Ron Perlman wird nicht müde, immer wieder zu betonen, wie wichtig es sei, die Hellboy-Trilogie zu komplettieren und endlich Hellboy 3 zu drehen.

Die Chancen für Hellboy 3 sind gerade erst wieder etwas gesunken. Aber so niedrig, wie sie im Grunde stehen, dürfte das kaum etwas ausmachen. Dennoch: Die Verschiebung der Dreharbeiten zu Pacific Rim 2 haben dem Franchise sicher nicht gut getan. Denn das produzierende Studio Legendary Pictures wolle nur dann einen weiteren Hellboy-Streifen finanzieren, wenn Pacific Rim 2 ein Hit wird. Wenn es also nicht für die große Leinwand reicht, wie wäre dann eine Hellboy-TV-Serie? Vielleicht von Netflix oder STARZ? Für Ron Perlman kommt ein Ausweichen aufs Fernsehen nicht in Frage.

"Durchaus möglich. Aber es wird nicht ich sein, der ihn dann spielt. Das einzige Mal, dass ich jemals zurückkehren werde, um Hellboy zu spielen, wird der dritte und finale Teil der Trilogie. Deswegen belle ich herum und reiße mein verdammtes Maul auf Twitter auf und so weiter."

Immerhin sei Hellboy von Regisseur Guillermo del Toro schon immer als Trilogie ausgelegt worden und man schulde es von daher den Fans, einen dritten Teil zu produzieren. Die 120 Millionen Dollar Budget, die Del Toro dafür veranschlagt, hält Perlman für Peanuts im Vergleich zu anderen großen Hollywood-Blockbustern.

Und auf die Frage, warum Hellboy so ein beliebter Charakter sei, antwortet der Sons of Anarchy-Star: "Weil er ein fauler Sack ist. Er ist wie ein Anti-Superheld. Er ist die Antiheld Version eines Superhelden. Er bleibt lieber zu Hause in seinem Zimmer und schaut sich Filme der Marx-Brothers an und spielt mit seinen Katzen und isst Pizza als hinauszugehen und die Welt zu retten. Und genau das macht ihn zu einen wie uns - zu einen faulen Sack. Er ist ein widerwilliger Superheld."

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