Anlässlich der Bluray- / DVD-Veröffentlichung von Guardians of the Galaxy sprach Regisseur James Gun in einem Interview auch über die Charaktere, die er in zukünftigen Filmen gerne näher beleuchten möchte.

Guardians Of The Galaxy 2 - Regisseur James Gunn nennt die Charaktere, die er in Zukunft näher beleuchten will

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Der erste Film der 'Guardians of the Galaxy'-Reihe entpuppte sich als Riesenhit
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Mit Guardians of the Galaxy landeten Regisseur James Gunn und Marvel Studios mit einer neuen Filmreihe einen (weniger) überraschenden Welterfolg. 2014 konnte keine Marvel-Produktion mehr Geld einspielen als Gunns Sci-Fi-Komödie. Satte 768 Millionen Dollar konnte Guardians of the Galaxy weltweit einspielen, und verwies somit die Konkurrenz in Form von Captain America 2: The Return of the First Avenger, The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit auf ihre Plätze verweisen.

Zum Bluray- / DVD-Start von Guardians of the Galaxy, die übrigens massig Extra beinhalten wird, sprach Regisseur James Gunn in einem Interview darüber, welche Charaktere er in zukünftigen Filmen näher beleuchten möchte.

"Yondu Udonta und Kraglin Obfonteri, die Ravagers. Und ich liebe Nebula. Ich denke, sie ist im Film kaum beleuchtet worden. Ich möchte mehr von ihr sehen. Der Kollektor", so Gunn. Alles Charaktere also, die das Publikum geliebt hat. Während eine Rückkehr von Yondu und Kraglin im Sequel so gut wie sicher scheint, ist das beim Kollektor nicht der Fall. "Er wird wieder erscheinen. Ich weiß nur nicht, ob er schon im nächsten wieder dabei ist. Ich denke, seine Geschichte ist wirklich fesselnd, und ich denke, er ist einer der interessantesten unter den zwielichten Gestalten."

Gunn stellt aber klar, dass er sich zwar schon Gedanken um mögliche Sequels gemacht habe, es aber nicht heißen soll, dass Guardians of the Galaxy ein Threequel werden muss. Gunn denkt nun mal weniger in Dollars. Als jemand, der sein Handwerk bei der New Yorker Trash-Schmiede Troma erlernt hat, ist Gunn auch nicht der typische Hollywood-Regisseur. Das konnte man sowohl bei Slither - Voll auf den Schleim gegangen als auch bei Super - Shut Up, Crime! sehen.

Alle seine Filme haben nicht nur einen persönlichen Gunn-Touch, er lässt auch immer gern alte Bekannte in seinen Filmen auftauchen. So ist auch Michael Rooker, der Yondu Udonta spielt, ein persönlicher Freund Gunn.

"Ich habe früh die Entscheidung getroffen, dass es ein 100-prozentiger James-Gunn-Film, und ein 100-prozentiger Marvel-Film werden sollte. Und ich wollte nicht, dass es ein Kompromiss wird. Ich wollte einen großartigen Marvel-Streifen machen, den auch ich sehen wollte, der auch mein Film sein, meine Persönlichkeit in sich tragen würde."

Dann erzählt Gunn von Pets, einer Horrorkomödie, die er 2007 inszenieren sollte. Doch Produzent Stuart Cornfeld mischte sich so sehr in Gunns Arbeit ein, dass er das Handtuch schmiss. Gut, dass Marvel Studios ihm freie Hand ließ.