I Am Ali - Infos

"I Am Ali" ist eine Filmbiographie über Sport-Legende Muhammad Ali.

Jahre lang sammelte die Boxer-Legende Muhammad Ali Audio-Tagebücher an und gab sehr persönliche Einsichten von sich preis. Interviews mit Freunden und seiner Familie zeigten, dass Muhammad Ali eine vielseitige Persönlichkeit mit teils auch sehr konträren Seiten aufwies. Er war nicht nur Profi-Schwergewichtskämpfer, sondern auch ein held, ein Verräter, ein Liebhaber, Philosoph, Fanatiker und Familienvater.

Zudem führte Regisseur Clare Lewins mit seinem Dokumentarfilm auch Interviews mit anderen, zeitgenössischen Stars des Boxersports, darunter George Foreman, Mike Tyson und Gene Kilroy.

Muhammad Ali wurde 1942 in Kentucky geboren. Seine Eltern gaben ihn den bürgerlichen Namen Cassius Marcellus Clay Jr., der nach Politiker und Gegner der Sklaverei benannt wurde. 1999 wurde er durch seine herausragenden athletischen Leistungen vom Internationalen Olympischen Komitee zum Sportler des Jahrhundert angewählt. In den Schlagzeilen machte Ali öfters von sich reden. So lehnte er die amerikanische Vorgehensweise beim Vietnamkrieg ab, verweigerte den Wehrdient und setzte sich für die Emanzipationsbewegung der Afroamerikaner in den 60ern ein.

In den 60er Jahren befand sich Ali auf dem Höhepunkt seiner Karriere und konnte seinen Weltmeistertitel gegen ehemalige Titelträger verteidigen. Außerdem traf sogar Musiklegenden wie die Beatles und Elvis Presley.

Mit 36 Jahren litt Ali immer mehr unter seiner Parkinsonerkrankung, die ihm unter anderem seine Aussprache erschwerte. Seine Karriere beendete er vorzeitig, nachdem er 1980 versuchte zum vierten mal Weltmeister zu werden, jedoch sich die Symptome seiner Krankheiten deutlich zeigten und ihn zu einer vorzeitigen Niederlage zwangen. Dies war das erste und einzige Mal, dass er solch eine Niederlage erlitt.

I Am Ali - Deutscher Trailer