Auch wenn James Gunn nicht mehr länger das Sagen hat bei Guardians of the Galaxy 3, so wird doch nun tatsächlich sein bereits verfasstes Drehbuch für den dritten Teil der Marvel-Weltraum-Saga benutzt, wie Chris Pratt mitteilt.

Die Guardians werden ein drittes Mal als Retter fungieren

Eine Rückkehr von James Gunn auf den Regiestuhl bei Guardians of the Galaxy 3, eine Reihe, die er unverkennbar mit aufgebaut und verantwortet hat, wird es wohl definitiv nicht mehr geben. Denn erst vor kurzem hat Gunn das Lager gewechselt und wird statt für das Marvel Cinematic Universe nun für das DC Extended Universe arbeiten. Er verfasst das Drehbuch zu The Suicide Squad - ein Quasi-Reboot des 2016er-Films von David Ayer. Auch ist der 52-Jährige für die Regie vorgesehen, die Verhandlungen hierzu laufen offenbar aktuell noch. Nachdem Disney ihn im Sommer vergangenen Jahres aufgrund fragwürdiger Tweets, die Jahre zurückliegen, von der Guardians of the Galaxy 3-Produktion geschasst hatte, wollte man zunächst sogar sein bereits verfasstes Drehbuch verwerfen. Das ist nun aber nicht mehr der Fall, wie Chris Pratt, Darsteller von Peter Quill / Starlord, in einem Interview bestätigt.

"Ja, ich habe das Drehbuch gelesen, es ist der Wahnsinn. Es ist so gut", so Pratt. "Ich liebe James und ich bin ihm gegenüber loyal. Wir werden den Film liefern, wir werden den Fans liefern, was sie verdienen. Es liegt in der Natur von Guardians of the Galaxy, sich zusammenzuraufen und den Job zu erledigen."

Der Spirit von Gunn wird also, egal, welcher Regisseur am Ende übernimmt, zumindest noch vorhanden sein. Die Regie selbst ist noch nicht vergeben. Adam McKay ließ aber in einem Interview wissen, dass ihn Marvel Studios diesbezüglich kontaktiert habe, er aber lieber einen neuen Film zum Silver Surfer bringen wolle.