"Die größte Enttäuschung des neunten Teils der Reihe ist, dass Pinhead umbesetzt wurde – und nun dick und gemütlich aussieht." - Peter Osteried

Fans der „Hellraiser“-Reihe mussten in den vergangenen 20 Jahren schon so manche Enttäuschung hinnehmen, die größte von allen stellt aber sicherlich dieser Film dar. Das Bedauerliche daran ist, dass man aus der Geschichte durchaus etwas hätte machen können, aber der hektische Produktionsplan ließ dies nicht zu.

Auch der Verlust von Doug Bradley wiegt schwer, da der neue Pinhead weder das Charisma noch die Stimme hat, die den Cenobiten bislang so einzigartig machten. Dass er fett aussieht, ist da nur die Krönung. Wie es scheint, lässt sich in der Höhle mittlerweile gut speisen. Oder Pinhead trainiert einfach nicht genug.

Im Grunde kann man niemanden empfehlen, den extrem kurzen Film anzusehen. Aber „Hellraiser“-Fans werden sich natürlich selbst von der Qualität des neunten Teils überzeugen wollen. Vielleicht ist das ja ganz passend, ist es doch fast so, als würde man im heimischen Wohnzimmer die Box öffnen – und der Film ist die Ausgeburt der Qualen, die man dadurch erleiden muss…