Hell - Infos

Erstmal in diesem Jahr können Kinobesucher einen Endzeitfilm aus deutschen Landen begutachten.
Schuld an dem desolaten Zustand der Erde sind dieses Mal allerdings keine außerirdischen Aggressoren, ein Atomkrieg oder Zombies. Regisseur Tim Fehlbaum bemüht sich um ein wesentlich realistischeres Endzeitszenario. Die Strahlung der Sonne hat um ein Vielfaches ihrer normalen Intensität zugenommen. Die Erde ist ein kochendes Treibhaus, in dem es kaum noch Wasservorräte und Leben gibt. Überleben kann nur, wer sich ausreichend gegen die kosmische Hitzestrahlung schützt. In einem abgedunkelten Auto sind daher Phillip (Lars Eidinger), Marie (Hanna Herzsprung) und deren kleine Schwester Leonie (Lisa Vicari) in der kahlen Ödnis unterwegs und versuchen sich zu den Bergen durchzuschlagen. Dort soll es noch Wasserreserven geben. Auf dem Weg dorthin nehmen sie natürlich alles mit, was sie gebrauchen können. In erster Linie benötigen sie neben dem Wasser Benzin für ihr Gefährt. Ohne das Auto wären sie dem sicheren Untergang geweiht. Als sie gerade eine verlassene Tankstelle untersuchen, treffen sie auf den seltsamen Mechaniker Tom (Stipe Erceg). Seine Reperaturfähigkeiten stellen sich bald als überlebensnotwendig heraus, doch weiß niemand ob man ihm trauen kann. Tom scheint ein Geheimnis zu haben, das er nicht teilen möchte. Es kommt zu Spannungen in der Vierer-Gruppe. Nicht nur, weil niemand Tom wirklich vertraut, sondern auch, weil sie sich schon bald fragen müssen, wie weit sie gehen würden, um einem anderen das Leben zu retten.

Hell - Premiere in Berlin