Bislang haben so gut wie alle ehemaligen Beteiligten wie auch alle Verantwortlichen des all-female-Reboots/Sequel/Was-auch-immer ihre zwei Cents zum Besten gegeben. Alle bis auf Ivan Reitman, der Regisseur der ersten beiden Filme von 1984 und 1989. Nun hat er sein Schweigen gebrochen.

Ghostbusters - Original-Regisseur Ivan Reitman: Die Hater sind die Fans der ersten Stunde

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuGhostbusters
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 70/711/71
Regisseur Ivan Reitman inmitten seiner Stars des originalen Ghostbusters-Films
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Ivan Reitman war einer der erfolgreichsten Regisseure der 80er Jahre: Ich glaub', mich knutscht ein Elch, die beiden Ghostbusters-Filme, Staatsanwälte küsst man nicht, Twins - Zwillinge, Kindergarten Cop, ein Hit jagte den nächsten.

Beim neuen Ghostbusters-Film von Regisseur Paul Feig ist Reitman als Produzent mit an Bord. Und während sich alle bisher den Mund fusselig geredet haben, blieb Reitman so gut wie still. Sein Schweigen hat er nun gebrochen. Aber im Gegensatz zu anderen wie Sony Pictures-Chef Tom Rothman zeigt sich Reitman versöhnlich.

Reitman respektiert die Fans

Für Reitman sind die neuen Geisterjägerinnen, dargestellt von Kristen Wiig als Teilchenphysikerin Erin Gilbert, Melissa McCarthy als Abby Yates, Forscherin des Paranormalen, Nuklearingenieurin Jillian Holtzmann, gespielt von Kate McKinnon und Leslie Jones als Patty Tolan, die Fährtensucherin für Geister, mindestens genauso ein gutes und eingespieltes Team wie die Originale Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson.

"Sie sehen einfach aus, als gehörten sie zusammen", so Reitman über die Mädels. "Das kann man nicht erklären, solange man den Film nicht gesehen hat."

Und was sagt er zum unglaublichen Hate-Train, der den Film seit Beginn an heimsucht?

"Ich finde, es gibt einfach zuviel Geschwätz wegen dem Geschlecht. Ich denke, dass viele von denen, die sich beschwert haben, in Wahrheit Fans der Originalfilme sind, keine Frauenhasser per se", ist sich Reitman sicher. "Ich glaube, die Liebhaber der originalen Filme halten es für eine Art Sakrileg, den Film neu zu drehen, weil es so ein bedeutender Teil ihrer Kinoerfahrung mit sieben bis acht Jahren war. Das ist etwas, das man nicht unterschätzen darf - und ich respektiere diese Liebe voll und ganz."

Erster Trailer war ein Fehler

Auch der erste Trailer, der zu Feigs Ghostbusters veröffentlicht wurde, war nicht ohne Makel, wie Reitman zugibt. Besonders problematisch: Der Trailer stellte nicht eindeutig klar, dass der neue Film kein Remake, sondern ein Reboot darstellt. "Wir hatten einen schlechten Start."

Reitman hofft, dass die Fans dem Film doch noch eine Chance geben werden. Vielleicht ändert sich ja doch noch einiges, sobald der Film in den Kinos startet?

Das Ghostbusters-Reboot/Sequel startet hierzulande am 28. Juli 2016 in den Kinos.

Aktuellstes Video zu Ghostbusters

Ghostbusters - Trailer #22 weitere Videos