Activity“ und „Saw“ produziert. Dabei wurde jedoch Abstand genommen von der sog. „Found-Footage“- Idee, die noch bei „Paranormal Activity“ für Gänsehaut sorgte. Ebenso wenig werden Gewalfetischisten auf ihre Kosten kommen, die einen Folterporno à la „Saw“ erwarten. „Insidious“ ist ein klassischer Geistergruselfilm, der weniger mit seiner Story als viel mehr mit seiner Machart und Intensität überzeugt, als mit Innovationen. Dafür aber auch richtig. Buh!

Insidious - Der nächste Streich der Saw-Macher