Regisseur Gareth Edwards sprach in einem aktuellen Interview darüber, wieso er seiner Version von Godzilla einen ernsten Tonfall verliehen hat.

Godzilla - Warum Regisseur Gareth Edwards dem Film einen ernsten Ton verliehen hat

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Edwards Gozilla kommt dem japanischen Original auch wesentlich näher als Emmerichs Echse
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Gareth Edwards verweist auf das japanische Original von 1954, das als Analogie auf die Atombombenabwürfe von Little Boy und Fat Man auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki 1945 gedacht war. "Die Leute denken vielleicht, dass es ein B-Movie ist", so Edwards. "Aber wenn man ihn sich noch einmal ansieht, er ist tatsächlich eine Analogie, eine Metapher für die Dinge wie Hiroshima und Nagasaki, und ein wirklich ernster Monsterfilm, und ich liebe es, Science Fiction ernst anzugehen. Das ist meine Leidenschaft. Was Godzilla anging, wir wollten es einfach so ernst nehmen wie möglich, den Film so realistisch wie möglich inszenieren."

Edwards wollte mit Godzilla auch zu den Filmen zurück, mit denen er aufgewachsen ist. Filme wie die von Steven Spielberg, die es schafften, die Balance zwischen Spannung und Action zu halten.

Wer sich ein wenig spoilern lassen möchte, was Monster angeht, gegen die Godzilla antreten wird, ja, Godzilla scheint wohl nicht das einzige Ungetüm in Edwards Version zu werden, kann auf SciFi Japan einen Blick auf die Toyline zum Film werfen. Dort ist ein weiteres Monster zu sehen. Zusammen mit dem Wesen, das man bereits im Trailer sehen konnte, kann man also von mindestens drei Monstern ausgehen.

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