Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt ist Regisseur Alex Proyas' Gods of Egypt in den Kinos gestartet. Ein schlechtes Startwochenende und miese Kritiken haben Proyas dazu verleitet, seiner Wut über die Kritiker auf Facebook freien Lauf zu lassen.

Gods of Egypt - Regisseur Alex Proyas wütend: Heutige Kritiker sind kranke Aasgeier und nichts wert

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Manch ein Filmemacher kommt mit Kritikern und vor allem mit negativen Kritiken nicht gut zurecht (Herr Schweiger, fühlen Sie sich nicht auf den Schlips getreten, bitte). Manch einer liest sie erst gar nicht, um bloß keinen Bluthochdruck zu erhalten. Und zu letzterer Gruppe zählt sich normalerweise auch Regisseur Alex Proyas, wie er zu Beginn seines Facebook-Beitrags mitteilt.

Filmkritiker sind wertlose Aasgeier ohne eigene Meinung

Doch offenbar müssen ihn die unglaublich schlechten Kritiken [auf Rotten Tomatoes hat Gods of Egypt einen Tomatometer von katastrophalen 12 Prozent] und vor allem auch das schlechte Startwochenende mit gerade mal 38 Millionen Dollar Einnahmen bei 140 Millionen Dollar Budget dazu verleitet haben, doch mal einen Blick auf die Kritiken zu werfen. Hätte er das bloß nicht getan, denn was er zu lesen bekam, muss ihn mehr als aufgeregt haben.

"Zu meiner Belustigung äußert sich ein Kritiker häufig positiv zu meinen vergangenen Filmen, während jene zu ihrer Zeit verrissen wurden, so als wollte man zwanghaft daran glauben, dass ich immer schlechter werde", so Proyas. "Wisst ihr, ich habe selten gute Kritiken erhalten, das gilt für alle meine Filme, mal abgesehen von den Kritikern, die sich eine eigene Meinung gebildet haben. Tragischerweise sind diese Kritiker nahezu alle tot. [...] Dieses Mal haben sie wesentlich mehr zum Zerfleischen, indem sie ihre bleichen Ärsche mit dem Geschrei 'White-Wash!!!' so politisch korrekt in Szene setzen können wie die verwirrten Idioten, die sie sind."

Proyas (The Crow) wirft den Kritikern vor, dass sie sich nur auf diesen Bereich stürzen und völlig außer Acht lassen, worüber der Film handle. Doch das sei in Ordnung, denn diese Kritiker werden schon sehr bald wieder verschwunden sein. Denn er habe den Eindruck, die meisten geben gar nicht ihre eigene Meinung wieder, sondern versuchen nur herauszufinden, was alle anderen wollen.

"Schließ einen dieser Kritiker in einen Raum mit einem Film ein, den noch niemand zu sehen bekommen hat und er wird nicht wissen, was er schreiben soll", ist sich Proyas sicher.

Jemand wie Roger Ebert besaß einen eigenen Geschmack, genug Filmwissen und Leidenschaft. Nun gebe es nur noch kranke Aasgeier, die nach der Pfeife des Konsens tanzen

Aber vielleicht hatten zumindest einige dieser Kritiker, die seinen Film verrissen haben, tatsächlich keinen Spaß beim Schauen?

Hierzulande startet Gods of Egypt am 21. April 2016 in den Kinos.

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