"Simpler, aber effektiver Horrorfilm mit Top-Effekten." - Peter Osteried

Das Werwolf-Subgenre ist keines, das über eine besonders große Zahl an herausragenden Filmen verfügen würde. Tatsächlich gibt es nur wenige Spielarten des Horrors, die für mehr filmischen Schrott gesorgt haben als der Werwolf. Gut möglich, dass das „Howl“ besser wirken lässt, als er eigentlich ist.

Denn objektiv betrachtet, ist dieser britische Werwolf-Film leicht überdurchschnittliche Unterhaltung, mit einer Vielzahl neuer Ideen wartet er aber nicht auf. Dafür gelingt es ihm, die Geschichte nach kurzem Vorspiel rasant zu gestalten und nach und nach alle Figuren aus dem Spiel zu nehmen. Das bleibt zwar weitestgehend vorhersehbar, ist jedoch routiniert umgesetzt.

„Howl“ ist ein sympathischer, von Anfang bis Ende spannender Werwolf-Streifen, der mit reichlich Atmosphäre, guten Darstellern aus der zweiten Reihe und überzeugenden Effekten punkten kann. Die Geschichte ist dabei simpel, aber effektiv. Im Hinblick darauf, was man in Sachen Werwolf sonst so geboten bekommt, ist „Howl“ auf jeden Fall sehenswert. Das Ende ließe die Möglichkeit eines Sequels offen. Wäre schön, wenn es auch kommt – anders als bei „Dog Soldiers“, bei dem man vergeblich auf eine Fortführung wartete.

Hier geht es weiter: "Deathgasm - Filmkritik: Heavy Metal Horror".

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