Als Chef einer Filmproduktionsfirma muss man wohl hin und wieder mit großen Tönen um sich spucken. Und so hat auch Sony Pictures' Tim Rothman eine klare Ansage bezüglich der frauenfeindlichen Äußerungen der ganzen Hater: "Scheiß auf sie!"

Ghostbusters - Sony Pictures Chef Tim Rothman über die Hater: Scheiß auf sie!

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Das sind die neuen Ghostbusters - gewöhnt euch besser an sie
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Wie sehr die fortwährende Kritik der angeblichen Ghostbusters-Fans der alten Stunde bezüglich der komplett weiblichen Besetzung der neuen Ghostbusters unter der Regie von Paul Feig den Machern an die Substanz ging, teilte vor kurzem Kristin Wiig mit. Wiig, die zusammen mit Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones die neuen Ghostbusters bildet, war am Boden zerstört, als sie die heftige Gegenreaktion mitbekam. "Einige Leute haben einige nicht besonders nette Dinge darüber gesagt, dass es Frauen sind. Es hat mich nicht wütend gemacht, es hat mich nur ziemlich deprimiert", so der ehemalige Saturday Night Live-Comedian.

Regisseur Feig beschimpfte einige besonders hartnäckige Hater über Twitter aufs Übelste, begründete seinen Ausraster mit einer unüberlegten Kurzschlussreaktion.

Es ist Zeit für mehr Vielfalt in Hollywood

Ähnliche Worte fand nun ausgerechnet Sony Pictures' Chef Tim Rothman beim Paley International Council in New York.

"Alle sagen, wir machen die weiblichen Ghostbusters", so Rothman, "aber ich sage, 'Nein, wir machen die lustigen Ghostbusters.' Ja, zufällig sind es eben vier Frauen. Es ist ein Original. Und dann kriegt man Gezanke und Gejammere im Internet - sexistische Kommentare - aber wisst ihr was, scheiß auf die."

Vielfalt sei noch nie eine Stärke Hollywoods gewesen. Doch nun sei es an der Zeit, etwas zu ändern. Rothmans Devise: "Tu es oder stirb, auch das Publikum ist vielfältig."

Die neuen Ghostbusters mit zufällig komplett weiblicher Besetzung werden die Leinwände ab dem 28. Juli 2016 von Geistern befreien.

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