Der amerikanische Filmproduzent Harvey Weinstein sprach in einem Interview mit dem GQ-Magazin über Quentin Tarantinos neuestes Werk „Inglourious Basterds" und über die Gerüchte, dass Tarantino, aufgrund der vereinzelten negativen Rückmeldungen, seinen neuesten Geniestreich um ganze 40 Minuten kürzen soll.
„Das entspricht alles nicht der Wahrheit“, machte Harvey Weinstein deutlich. „Das einzige, was er macht, ist eine Neuordnung von einigen Szenen. Ich meine, hey, der Kerl hatte für das Schneiden nur sechs Wochen Zeit [für die Filmfestspiele in Cannes]. Viele brauchen dafür sechs Monate. Oder gar ein ganzes Jahr.“
Nach Cannes wurde von vielen der Protest laut, der Film sei zu lang und zu schwer. Die von Quentin Tarantino gewohnte Action wäre in vielen Fällen zu kurz gekommen.
Brad Pitt will ein Sequel drehen. Die Chancen dafür stehen gut.„Da liegt echt heißes Zeug im Schneideraum, das haut euch verdammt noch mal aus den Socken. Ich hab mit Quentin gesprochen – `Du solltest den Shit wieder in den Film einbauen.´ Da gibt es Szenen mit Brad Pitt und den 'Basterds', ich habe ihn angefleht, er solle die Szenen wieder einbauen, weil es einfach verdammt unglaublich großartiges Zeug ist. Passt auf – der Streifen wird so zwischen 2 Stunden und 20 Minuten und 2 Stunden 27 Minuten lang sein.“
Harvey Weinsteins Worte lassen also auf Großes hoffen. Vielleicht kann Quentin Tarantino mit den angepriesenen, spektakulären Szenen doch noch alle begeistern. Weinstein ließ ebenfalls noch einige Worte zu einem möglichen Sequel verlauten: „Brad will einen Inglourious II. Wir wollen es machen. Und der Film ist bis jetzt nicht mal draußen! Aber unglücklicherweise kann ich euch noch nichts über die Handlung verraten.“





















So kanns weiter gehen, ob's dem Film gut tut kann man dann wohl erst nach dem Lichtspielhausbesuch sagen.