Auf dem Variety‘s Entertainment & Technology Summit sprach 'Guardians of the Galaxy'-Regisseur James Gunn über das Sequel.

Guardians Of The Galaxy 2 - Regisseur James Gunn: Alle Charaktere werden sterben

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Wer hat denn noch ein Walkman dafür?
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Marvel Studios' Guardians of the Galaxy schlug an den Kinokassen ein wie kaum ein anderer Film in diesem Jahr. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 730 Millionen Dollar ist Regisseur James Gunns Streifen einer der erfolgreichsten des Jahres. Und das, obwohl die Guardians als relativ unbekannte Comicverfilmung zu Beginn noch für reichlich Skepsis sorgten, und von daher als Experiment Marvels eingestuft wurden, inwieweit auch andere, kleinere und unbekanntere Comic-Reihen lukrativ sein könnten.

Auf dem Variety‘s Entertainment & Technology Summit sprach Gunn nun über das bereits fest geplante Sequel.

"Es wird eine wirklich überraschende Eröffnung geben"; so Gunn. "Was passieren wird, ist, dass alle Charaktere innerhalb der ersten 10 Minuten getötet werden - auf brutalste Art und Weise."

Das war natürlich nur ein Scherz. Und wer Gunns Werke und Interviews aus der Prä-Guardians-Zeit kennt, weiß auch, dass Gunn einen sehr speziellen und ausgeprägten Humor hat.

Natürlich werden alle Guardians wieder mit an Bord sein. Mehr noch, es sollen sogar eventuell neue Guardians hinzustoßen. "Ich habe den gesamten 1. August, der Tag, an dem der erste Film veröffentlicht wurde, damit verbracht, Guardians 2 zu schreiben. Ich war so aufgeregt, und konnte endlich den ersten Film loslassen, und den zweiten Film beginnen. Ich habe es schon immer als ein Universum angesehen, nicht einfach nur als Geschichte."

Als einen Faktor für den Erfolg von Guardians of the Galaxy sehe Gunn auch sein Vorhaben, den Film in 3D zu drehen. Dieses Vorhaben habe er bereits in der Planungsphase gehabt, und so plante er den Film komplett in 3D, was natürlich auch bedeutete, Stilmittel wie Shaky Cams zu vermeiden. Die Erfahrung dazu habe er am Set von Scooby Doo 2: Monsters Unleashed sammeln können, zu dem er das Drehbuch verfasste. Produzent Charles Roven brachte ihn an das Set, und machte ihn mit den VFX-Shots bekannt, da er ihn als potentiellen Regisseur für einen dritten Teil sah.

Die Erfahrungen am Set von Scooby Doo 2: Monsters Unleashed waren es auch, die ihn dazu bewogen haben, seinen Bruder Sean Gunn als Motion Reference Actor einzustellen, statt einfache Prop Stand Ins zu verwenden.

Wer übrigens ganz angetan war von der Musik aus Guardians of the Galaxy, vor allem aber von den Songs, die Peter Quills Mutter für ihn auf Kassette aufnahm, kann sich diese Kassette ab dem 17. November selbst kaufen.

Marvel Music und Hollywood Records veröffentlichen da das limitierte Awesome Mix Vol. 1 - und zwar auf Kassette. Hat denn überhaupt noch wer ein Walkman oder eine Anlage mit Kassetten-Player?